Ein großer israelischer Schriftsteller ist am 11. April gestorben, eine starke politische Stimme ist verstummt, ein politischer Mensch, ein homo politicus, der immer wieder den Abzug Israels aus dem Westjordanland gefordert hat.
Auf Deutsch sind unter anderem von ihm erschienen: Judiths Liebe, Meine russische Großmutter und ihr amerikanischer Staubsauger und Zwei Bärinnen.
Würdigung in der FAZ, in der Zeit, auf der Seite seines Verlages Diogenes
Der letzte noch überlebende Chefankläger der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse ist gestorben. Benjamin Ferencz starb am Freitag, 6. April in einer Betreuungseinrichtung in Florida.
Hier der Link zu einer Würdigung im Spiegel, hier auf der Seite des United States Holocaust Memorial Museum und auf Deutschlandfunk Kultur.
Angesichts von Justiznachrichten aus den USA mag man:frau sich in Europa – vielleicht nicht nur da – mancherorts die Augen reiben, was alles noch denkbar und sagbar scheint …
Auf der Seite des US-amerikanischen Forward findet sich dieser Beitrag von Mira Fox über die Gedankwelt der/von ‚Evangelikalen‘ – Endzeit um die Ecke ….
Der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages zu dieser Rede.
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Lesehinweis (mit Online-Leseprobe): Prof. Dr. Philipp Austermann, Professor für Staats- und Europarecht am Zentralen Lehrbereich der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Brühl
Das am 23. März 1933 vom Reichstag beschlossene Ermächtigungsgesetz zog einen Schlussstrich unter die Weimarer Verfassung. Von den Nationalsozialisten selbst wurde es als wichtige Legitimationsgrundlage ihrer Herrschaft verstanden. Die Demokratie in Deutschland fand mit dem Gesetzesbeschluss ihr vorläufiges Ende.
Der Staatsrechtler Philipp Austermann, der die Geschichte und die Rechtsgrundlagen des deutschen Parlamentarismus seit Jahren erforscht, erklärt anlässlich des 90. Jahrestages des Gesetzes, warum und wie es zustande kam, ob es überhaupt legal war, welche verfassungsrechtlichen und politischen Folgen es hatte und welche Schlüsse nach 1945 daraus für das Grundgesetz gezogen wurden.
In der Frankfurter Rundschau schreibt Maria Sterkl über die Situation in Gaza, einem Ort, den es immer noch gibt, auch wenn er oft in Vergessenheit zu geraten droht.
Im ukrainischen Czernowitz, einst das ‚Jerusalem des Ostens‚, lebten bis vor Kurzem kaum noch Juden und Jüdinnen. Nun verschaffen Geflüchtete aus anderen Landesteilen den jüdischen Gemeinden neuen Zulauf.