Die Welt nach 1945: Podcast-Serie der Max Weber Stiftung

Die Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs sind bis heute spürbar. In einer dreiteiligen Miniserie beleuchten Wissenschaftler*innen der Max Weber Stiftung verschiedene regionale Aspekte des Endes des Zweiten Weltkriegs: Welche Flucht- und Migrationsbewegungen prägten die Nachkriegszeit? Wie wird in Ägypten oder in Japan an das Kriegsende erinnert? Und welche verschlungenen Wege nahmen jüdische Ritualobjekte während und nach dem Krieg?


Mit der dreiteiligen Miniserie The Ends of War widmet sich die Max Weber Stiftung (MWS) dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus transnationaler Perspektive. Wissenschaftsjournalistin Janine Funke bringt internationale Wissenschaftler:innen zusammen, die über ihre Forschungen zur Kriegs- und Erinnerungsgeschichte an den Auslandsinstituten der MWS sprechen. Mit Experteninterviews und eindringlichen Erzählungen beleuchtet die Serie, was das Kriegsende für verschiedene Weltregionen bedeutete.

Die drei Folgen sind ab sofort und auf allen gängigen Plattformen verfügbar und haben folgende Schwerpunkte:

#1: Erinnerung an den Holocaust – wie an Orte von Massenerschießungen erinnert wird und welche Rolle jüdische Ritualobjekte für das Kulturerbe spielen.
#2: Emigration und Kriegsflüchtlinge – wie das Kriegsende Millionen von Menschen zu Flüchtlingen machte und geopolitische Neuordnungen anstieß.
#3: Ostasien und der Nahe Osten – vom deutschen Afrikafeldzug in Ägypten bis zur japanischen Kapitulation und den umstrittenen Erinnerungskulturen in Ostasien.

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Cover des Podcasts „The Ends of War“ / Max Weber Stiftung (MWS)

Save the date: 29. April 2025 | Joint Memorial

Von der Taktik zur Liebe(sehe)

In einem Interview in der Frankfurter Rundschau befragt Inge Günther den israelischen Shoa-Forscher Amos Goldberg über die Beziehungen seines Landes zu Ultrarechten aus aller Welt und warum er Genozid-Vorwürfe für stichhaltig hält, auch wenn Gaza nicht Auschwitz ist.

Dafür braucht es heute einen AStA …

Save the Date: Academia Under Attack

Konferenz für Wissenschaftsfreiheit und internationale Solidarität

12./13. April 2025, Universität HamburgWeitere Informationen

Beiträge unter anderem von Profin. Drin. Drin . Aleida Assmann (Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft, Uni Konstanz, Mitglied der Steuerungsgruppe der Jerusalem Erklärung zum Antisemitismus), Prof. Michael Barenboim (Barenboim-Said-Akademie, Association of Palestinian and Jewish Academics), Hanno Hauenstein (Journalist, Berlin), Prof. Dr. Werner Ruf (Politikwissenscha

Panels:

  1. The Destruction of Gaza’s Educational Infrastructure & Sustaining Higher Education
  2. Akademische Freiheit in der autoritären Wende
  3. Wissenschaft in der „Zeitenwende”: Militarisierung oder zivile Entwicklung?
  4. Freedom of the Press? How German media have been covering the Gaza War
  5. Wissenschaftliche Zusammenarbeit für Konfliktlösung und gerechten Frieden

Zurück zum Waffenstillstand

Peacemaking Alternatives for Israeli Policy

Israelis for Peace Webinar hosting the Forum for Regional Thinking | 23.3.2025

Join for an upcoming webinar discussing „The Present Day: Peacemaking Alternatives for Israeli Policy,“ a policy document developed by the Forum for Regional Thinking in collaboration with the Van Leer Jerusalem Institute.
The document analyzes the events leading up to October 7 and the subsequent war, criticizes Israel’s immediate and long-term policy, and offers recommendations for recognizing Palestinian national rights and achieving a historic reconciliation.
Dr. Shmuel Lederman and Dr. Eli Osheroff, two of the document’s authors, share their key insights and discuss paths for action. The online event would be held in English.

In January 2025, the Forum for Regional Thinking, in collaboration with the “Israel in the Middle East” research cluster at the Van Leer Jerusalem Institute, published an extensive analytic paper on the road to the Gaza war, including recommendations for a way out of the war towards historic reconciliation between Israelis and Palestinians.

An Elementary Truth …

Jack Omer-Jackaman, Editor des US-amerikanischen Blogs Fathon – nach eigenem Verständnis „For a deeper understanding of Israel, the region, and global antisemitism“, reflektiert über Tranp und alles was damit zusammenhängt …: Opinion | An Elementary Truth: Gaza is Palestinian

Jack Omer-Jackaman is the author of Caught Somewhere Between Zion and Galut: Israel, Zionism and Anglo-Jewish identity 1948-1982 (2017). In his lengthy and passionate Zionist critique (on Fathon) he argues that Trump’s peace plan is duplicitous and self-interested in intent, irrational in execution, and will be dangerous and cruel in consequence for Palestinians and Israelis alike.

… with a twist …

CNN: Christiane Amanpour speaks with Rula Hardal and May Pundak, the co-directors of ‚A Land for All‘

Polarisierung überwinden

Mitschnitt der Verleihungszeremonie und Artikel auf ndr.de

Was heißt heute Deutschland-Israel-Palästina zusammendenken?