On this day is crucified on the cross He who suspended the earth upon waters
Auch wenn die Nachrichten so schlimm sind … ab Min 3:20 gibt es eine wunderschönen, gesungenen Hymnus zur Kreuzerhöhung, aufgenommen in diesem Jahr 2022 in der Kirche Unserer Lieben Frau in Haifa, der ehemaligen Bischofskirche der melkitischen Kirche, heute das Haus Gnade.
Während das Evangelium (nach Lukas) in Latein gesungen wird (ab min 18), die Sänger in festliches Rot gewandet, sind die orthodoxen Geschwister mit ihren Gesängen (etwa min 26:50 u.ö.) noch in der Fastenzeit, wieder andere halten gerade Einzug in die Kirche, zu hören am Aufstoßen (min 21:45) der Stäbe der (osmanischen) Ehrengarde … – Vorgriff auf das Paradies.
Mit dem Online-Programm aus Kunstausstellung, Dichterlesung, Film und Livestreams stellen wir Ihnen gleichzeitig Pierre Boulez Saal Online vor, unsere neue digitale Plattform. Alle Kundinnen und Kunden, die Karten für die Arabic Music Days erworben haben, erhalten für 15 Tage kostenlosen Zugang.
Zum fünften Mal laden die Arabic Music Days dazu ein, ein abwechslungsreiches Programm mit Instrumentalmusik, Gesang, bildender Kunst, Film und Dichtung aus dem arabischsprachigen Raum zu entdecken – analog und digital. Egal ob nah oder fern, wir freuen uns, wenn Sie weiterhin mit so viel Begeisterung dabei sind wie in den vergangenen Jahren.
Wie eine Universität entsteht …. Eine Investition in Hoffnung und Creativität!
Dar al-Kalima University is a Palestinian success story per excellence. It started 25 years ago as a vision. With perseverance, it grew to become a full-fledged university. We were planning to celebrate this important occasion in person, but regrettably, the Covid-19 Pandemic did not allow for it. Yet, It is with great pleasure that we share with you this booklet that tells our story with its major milestones.
Das ESNCM was established in the occupied West Bank city of Ramallah in 1993, and later opened branches in Nablus, Bethlehem and Hebron, as well as Gaza City.
St. Borromäuskirche in Berlin-Wilmersdorf | 5. September 2021
Am 05. September wird genau ein Jahr vergangen sein, seit die beiden Brandanschläge auf die School for Peace (SfP) in Neve Shalom/Wahat al-Salam in Israel von noch immer unbekannten Tätern verübt wurden. Und die erschreckende Gewaltwelle in den gemischten israelischen Städten im Mai diesen Jahres angesichts der erneuten Krise in Ost-Jerusalem, den Raketenangriffen der Hamas auf Israel und der erneuten Bombardierung des Gazastreifens liegt erst wenige Monate zurück.
Ursula Trede-Boettcher (Piano) und Marianne Boettcher (Violine) wollen mit ihrem Konzert ein Zeichen setzen für ein friedliches Zusammenleben der Menschen in Israel und Palästina. Am Sonntag, den 05. September werden sie in der St. Borromäuskirche in Berlin Wilmersdorf konzertieren. Sie möchten mit ihrem Konzert das Friedensdorf unterstützen, wo bereits seit über 40 Jahren jüdischen und palästinensisch-arabischen Israelis ein friedliches, partnerschaftliches Zusammenleben im Dialog auf Augenhöhe gelingt.
Zum Hinttergrund des Dorfes und seiner Arbeit hier noch zwei kurze Video-Links:
Aktuelles zur SfP | Videobotschaft, die Kinder, Eltern und Lehrkräfte der Grundschule von NSh/WaS während der Mai-Ereignisse an die Menschen in Israel und Palästina
Setzen auch Sie ein Zeichen der Hoffnung. Machen Sie sich zugleich selbst ein Geschenk, kommen sie zu dem Konzert und bringen Sie Ihre Freunde mit. Anmeldung bis spätestens zum 01. September 2021 an ulla.philippsheck@posteo.de.
Am Sonntagabend ging das Middle East Union Festival zu Ende, ein Ende der immer ein Anfang ist…
Hier die Schlußerklärung…
Deklaration der Nahost-Union
Wir verkünden die Gründung der Nahost-Union im Rahmen von humanem, ökonomischem und sozialem Denken und Verfahren, welche die Staaten des Nahen Ostens, Nordafrikas sowie die Türkei und den Iran vereinen.
Die Deklaration der Nahost-Union trägt in sich unter anderem die Idee der Wichtigkeit der Menschen- und Bürgerrechte für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Nahen Ostens.
Das Recht auf eine gleiche und faire Verteilung der natürlichen Ressourcen unter den Staaten der Region, die ohnehin bereits an den Folgen der Klimakrise zusammenbrechen.
Die Nahost-Union wird eine Verfassung schreiben, in der die Rechte, Wünsche und Bedürfnisse aller Mitglieder der Union, einschließlich der Frauen, LGBTQI-Menschen, Kinder und Geflüchteten, verankert sein werden.
Diese Verkündung macht aber die folgende Frage nicht überflüssig: Was wäre passiert, wenn der Nahe Osten von den europäischen Mächten nicht erobert worden wäre? Welche Bürgerkriege hätten vermieden werden können, wenn Gebiete nicht nach dem Wunsch europäischer Imperialisten entlang horizontaler, symmetrischer Trennlinien aufgeteilt worden wären? Grenzen, die ohne jegliche humane Logik quer durch Gemeinden, Familien und Kulturen verliefen.
Es gibt eine gewisse europäische Auffassung von der wesentlichen Beziehung zwischen den EU-Staaten: Die Auffassung darüber, wie sich die einzelnen Unionsmitglieder ihren Alltag vorstellen, welche Zukunftsvision sie sich ausmalen, was sie als Einheit motiviert.
Ähnlich bitten auch wir in der Deklaration der Nahost-Union, die Bestrebung nach der Verknüpfung der verschiedenen im Nahen Osten lebenden Communitys nicht aufzugeben.
Diese Vision gemeinsam niederzuschreiben!
Eine Organisation zu begründen, die unsere Ziele vorantreibt, egal ob diese wirtschaftlich oder human sind oder die Zukunft des ganzen Planeten betreffen.
Vom Donnerstag, 12. August – Sonntag, 15. August 2021 dreht sich der neuen Nahe Osten in Berlin: Das Middle East UnionFestival läßt mit Literatur, Diskurs und Musik, mit Performance, Poesie, feministischen und queeren Diskussionen mit Gästen aus aller Welt – analog und digital – eine Vision zum Greifen nah erscheinen und lädt dazu ein, Ideen der Utopie frei zu erkunden.
Berlin – und digital: 12.-15. August 2021 – Progammseite
Kann und darf man:frau: aus dem heutigen Berlin einen in Frieden und Gleichheit geeinten Nahen Osten imaginieren? Über nationale Grenzen, religiöse und sprachliche Unterschiede hinweg? Das viertägige Middle East Union Festival läßt mit Literatur, Diskurs und Musik, mit Performance, Poesie, feministischen und queeren Diskussionen mit Gästen aus aller Welt diese Vision zum Greifen nah erscheinen und lädt dazu ein, Ideen der Utopie frei zu erkunden.