Am Abend des 5. November

Am 2. November haben wir an dieser Stelle auf die Teilnahme der deutsch-US-amerikanischen Schriftstellerin Deborah Feldman in der Talkshow Lanz hingewiesen, die Frankfurter Rundschau bringt heute noch einmal ein längeres Interview mit ihr, das erneut auf die universalistische Lehre aus der Shoa und aus der (deutschen) Geschichte des 20. Jahrhunderts verweist.

Am Abend des 3. November

Zu den unterschiedlichen Perspektiven heute die Stimme eines palästinensischen Anwalts für eine friedliche Koexistenz aus Anlaß der Massaker der Hamas und des Krieges im Gazastreifen. Das Interview mit Sari Nusseibeh, Philosophie-Professor aus Jerusalem, führte Inge Günther, es ist am 2. November 2023 erschienen in der Frankfurter Rundschau.

Sari Nusseibeh 2012

Photo: Prof. Sari Nusseibeh, 2012 (Leipziger Buchmesse: Quelle: Wikipedia / Creative-Commons-Lizenz)

Am Abend des 31. Oktober

Am Abend des 30. Oktober

Ein Brief aus der School for Peace von Neve Shalom-Wahat as-Salam


Liebe Freundinnen und Freunde,

wir befinden uns in traumatischen Zeiten eines eskalierenden Krieges. Wir alle in der SfP sind in einem Schockzustand und tiefem Kummer angesichts der unfassbaren Grausamkeiten vonseiten der Hamas, und angesichts der tödlichen und von Rache getriebenen Reaktion Israels im Gazastreifen. Inzwischen dient der Krieg überdies als Rechtfertigung für willkürliche weitere Grausamkeiten: Palästinensisch-arabische Israelis werden mehr denn je zuvor massiv mundtot gemacht und verfolgt, und in der Westbank gehen jüdische Siedler zunehmend – von der Armee unterstützt – gegen die palästinensische Bevölkerung vor. Dieser bösartige Teufelskreis von Gewalt, Terror und Vergeltung zerrt an unseren Seelen.

Angesichts dieses Stresses und der Ungewissheit zu verstummen und abzuwarten wäre durchaus natürlich. Doch zu sprechen bedeutet zugleich zu denken, und besonders in katastrophalen Zeiten ist es wichtig, miteinander nachzudenken. Das ist unser Auftrag in diesem hochdramatischen historischen Moment: aufrichtig über die komplexen und schwierigen Streitfragen nachzudenken und Dialog zu ermöglichen.

Nur durch persönlichen Einsatz können wir den Schmerz auch der anderen Seite anerkennen und sowohl in unserem eigenen Umfeld als auch über die nationalen Linien in Verbindung bleiben. In einer Atmosphäre extremer Hetze und Entmenschlichung, in der „Andere“ ausschließlich als Feinde gesehen werden, erziehen wir dazu, die „Anderen“ als Menschen wahrzunehmen.

Zwar sind wir vielleicht nur ein Tropfen im aufgewühlten Meer, doch wir arbeiten weiter an einer egalitären, gerechten und demokratischen Gesellschaft, indem wir die Werkzeuge einsetzen, die wir über viele Jahre entwickelt haben. Wir verlassen uns dabei auf das schwer erarbeitete Vertrauen, das zwischen der School for Peace und ihren Kursabsolvent:innen gewachsen ist.

Seit Kriegsbeginn haben wir bereits verschiedenes unternommen*:
• … mehrere Dialog-Treffen für unsere bi-nationalen Gruppen;
• … mehrere Dialogtreffen der Dorfgemeinschaft von Neve Shalom ∙ Wahat al-Salam und des Kollegiums der NSh∙WaS-Grundschule. Es ging um den Krieg und seine Auswirkungen auf den Alltag von Menschen in einem national gemischten Umfeld.
• … ein neues Dialog-Projekt mit Palästinenser:innen und jüdischen Israelis, die in Europa leben (Beginn: Tag 2 des Krieges)
• … Beratungsgespräche mit mehreren Hochschulen und Gesundheitseinrichtungen mit gemischtem Personal und gemischten Zielgruppen;
• … Interviews in internationalen Medien.
• … Zusammenarbeit mit anderen israelischen Menschenrechtsorganisationen; gemeinsame Aufrufe zum Schutz für Zivilisten, die von Gewalt bedroht sind.

Die School for Peace will durch Bildungsangebote zum Frieden in der Region beitragen – auch in der jetzigen dunklen Zeit. Wir wissen nicht, wie sich die jetzigen Ereignisse auf unsere Gesellschaften auswirken werden, doch wir haben unsere Finger am Puls des Geschehens und evaluieren ständig die Wirkungen auf die jüdisch-palästinensischen Beziehungen, um unsere Strategien den neuen Erfordernissen anzupassen und unsere Kursabsolvent:innen bestmöglich zu unterstützen.

Die School for Peace will durch Bildungsangebote zum Frieden in der Region beitragen – auch in der jetzigen dunklen Zeit. Wir wissen nicht, wie sich die jetzigen Ereignisse auf unsere Gesellschaften auswirken werden, doch wir haben unsere Finger am Puls des Geschehens und evaluieren ständig die Wirkungen auf die jüdisch-palästinensischen Beziehungen, um unsere Strategien den neuen Erfordernissen anzupassen und unsere Kursabsolvent:innen bestmöglich zu unterstützen.

Ein Teilnehmer eines unserer derzeit laufenden Kurse erzählte, sein 13-jähriger Sohn habe ihm viele Fragen zur Lage in Gaza gestellt und sich große Sorgen um die Kinder dort gemacht. Sein Vater schlug ihm vor, an die Kinder von Gaza einen Brief zu schreiben und das tat er. Dies ist der Brief:

„Liebe Leute in Gaza, wahrscheinlich werde ich niemals verstehen, wie sehr Ihr leiden müsst. Ich wünschte, Ihr – und auch sonst niemand auf der Welt – müsste so leiden. Aus dem Tiefsten meines Herzens wünsche ich Euch wirklich nur das Beste. Ich wäre sehr, sehr glücklich, wenn ich eines Tages wüsste – wenn das möglich ist – dass Ihr glücklich seid und gut leben könnt. Ich glaube fest daran, dass dieser Konflikt einmal endet und wir in Frieden und ohne Vorurteile und Hass leben können. Ich wünschte, allen Menschen auf der Welt ginge es richtig gut. Mit Liebe und dem tiefen Verstehen, dass auch Ihr nur Gutes verdient,
Euer …“


Danke, dass Ihr bis zu Ende gelesen habt.
Ihr könnt mich gern kontaktieren, wenn Ihr Fragen habt oder etwas sagen möchtet.
Passt gut auf Euch auf,

Dr. Roi Silberberg, Direktor der School for Peace | http://www.sfpeace.org
© Übersetzung: Ulla Philipps-Heck, 28.10.2023 (Beispiele wurden stichwortartig gekürzt
Kontakt: Freunde von Neve Shalom ∙ Wahat al-Salam e.V., Ricarda-Huch-Str. 13,
79211 Denzlingen, Tel. 07666 – 99109, Mail: freunde@wasns.de

Am Abend des 29. Oktober

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Am Abend des 28. Oktober

Daniel Bax schreibt auf qantara.de einen Kommentar mit Blick auf die Wahrnehmung der Palästinenser:innen bei „uns“:

Mati Shemoelof schreibt im Rahmen der Open-Source-Initiative der Berliner Zeitung über seine Zerissenheit in/an der aktuellen Situation:

Und mit Jonathan Shamir schauen wir in JewishCurrents über unsere deutsche Debatte hinaus und ordnen die Entwicklungen in einen europäischen Kontext ein:

Am Abend des 27. Oktober

As this time of violence and unfathomable loss threatens to divide us, Combatants for Peace calls on us to come together. Please join CfP this Sunday, October 29th, for a conversation, „Solidarity: A Path to Liberation.“

The talk will be led by Palestinian activists, Rana Salman and Souli Khatib, and Israeli activists, Eszter Koranyi and Avner Wishnitzer. It will be moderated by the Director and Producer of „Disturbing the Peace,“ Stephen Apkon, and A’ida Shibli, Palestinian Bedouin activist and co-worker at the Tamera biotope in Portugal.

Sunday October 29th 9pm Jerusalem | 7pm London | 1pm New York

Click here to join the meeting; Join the Zoom – A Path to Liberation

Am Abend des 26. Oktober

Offener Brief jüdischer Intellektueller: Die Freiheit der Andersdenkenden

Wir, die unterzeichnenden jüdischen Künstler, Schriftsteller und Wissenschaftler, die in Deutschland leben, verurteilen in diesem Schreiben das beunruhigende Vorgehen gegen die demokratische Öffentlichkeit nach den schrecklichen Gewalttaten in Israel und Palästina in diesem Monat.

Es gibt keine Rechtfertigung für vorsätzliche Angriffe auf Zivilisten durch die Hamas. Wir verurteilen vorbehaltlos die terroristischen Angriffe auf Zivilisten in Israel. Viele von uns haben Familie und Freunde in Israel, die von dieser Gewalt direkt betroffen sind. Mit gleicher Schärfe verurteilen wir die Tötung von Zivilisten in Gaza.

In den letzten Wochen haben Landes- und Stadtregierungen in ganz Deutschland öffentliche Versammlungen mit mutmaßlichen Sympathien für Palästinenser verboten. Diese Repressionen bestrafen auch Demonstrationen wie „Jugend gegen Rassismus“ und „Jüdische Ber­li­ne­r*in­nen gegen Gewalt in Nahost“. In einem besonders absurden Fall wurde eine jüdische Israelin festgenommen, weil sie ein Schild in der Hand hielt, auf dem sie den Krieg, den ihr Land führt, anprangerte.

Die Polizei hat keine glaubwürdige Verteidigung für diese Entscheidungen geliefert. Praktisch alle Absagen, einschließlich derjenigen, die von jüdischen Gruppen organisierte Versammlungen verbieten, wurden von der Polizei zum Teil mit der „unmittelbaren Gefahr“ von „volksverhetzenden, antisemitischen Ausrufen“ begründet. Diese Behauptungen dienen unserer Meinung nach dazu, legitime und gewaltfreie politische Äußerungen, die auch Kritik an Israel beinhalten dürfen, zu unterdrücken.

Rassistische Vorverurteilungen
Versuche, sich diesen willkürlichen Einschränkungen zu widersetzen, werden mit wahlloser Brutalität beantwortet. Die Behörden haben Menschen mit Migrationshintergrund in ganz Deutschland ins Visier genommen und Zivilisten belästigt, verhaftet und verprügelt, oft unter den fadenscheinigsten Vorwänden.

In Berlin ist der Bezirk Neukölln, in dem große türkische und arabische Gemeinschaften leben, heute ein von der Polizei besetztes Viertel. Gepanzerte Lieferwagen und bewaffnete Bereitschaftspolizisten patrouillieren durch die Straßen und suchen nach spontanen Unterstützungsbekundungen für die Palästinenser oder nach Symbolen der palästinensischen Identität. Fußgänger werden auf dem Bürgersteig angerempelt und mit Pfefferspray attackiert. Kinder werden rücksichtslos angegriffen und verhaftet. Zu den Festgenommenen gehören bekannte syrische und palästinensische Aktivisten.

In den Schulen sind palästinensische Flaggen und Keffiyeh verboten. Obwohl der Besitz dieser Gegenstände in der Öffentlichkeit gesetzlich erlaubt ist, führt er zu Polizeigewalt und Verhaftungen. Anfang dieses Jahres gaben Berliner Polizeibeamte vor Gericht zu, dass sie bei der Niederschlagung von Protesten gegen Zivilisten vorgegangen sind, die dadurch „auffielen, dass sie Farben der palästinensischen Flagge trugen oder Schals, die mit der palästinensischen Solidarität in Verbindung gebracht werden.“ Eine Vielzahl von Filmaufnahmen deutet darauf hin, dass dies nach wie vor der Fall ist und dass rassistische Vorverurteilungen bei der gezielten Verfolgung von Verdächtigen eine wichtige Rolle spielt.

Diese Verstöße gegen die Bürgerrechte rufen bei den kulturellen Eliten in Deutschland kaum einen Aufschrei hervor. Große Kultureinrichtungen haben sich wie synchronisiert selbst zum Schweigen gebracht, indem sie Theaterstücke, die sich mit dem Konflikt befassen, abgesagt haben und Persönlichkeiten, die Israels Aktionen kritisch gegenüberstehen könnten – oder die einfach selbst Palästinenser sind –, das Rederecht entzogen wurde. Diese freiwillige Selbstzensur hat ein Klima der Angst, der Wut und des Schweigens geschaffen. All dies geschieht unter dem Vorwand, Juden zu schützen und den Staat Israel zu unterstützen.

Als Jüdinnen und Juden lehnen wir diese Gewalt ab

Als Jüdinnen und Juden lehnen wir diesen Vorwand für rassistische Gewalt ab und bekunden unsere volle Solidarität mit unseren arabischen, muslimischen und insbesondere palästinensischen Nachbarn. Wir weigern uns, in vorurteilsbehafteter Angst zu leben. Was uns Angst macht, ist die in Deutschland vorherrschende Atmosphäre von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, die Hand in Hand mit einem zwanghaften und paternalistischen Philo-Semitismus geht. Wir lehnen insbesondere die Gleichsetzung von Antisemitismus und jeglicher Kritik am Staat Israel ab.

Zur gleichen Zeit, in der die meisten Formen des gewaltlosen Widerstands für den Gazastreifen unterdrückt werden, finden auch antisemitische Gewalttaten und Einschüchterungen statt: ein Molotowcocktail, der auf eine Synagoge geworfen wurde; Davidsterne, die auf die Türen jüdischer Häuser gezeichnet wurden. Die Beweggründe für diese nicht zu rechtfertigenden antisemitischen Straftaten und ihre Täter bleiben unbekannt.

Juden bereits eine gefährdete Minderheit

Klar ist jedoch: Es macht Juden nicht sicherer, wenn Deutschland das Recht auf öffentliche Trauerbekundung um verlorene Menschenleben in Gaza verweigert.

Juden sind bereits eine gefährdete Minderheit; einige Israelis berichten, dass sie Angst haben, auf der Straße Hebräisch zu sprechen. Demonstrationsverbote und ihre gewaltsame Durchsetzung provozieren und eskalieren nur die Gewalt.

Wir prangern an, dass die gefühlte Bedrohung durch solche Versammlungen die tatsächliche Bedrohung des jüdischen Lebens in Deutschland grob ins Gegenteil verkehrt, wo nach Angaben der Bundespolizei die „überwiegende Mehrheit“ der antisemitischen Straftaten – etwa 84 Prozent – von deutschen extremen Rechten begangen wird. Die Versammlungsverbote sollen ein Versuch sein, die deutsche Geschichte aufzuarbeiten, doch vielmehr besteht die Gefahr, dass man sie genau dadurch wiederholt.

Freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit

Dissens ist eine Voraussetzung für jede freie und demokratische Gesellschaft. Freiheit, schrieb Rosa Luxemburg, „ist immer Freiheit der Andersdenkenden“. Wir befürchten, dass mit der derzeitigen Unterdrückung der freien Meinungsäußerung die Atmosphäre in Deutschland gefährlicher geworden ist – für Juden und Muslime gleichermaßen – als jemals zuvor in der jüngeren Geschichte des Landes. Wir verurteilen diese in unserem Namen begangenen Taten.

Wir fordern Deutschland auf, sich an seine eigenen Verpflichtungen zur freien Meinungsäußerung und zum Versammlungsrecht zu halten, wie sie im Grundgesetz verankert sind, das wie folgt beginnt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen, ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Yoav Admoni, Künstler
Abigail Akavia
Hila Amit, Schriftstellerin und Lehrerin
Maja Avnat, Wissenschaftlerin
Lyu Azbel, Professor
Gilad Baram, Filmemacher und Photograph
Yossi Bartal
Alice Bayandin, Photographin und Filmemacherin
Eliana Ben-David
Anna Berlin, Künstlerin
Sanders Isaac Bernstein, Schriftsteller
Adam Berry, Photojournalist und TV-Nachrichtenproduzent
Jackson Beyda, Künstler
Julia Bosson, Schriftstellerin
Ethan Braun, Komponist
Candice Breitz, Künstlerin
Adam Broomberg, Künstler
Jeffrey Arlo Braun
Noam Brusilovsky, Theater- und Radiomacher
Cristina Burack
Dalia Castel, Filmemacherin
Alexander Theodore Moshe Cocotas, Schriftsteller und Photograph
Eli Cohen, Tänzer
Zoe Cooper, Schriftstellerin
Miriam Maimouni Dayan, Schriftstellerin und Künstlerin
Dana Dimant, Filmemacherin
Emily Dische-Becker
Esther Dischereit, Schriftstellerin
Tomer Dotan-Dreyfus, Schriftsteller
Shelley Etkin, Künstlerin
Emet Ezell
Deborah Feldman, Schriftstellerin
Sylvia Finzi
Erica Fischer, Schriftstellerin
Nimrod Flaschenberg
Ruth Fruchtman, Schriftstellerin
Olivia Giovetti, Schriftstellerin und Kulturkritikerin
Harry Glass, Kurator
William Noah Glucroft
A.J. Goldmann, Schriftsteller und Photograph
Jason Goldmann
Noam Gorbat, Filmemacher
Avery Gosfield
Max Haiven, Professor
Yara Haskiel, Künstlerin
Iris Hefets, Psychoanalytikerin und Autorin
Marc Herbst
Wieland Hoban, Komponist und Übersetzer
Sam Hunter, Schriftsteller/Regisseur
Alma Itzhaky, Künstlerin und Schriftstellerin‘
Eliana Pliskin Jacobs
Eugene Jarecki
Roni Katz, Choreographin und Tänzerin
Marett Katalin Klahn
Michaela Kobsa-Mark, Dokumentarfilmerin
David Krippendorff, Künstler
Quill R. Kukla, Philosoph
Sara Krumminga
Jenna Krumminga, Schriftstellerin und Historikerin
Matt Lambert, Künstler
Na’ama Landau, Filmemacherin
Elad Lapidot, Professor
Danny Lash, Musiker
Shai Levy, Filmemacher und Photograph
Eliza Levinson, Journalistin und Schriftstellerin
Rapha Linden, Schriftsteller
Adi Liraz, Künstler
Anna Lublina
Sasha Lurje
Roni Mann, Professor
Ben Mauk, Schriftsteller
Lee Méir, Choreograph
Dovrat Meron
Aaron Miller, Wissenschaftler und Künstler
Ben Miller
Carolyn Mimran
Shana Minkin, Wissenschaftlerin
Susan Neiman, Philosophin
Gilad Nir, Philosoph
Ben Osborn, Musiker und Schriftsteller
Rachel Pafe, Schriftstellerin und Forscherin
Peaches, Mu­si­ke­r*in
Siena Powers, Künstlerin und Schriftstellerin
Udi Raz
Aurelie Richards, Kunstvermittlerin
Kari Leigh Rosenfeld
Liz Rosenfeld
Ryan Ruby, Schriftsteller
Rebecca Rukeyser, Schriftstellerin
Alon Sahar
Tamara Saphir
Eran Schaerf
Anne Schechner
Oded Schechter, Wissenschaftler
Jake Schneider
Ali Schwartz
Cari Sekendur, Designerin
Yael Sela (Teichler), Historikerin
Mati Shemoelof, Dichter und Schriftsteller
Maya Steinberg, Filmemacherin
Robert Yerachmiel Sniderman, Dichter und Künstler
Avinoam J. Stillman
Virgil B/G Taylor
Tanya Ury, Künstlerin und Schriftstellerin
Ian Waelder, Künstler und Verleger
Rachel Wells, Performerin und Produzentin
Sarah Woolf
Yehudit Yinhar
Sivan Ben Yishai, Schriftsteller
Dafna Zalonis, Künstlerin

* Online erschien der Text in der taz am 22. Oktober 2023. Eine kürzere Version dieses Briefes wurde in der Druckausgabe der taz veröffentlicht. Eine englische Version des Briefs ist bei n+1 erschienen.

Am Abend des 25. Oktober

Der 19. Tag – was läßt sich noch sagen? Wohin schauen, um jenen Teufelskreis der Gewalt, der mit dem 7. Oktober begonnen wurde, zu durchbrechen? Was soll, was kann, was muß „danach“ kommen?

Ein Blick auf ein Webinar am 29. Oktober … (Register): Solidarity speaks

Am Abend des 24. Oktober

Solche Stimmen gehen leicht verloren oder unter, aber sie haben einen wichtigen Platz, +972.mag hat einige in ihrem Mailing zusammen getragen!