Wein – kann nicht nur trocken sein …

Eine investigative Recherche von Hanno Hauenstein in der Frankfurter Rundschau

Siehe auch bei Instagram Hanno Hauenstein

Koloniales Unrecht und Wiedergutmachung

Ehemals kolonisierte Länder und ihre Gemeinschaften fordern zunehmend die Anerkennung kolonialen Unrechts und konkrete Schritte zur Wiederherstellung von Gerechtigkeit. Deutschland hat sich zwar zur Aufarbeitung verpflichtet, bisher gibt es jedoch nur einzelne freiwillige Maßnahmen ohne klare rechtliche Grundlage, was Risiken wie inkonsistente Umsetzung, fehlende Langfristigkeit und mangelnde Transparenz birgt. Als globaler Akteur ist Deutschland gefordert, eine glaubwürdige, menschenrechtsbasierte Außenpolitik gegenüber Ländern des Globalen Südens zu gestalten. In unserem Fachgespräch möchten wir gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik diskutieren, welche Ansprüche Deutschland berücksichtigen sollte, um einen kohärenten und langfristig tragfähigen Rahmen für den Umgang mit seiner Kolonialvergangenheit zu schaffen – und Lehren aus dem laufenden Versöhnungsprozess zwischen Namibia und Deutschland zu ziehen.
Mit dabei: Awet Tesfaiesus MdB, Obfrau im Ausschuss für Kultur und Medien, Stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss | Deborah Düring MdB, Sprecherin für Außenpolitik | Claudia Roth MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien a.D., Obfrau im Unterausschuss Kultur und Bildungspolitik, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und entwicklungspolitische Sprecherin | Maria Kind, Heinrich-Böll-Stiftung | Kirsten Krampe,Heinrich-Böll-Stiftung | Prof. Dr. Henning Melber, Extraordinary Professor, Institut für Politikwissenschaften, Universität Pretoria | Jephta Nguherimo, Autor und Genozid-Aktivist, Washington D.C. | Dr. Sebastian Spitra, Postdoctoral Researcher, Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte, Universität Wien | Almaz Teffera, Senior Researcherin, Racism in Europe, Human Rights Watch
02. März 2026 | Hybrides Fachgespräch
Zur Veranstaltung und Anmeldung
Deutscher Bundestag Reichstagsgebäude, Fraktionssitzungssaal Platz der Republik 1 11011 Berlin oder online via Zoom 15:30 Uhr-18:45 Uhr

Kalender 2026 – Februar

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2025

„The initiative began by feeding 150 families a day in April 2024 and quickly grew to serving 3,000 people daily. Operating amidst unimaginable scarcity and risk, our team works tirelessly to prepare and serve hot, nourishing meals. We are not an outside aid group; we are the people of Gaza, serving our own community through the Gaza Soup Kitchen and local Palestine NGO efforts“.
gazasoupkitchen.org/donate-now/

Es war das elfte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:

Kalender 2026


On Mike Huckabee

A reflection of Rifat Kassis (Kairos Palestine) on the US Ambassador to Israel

Additional Background information about the statesment of the Head of Churches

Shoah Stories

An dem internatialen Verbund sind auch 20 deutsche Einrichtungen beteiligt

Vom Zeitgeist und von Davos

Ein lesenswerter Beitrag des kanadischen Miniterpräsidenten Mark Carney in Davos

Über das Völkerrecht und Deutschland …

DJfdV Online Seminar27. Januar 2026

Literatur an der FU Berlin

BIPoC Referat des AStA FU lädt ein zu einer Literaturveranstaltung
„Gaza erzählt: Literatur im Schatten des Genozids“.
Gemeinsam mit Autor*innen und Literaturwissenschaftler*innen soll folgenden Fragen nachgegangen werden:

– Was schreiben die Autor*innen — oder können sie überhaupt schreiben —, während ihre Wohngegend, ihr Zuhause und ihre Familien bombardiert werden und Hunger bis hin zum Verhungern erleiden?
– Warum schreiben Autro*innen inmitten des Elends? Um zu überleben? Um zu erinnern? Damit die Welt sie hört und auf ihr Leid aufmerksam wird?
– Ist es sinnvoll, diese Texte als Literatur des Genozids zu bezeichnen und einzuordnen?
– Wie beeinflußt die schnelle Übersetzung die Rezeption dieser Literatur? Verliert sie dadurch ihren Kontext — oder gewinnt sie notwendige Sichtbarkeit?

Dienstag, 03. Februar 2026, 16 Uhr
📍 GalileA @galileafuberlin (über Mensa 2 FU Berlin; Otto-von-Simson-Str. 26)

Helpful or Harmful?

We’re starting from a shared premise: contact alone is not enough. If dialogue is meant to encourage participants to critically examine reality and imagine change, it must be intentionally designed and carefully facilitated. But that raises a central dilemma:
Is dialogue most effective when it happens together or separately?

Both having begun their own journeys as participants in dialogue groups and working their way up to leadership positions, our speakers bring deep, lived experience from the field:

Lana Ikelan, Co-Director of Seeds of Peace Jerusalem (formerly Kids4Peace), engages young people across deep asymmetries of power and narrative.
Dina Gardashkin, former Co-Director of Sadaka-Reut, confronts inequality, education, and political responsibility.

Together with Lana and Dina, questions such as will be explored:
• How does the group setting impact the process participants undergo?
• What kinds of transformation are possible only in mixed groups or only in separate groups?
• What are the risks and limitations of each framework?

🗓 Sunday, January 25, 2026 | 8 pm Jerusalem time (19.00 Uhr MEZ)

Link to register:
https://us02web.zoom.us/…/register/ro4qFnh1RhqE7PpV2vdNaA

This conversation is for educators, facilitators, activists, donors, and anyone grappling seriously with what dialogue can — and cannot — do in our current reality.

Kalender 2026 – Januar

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2025

We Feed Gaza is a Catholic grassroots movement distributing food, water, medicine, and life essentials in the Gaza Strip. They have prepared, served, and cooked for over 17,000 families since April, 2024.
gofundme.com/f/wefeedgaza

Es war das elfte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:

Kalender 2026