Inside Out | Edgar Keret

Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin | 21. Oktober 2022 bis 5. Februar 2023

Mit Inside Out zeigt das Jüdi­sche Museum Berlin ab 21. Okto­ber 2022 eine Aus­stellung des israe­li­schen Autors Etgar Keret.

Aus­gehend von Er­inne­run­gen an seine Mutter hat Keret Kurz­ge­schichten ver­fasst, die im Rah­men der Aus­stellung nun erst­mals öffent­lich präsen­tiert wer­den. Die Texte er­zählen vom All­tag der Familie in Israel eben­so wie von trau­ma­ti­schen Kriegs­erleb­nissen und Gewalt­er­fah­rungen der 1934 in Polen ge­borenen Mutter.

Die Geschichten werden mit vom Autor aus­gewählten Ob­jekten aus den JMB-Samm­lungen sowie mit Auftrags­arbeiten von zeit­ge­nössischen Künstler*innen, die in Ko­ope­ra­tion mit Keret ent­standen sind, präsen­tiert. Das Zusammen­spiel von Er­inne­run­gen, Objekten und künstler­ischen Installa­tionen er­öffnet Be­sucher*innen neue, emotions­geladene Assoziations­räume, die be­wußt mit klas­si­schen Er­wartungen an einen Museums­besuch brechen.

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Der Libeskind-Bau ist grün markiert

Ort: Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie – Lindenstraße 9–14, 10 969 Berlin

LABA Berlin 2022 „Broken“

A Laboratory for Jewish Culture

Eight artists representing a diversity of Jewish identities and artistic practices, the works on display pull from literature, opera, film, psychoanalysis, mythology, disability studies, and personal experience. They take history, real and imagined, to explore the rocky, recursive, and often disjointed path from breaking to recovery after trauma. Some artists engage with the moment of rupture, some interrogate the promise of reparation and repair, while others explore the shapes of the broken pieces.

Kalender 2022 – Oktober

Licht aus Licht

Ein Begleiter durch das Jahr 2022 – Photos von Andreas Schröder – Mit einem Text von Hafis:

I have come into the world to experience this
men (women) so true their lives are His covenant – the promise of hope .

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2021


Eine alt-neue Kulturtechnik

Ein Interview mit Osama Hamdan, Direktor des Mosaic Center of Jericho, geführt von Cécile Leca (lpj.org) – Hier das Gespräch auf Englisch und der Hinweis auf die Arbeit des Zentrums in Jericho.

Preserving mosaics in Bethany | Photo credit: https://mosaiccentrejericho.com/

Andere Stimmen (III)

Die Ausgabe 2/2022 unserer Zeitschrift israel & palästina ist auch als Buchausgabe im AphorismA Verlag erschienen. „Hören auf Menschen in Israel & Palästina“ – Herausgegeben von Jürgen Schulz und mit einem Vorwort von Ulrich Duchrow.

Cover Andere Stimmen

Inhaltsverzeichnis Andere Stimmen

Prosa und Lyrik der Mizrachi

Ein Online-Begegung mit Tehila Hakimi, Shlomi Hatuka, Amira Hess, Mati Shemuelof und Yossi Sucary.

Montag, 3. Oktober 2022 – 18.00 Uhr (12.00-14.00 Michigan)

Anmeldung zum Zoom

Offering a glimpse into the vital Mizrahi literary landscape, this panel will gather several Mizrahi authors of different generations, backgrounds, and experiences. These well-known authors will be reading from their invaluable work and engaging the audience in a conversation about their specific texts as well as about their more general struggles and challenges. While aiming at giving a flavor of the wide-ranging aesthetics, generic, and stylistic scope of Mizrahi creativity, the panel, more broadly, hopes to give a sense of the intricacies of the Mizrahi story. The reading will be accompanied with English translation to facilitate the discussion with the audience.

KATJA MEIROWSKY – Zurück in die Stadt

KATJA MEIROWSKY (1920-2012)

Ihrer künstlerischen Begabung folgend, begann Katja Meirowsky 1939 in Berlin Malerei zu studieren. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft verboten ihr die Nationalsozialisten 1942 die Fortsetzung des Studiums. Im selben Jahr flüchtete sie nach Polen. 1945 kehrte Katja Meirowsky nach Berlin zurück, gehörte zum Kreis der avantgardistischen Künstlerinnen und Künstler der Stadt und beteiligte sich erfolgreich an nationalen und internationalen Ausstellungen.
 

Der Titel der Ausstellung »Katja Meirowsky – Zurück in die Stadt« verweist auf die gleichnamige Serie von Kohlezeichnungen der Künstlerin aus dem Jahr 1947 und auf ihre zweimalige Rückkehr nach Berlin: 1945 aus dem polnischen Exil und im Jahr 2000 von ihrem fast fünf Jahrzehnte langen Aufenthalt auf der Insel Ibiza. … Mehr dazu bei der Salongalerie »Die Möwe« Auguststraße 50 b – 10119 Berlin

Im Tagesspiegel+ der Artikel dazu:

Ausstellung zu Katja Meirowsky:
„Da kommt die Revolution persönlich!“

Holocaust-Überlebende, Shootingstar im Nachkriegs-Berlin, Gründerin der Grupo Ibiza 59:
Die Malerin Malerin Katja Meirowsky wird wiederentdeckt.

Franz Kafka

„The Proto-outsider of the Modern World“ – NPR Podcast | Tom Ashbrook

Ein englisches Gespräch mit Saul Friedländer (*1932 in Prag), dem auch in Deutschland bekannten israelisch-jüdischen Historiker, über „The Poet of Shame and Guilt

Kalender 2022 – September

Licht aus Licht

In diesem Monat in besonderem Gedenken
an die Opfer des palästinensischen Terroranschlages auf die
israelische Mannschaft bei den Olympischen Spielen 1972 in München

Ein Begleiter durch das Jahr 2022 – Photos von Andreas Schröder

Mit einem Text von Hafis:

for all other knowledge will leave us again in want and aching
only imbibing the glorious sun will complete us.

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2021


Israelisches Filmfestival in Deutschland

Vom 4.-14. September 2022 – im Saal und auf dem Sofa

„SERET, das größte israelische Filmfestival der Welt, ist stolz darauf, im Jahr 2022 seine Vorführungen in Deutschland zu eröffnen. Auf dem Festival werden israelische Filme in voller Länge, Dokumentarfilme und Kurzfilme gezeigt.
In diesem Jahr wird das 7-jährige Bestehen von SERET Deutschland gefeiert. Veranstaltet wird zum dritten Mal in Folge ein hybrides Festival – sowohl auf der Leinwand für Zuschauer, die das volle Kinoerlebnis bevorzugen, als auch per Online-Streaming für Zuschauer, die lieber zu Hause schauen. Die Filme werden in verschiedenen Top-Kinos in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und Köln zu sehen sein.“