Nachruf auf den deutsch-französische Dokumentarfilmer Marcel Ophüls auf tageschau.de / auf Die Zeit
Als Ophüls‘ Meisterwerk gilt „Hotel Terminus“. Für den Dokumentarfilm über den stellvertretenden Gestapo-Chef in Lyon, Klaus Barbie, wurde Ophüls 1989 mit dem Oscar ausgezeichnet.
Das Jüdische Museum Berlin lädt den amerikanischen Autor Joshua Cohen ein, das kulturelle Erbe des Verlegers und Warenhaus-Unternehmers Salman Schocken zu erkunden. Anhand ausgewählter Exponate aus der Sammlung des Museums kommentiert Cohen in der Ausstellung die Geschichte des Schocken-Verlags und nimmt sie zum Ausgangspunkt für eine zeitgenössische Perspektive auf Kultur und Kapital, auf Warenhäuser und Museen und nicht zuletzt auf Fragen der (Wieder-)Aneignung und der Zugehörigkeit.
The Research Centre for Religious Diversity,(Forschungsstelle für religiöse Vielfalt, FAU Erlangen-Nürnberg)is delighted to invite you to an onlineDiscussion with Photographer and Film MakerMr Nadir Mauge
Mr Mauge will show parts of his film “My tomb, our tomb, Rachel’s Tomb” as well as discuss his monograph „Väter des Heiligen Landes“, a visual work documenting Christian monastic traditions in the Holy Land (co-authored with Michael Ragsch and Sebastian, Be+Be-Verlag, 2020).
Nadir Mauge is a visual storyteller based in Bethlehem, Palestine, specializing in film and photography. His has exhibited and screened internationally, including at the Toronto Palestine Film Festival and Photo Independent in Hollywood. Through his craft, he documents stories that raise awareness of social issues and celebrate the essence of genuine humanity. His work is especially relevant for documenting the religious diversity in Palestine, a diversity embedded in the lives and histories of the people.
Allianz für Frieden im Nahen Osten… – Zwölf Organisationen stellen sich vor Ein Begleiter durch das Jahr 2025 – Im Mai ist es die Organisation Itach Ma’aki – festhalten an einer anderen Vision für Zukunft, in diesen Tagen immer nötiger, in denen es zunehmend schwieriger wird noch daran zu „glauben“ …
israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2024
Since 2001, Itach-Ma’aki: Women Lawyers for Social Justice has been promoting the rights and voices of marginalized women in Israel, advocating for gender equality, equal access to justice, and the integration of a gender lens into policy. During the current war, the charity has supported vulnerable women by offering legal aid, therapeutic support, and public advocacy. In October 2023, Itach-Ma’aki and partners established Joint Jewish-Arab Emergency Relief Centers in the Negev-Naqab, providing essential supplies to hundreds of families. With Ramallah-based partners at JCW, Itach-Ma’aki has trained over 100 Palestinian and Israeli women leaders in peace and security negotiations, ensuring their voices are included in decision-making processes. Through its Online Testimony Database, the charity is also documenting women’s experiences in the ongoing conflict to amplify their vital perspectives and mainstream gender into peacebuilding. (Donation Link)
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Es war das zehnte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:
Allianz für Frieden im Nahen Osten – Ein Begleiter durch das Jahr 2025
Toleranz und Aufstieg, Elend und Auswanderung: Zwei neue Bände beleuchten die Geschichte von Kairos jüdischem Viertel. Autor Ahmed Zakaria Zaki dokumentiert, wie eng jüdisches Leben mit der Geschichte Ägyptens verwoben ist.
Zaki zeichnet in seinem Buch die Geschichte des Viertels bis zum Ende des 19. Jahrhunderts nach, bis zum ersten Zionistenkongress in Basel im Jahr 1897, der die Gründung eines jüdischen Staates in Palästina befürwortete.
In der Nacht zum 21. April 1945 wurden zwanzig Kinder zusammen mit ihren Betreuern, vier politischen Häftlingen, im Keller des Gebäudes, das während des Krieges als Nebenlager des KZ Neuengamme gedient hatte, erhängt.
Liad Shadmi, ein Hamburger Typograph hat ein Veröffentlichung erstellt, damit „ihre Namen nicht vergessen werden“
Pessach geht zu Ende, heute ist Karfreitag. Es geht um Befreiung, um den Weg zu einem neuen Leben, dazu gehört auch ein wahrhaftige Blick auf das, was geschieht – Zwei aktuelle Beiträge dazu in deutschen Medien.
Ein Beitrag von Jan-Christoph Kitzler auf der Seite des Deutschlandfunks
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Offener Brief: Ende des Militäreinsatzes
Interview bei Deutschlandfunk Kultur: Autor Ofer Waldman hofft auf Signalwirkung von Protest | Mehr dazu: Wenig Wirkung vor Ort
Das Exemplar des Babylonischen Talmuds der Bayerischen Staatsbibliothek ist in die Liste aufgenommen worden
Der bedeutende Babylonische Talmud der Bayerischen Staatsbibliothek ist in das Register des UNESCO-Weltdokumentenerbes aufgenommen. Die Münchner Handschrift des Babylonischen Talmuds (Cod.hebr. 95) ist die einzige weltweit, in der der gesamte Text des Talmuds enthalten ist.
Neben der Hebräischen Bibel ist der Talmud die zweite textliche Grundlage des Judentums. Dieses Kompendium von Kommentaren zur Torah, von gottesdienstlichen Praktiken, Verhaltensregeln, Überlieferungen und Erzählungen ist in zwei Versionen bekannt: dem ‚Palästinischen‘ oder ‚Jerusalemer Talmud‘, der im oströmischen Palästina zusammengestellt wurde, und dem ‚Babylonischen Talmud‘ im sassanidischen und früharabischen Irak. Der umfangreichere Babylonische Talmud wird als vorrangig angesehen. Der Codex hebraicus 95 der Bayerischen Staatsbibliothek, bekannt als die Münchner Handschrift des Babylonischen Talmuds, ist die einzige erhaltene Handschrift weltweit, die den gesamten Text umfaßt. Sie bewahrt eine Textquelle von größter Bedeutung für das Judentum und einen der wichtigsten religiösen Quellentexte der Menschheit. Der Codex ist eine der wertvollsten Handschriften in der reichen Handschriftensammlung der Bayerischen Staatsbibliothek. Die UNESCO hat sie im April 2025 in das Internationale Register Memory of the World aufgenommen.
Die beiden Teile des Babylonischen Talmuds, die Mischna und die Gemara, wurden etwa vom 2. bis zum 8./9. Jahrhundert n. Chr. schriftlich fixiert. Die Münchner Handschrift wurde am 17. Tevet 5103 (hebräisches Datum), d. h. am 15. Dezember 1342 n. Chr., in Frankreich fertiggestellt, wie das Kolophon auf Blatt 563 verso vermerkt. Seit dem Ende des 15. Jahrhunderts befindet sich der Codex in Deutschland. Er wurde Ende des 18. Jh. vom Augustinerchorherrenstift Polling erworben und gelangte 1803 im Rahmen der Säkularisation in den Besitz der Bayerischen Staatsbibliothek. Der Codex überlebte Jahrhunderte der Verfolgung im Mittelalter, in der Neuzeit und selbst die Greueltaten der Nazis in Deutschland und die Zerstörung der Bibliothek durch Fliegerbomben im Zweiten Weltkrieg.
Mit ihrem Kontext und ihrer Geschichte bildet diese Handschrift eine Brücke zwischen Orient und Okzident und ist von wahrhaft weltweiter Bedeutung. Aufgrund ihrer Unikalität, ihrer Geschichte, ihres wissenschaftlichen Wertes und ihrer religiösen Bedeutung zählt die Münchner Handschrift des Babylonischen Talmuds zu den kostbarsten Buchschätzen der Menschheit.
Generaldirektor Dr. Klaus Ceynowa: „Wir freuen uns sehr über die Aufnahme des Babylonischen Talmuds in die Liste des UNESCO-Weltdokumentenerbes. Dies unterstreicht die Einzigartigkeit und globale Bedeutung dieser wertvollen Handschrift.“
Die Handschrift wurde bereits 2003 von der Bayerischen Staatsbibliothek vollständig digitalisiert. Sie wird im Katalog und in den Digitalen Sammlungen der Bibliothek sowie in der Deutschen Digitalen Bibliothek präsentiert.
16. April 2025 | 19.30 Uhr | Lettrétage in der Veteranenstraße 21
Photo: (c) Bashir Bashir
Kilmé is a monthly talk series dedicated to Palestinian artists, intellectuals, and academics; a platform to present their work and speak about subjects that are important to them. Kilmé means word in Arabic. The organizers are dedicated to presenting palestinian voices in all of their diversity and creativity, thus contributing to the cultural landscape of Berlin, a city with the largest Palestinian population in Europe.
In the April issue of kilmé talks, Bashir Bashir will be the guest. The evening will be moderated by Tyme Khleifi and Michael Barenboim.
Bashir Bashir is associate professor in the department of sociology, political science and communication at the Open University of Israel and a senior research fellow at the Van Leer Jerusalem Institute. Currently, he is a fellow at the Wissenschaftskolleg zu Berlin. His primary research interests are nationalism and citizenship studies, liberalism, democratic theory, decolonization, the politics of reconciliation, and alternatives to partition in Palestine/Israel. Among other numerous publications, he is the co-editor of „The Holocaust and Nakba: A New Grammar of Trauma and History“ (Columbia University Press, 2018); and „The Arab and Jewish Questions: Geographies of Engagement in Palestine and Beyond“ (Columbia University Press, 2020). His writings have appeared in English, Hebrew, Arabic, Italian, German, and Japanese.
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Ergänzung: 11. April 2025: Hybrid-Veranstaltung im ZMO | 24. April 2025, 17.00 Uhr
Egalitarian Bi-nationalism for Israel/Palestine
There is a growing agreement among scholars, politicians and experts that the oppressive realities and colonial policies in Palestine/Israel are politically unacceptable and morally indefensible. Leading human rights organizations like Human Rights Watch, Amnesty International and B’Tselem have published extensive reports that identify these colonial policies and their disastrous impacts on the lives and rights of the Palestinians. The question of putting an end to these wretched and segregationist realities and policies and moving to more transformative and inclusive solutions has preoccupied several scholars and politicians in Israel/Palestine and beyond. Liberal and national principles in the forms of one-person one-vote or territorial and ethnic partition have been at the center of debates on these transformative solutions.
This talk argues that egalitarian bi-nationalism is better equipped to address the underlying issues of the conflict in Israel/Palestine than the liberal and secessionist national frames. Egalitarian binationalism, the talk goes on to argue, better satisfies the urge for self-determination of Palestinian Arabs and Israeli Jews than the benign neglect majoritarianism of the liberal state or ethnic secession and the partition of the two-state solution. The talk concludes that egalitarian bi-nationalism’s insistence on envisioning affective relations of co-belonging based on an ethics of equality, parity, mutual legitimacy, and cohabitation offers rich resources for historical reconciliation and decolonization in Israel/Palestine.