Rund war der Ball damals auch, aber…

Über die Aufarbeitung ihrer Nazi-Vergangenheit beim 1. FC Nürnberg

Ein Bericht auf Tagessschau.de von Anja Bühling (BR).

Kalender 2022 – Dezember

Licht aus Licht

Ein Begleiter durch das Jahr 2022 – Mir Photos von Andreas Schröder

(Und darunter machen wir schon Appetit auf den gerade erschienenen Begleiter durch das Jahr 2023: Essen verbindet)

Mit einem Text von Hafis, dessen mystische Schau uns durch dieses Jahr begleitet hat:

Because we have finally realized this
there is just one flesh we can wound.

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2021


100. Todestag von Elieser Ben-Jehuda

Am 16. Dezember 1922 stirbt der Sprach“erfinder“ mit 64 in Jerusalem

Das neue Hebräisch ist ohne ihn kaum denkbar…. Aus dem Archiv des Deutschlandfunks

Photo: id.lib.harvard.edu

Noch eine Würdigung

Schon mal ein Vorgriff

Unser Kalender 2023, der nächste Woche verschickt wird, hat das Thema „Essen“ – da paßt der Beitrag auf dem +972 Blog gut, um schon mal darauf einzustimmen – oder besser einzuschmecken…:

Izzeldin Bukhari’s Sacred Cuisine tour celebrates Palestinian food and culture, while honoring his family’s illustrious legacy of Sufi community-building.

Von Alice Austin – Guten Appetit!

Das Ding ist rund – auch in Katar?

Ein Beitrag auf qantara.de von Stefan Nestler

Die WM und der Nahostkonflikt: Israelisch-palästinensischer Konflikt auch in Katar präsent

„Anfeindungen gegen israelische Medienschaffende, die Fahne der Palästinensergebiete auf den Straßen und in den Stadien – auch hier zeigt sich, dass die Fußball-WM in Katar nicht unpolitisch ist. Von Stefan Nestler und dem Deutsche Welle-Team in Katar

Siehe auch die Buchbesprechung zu Das rebellische Spiel. Die Macht des Fußballs im Nahen Osten und die Katar-WM vonvon Birte Rodenberg

Zusammen denken / Zusammendenken

Im Online-Magazin +972 eine spannende Außensicht, auf das, was in Deutschland mit Blick auf das Dreieck Deutschland Israel-Palästina geschieht – oder jedenfalls, was wahrgenommen wird.

How Palestine became a ‘forbidden word’ in German high schools

From textbooks to trips, Germany’s education system is aggressively pushing a pro-Israel narrative hostile to any Palestinian dissent in the classroom.

By Hebh Jamal – December 5, 2022

Nicht in einen Topf

Zwischen der extremen Rechten und dem Faschismus sollte genau unterschieden werden – gerade weil die Gefahr von rechts so groß ist

Damit befaßt sich ein Beitrag auf ipg-journal.de von Jan-Werner Müller, derzeit Forschungsmitglied am Wissenschaftskolleg zu Berlin sowie am Exzellenzcluster Contestations of the Liberal Script an der Humboldt-Universität und der Freien Universität Berlin. Im Mai 2021 erschien sein Buch Freiheit, Gleichheit, Ungewissheit: Wie schafft man Demokratie? Zuvor lehrte er Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Princeton.IPG Logo

Vortrag von Professor Derek Penslar (Harvard)

Zionism as Hated Object and Hating Subject

Zentrum für Antisemitismusforschung in Kooperation mit dem New Israel Fund Deutschland

Dienstag 06. Dezember, 18.00–20.00 Uhr

Moderation: Stefanie Schüler-Springorum

This talk traces the interdependence of those who hate and the objects of hatred in two different aspects of Zionism: hatred of Zionism and hatred in the name of Zionism. It begins by exploring the historic relationship between antisemitism and Zionism before turning to more recent expressions of anti- Zionism and the circumstances under which they are and are not hateful. The second part of the talk explores forms of Zionist hatred, particularly hatred of Arabs. It details the suppression and denial of this hatred in Zionist public discourse until the turn of the twenty-first century, when it became socially acceptable and more visible.

Der renommierte Historiker Derek Penslar befaßt sich in seinem Vortrag mit der Verflechtung zwischen denjenigen, die hassen, und den Objekten des Hasses anhand zwei verschiedener Aspekte des Zionismus: Er thematisiert sowohl den Haß auf den Zionismus als auch den Haß im Namen des Zionismus.

Zunächst untersucht er die historische Beziehung zwischen Antisemitismus und Zionismus. Im weiteren Verlauf geht er auf neuere Ausdrucksformen des Antizionismus und die Umstände ein, unter denen sie jeweils haßerfüllt sind oder nicht. Im zweiten Teil des Vortrags werden Formen des zionistischen Hasses untersucht, insbesondere der Haß auf arabische Menschen.

Penslar setzt sich mit der Verdrängung und Leugnung dieses Hasses im öffentlichen zionistischen Diskurs bis zur Wende zum 21. Jahrhundert auseinander, als er zusehends gesellschaftlich akzeptiert und sichtbarer wurde.

Derek Penslar ist William Lee Frost Professor für jüdische Geschichte an der Harvard University in den USA. Zu seinen Veröffentlichungen gehören u.a. Shylock’s Children: Economics and Jewish Identity in Modern Europe (2001), Israel in History: The Jewish State in Comparative Perspective (2006), Jews and the Military: A History (2013), und Theodor Herzl: The Charismatic Leader (2020). Sein Buch Zionism: An Emotional State ist im Druck.

Sein aktuelles Forschungsprojekt ist eine globale Geschichte des Palästinakrieges 1947–1949.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

Ort: Hauptgebäude der TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, H 1012
Zeit: Dienstag 06. Dezember, 18.00–20.00 Uhr

Karimeh Abbud

Sie war die erste professionelle Photographin im arabischen Raum, eine Sammlung ihrer Photographien und Postkarten wird zur Zeit in Beer Sheva gezeigt. …es ist die Sammlung eines Israelis, was der BR-Beitrag mehrfach betont.

Was nicht erzählt wird: … daß sich an der Dar-al-Kalima Universität in Bethlehem seit Jahren mit der Pionierin befaßt wird

Der Beitrag auf BR-Klassik ist noch für sieben Tage nachhörbar (bis 5.12.2022)

https://www.br.de/radio/live/br-klassik/programm/2022-11-28/3305296/#t=08:41:43

Uraufführung live im Radio: Anno Schreier: Turing

Samstag, 26. November 2022 – 19.05 Uhr – Live aus dem Staatstheater Nürnberg | Oper in zwei Teilen

Szenenbild Turing

Bildquelle: © Ludwig Olah

BR-Klassik

Er war eine der tragischen Figuren des 20. Jahrhunderts: Der geniale Mathematiker Alan Turing, Pionier der Informatik, der im Zweiten Weltkrieg den Enigma-Code der deutschen Wehrmacht knackte und so den Weg der Alliierten zum Sieg ebnete. Doch musste er sich wegen seiner Homosexualität in seiner Heimat Großbritannien einer demütigenden ‚Behandlung‘ unterziehen, die ihn in den Selbstmord trieb.


Dieses Schicksal bewegte den Komponisten Anno Schreier und er komponierte eine Oper über die Triumphe und Leiden des einsamen Genies. Das Libretto schrieb der Nürnberger Dramaturg Georg Holzer. BR-KLASSIK überträgt live die Uraufführung in der Inszenierung von Staatsintendant Jens Daniel Herzog. Musikalische Leitung: Guido Johannes Rumstadt.