Jenin Freedom Theatre

Feminist Theatre Festival – im besetzten Palästina – vom 16. bis 21. September 2023

Das Feministische Theaterfestival ist eine Veranstaltung, die den Schwerpunkt auf die Präsentation von Theaterwerken legt, die feministische Themen und Perspektiven erforschen. Das Festival bietet Dramatikerinnen, Regisseurinnen und Darstellerinnen eine Plattform, um ihre Talente zu präsentieren und Themen wie Geschlechtergleichheit, Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit hervorzuheben. Das Festival umfaßt in der Regel verschiedene Aufführungen, darunter Theaterstücke, Monologe und experimentelle Stücke. Es bietet auch Workshops, Diskussionen und Panels zu Themen rund um Feminismus und Theater an. Das Feminist Theatre Festival im Freedom Theatre ist eine wichtige Plattform für feministische Künstlerinnen, um ihre Arbeit zu teilen und eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten aufzubauen. Sie können auch ein Katalysator für gesellschaftlichen Wandel sein, indem sie das Bewußtsein für Fragen der Geschlechtergleichstellung schärfen und eine integrativere und vielfältigere Theaterbranche fördern.

To be a part of the feminist theatre festival, kindly contact the address below. By doing so, you will have the opportunity to join The Freedom Theatre and establish direct contact with the festival committee. Feel free to reach out at info@thefreedomtheatre.org

Wird irgendetwas wieder gut, wenn man:frau ein Kunstwerk aus einem Museum zurückgibt?

„Versöhnungstheater“ / Forschungsprojekt zur Rückerstattung von NS-Raubgut
Max Czollek liest an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Dienstag, dem 4. Juli 2023, 18 Uhr – Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Senatssaal (Raum 109)

Seine Bücher und Debattenbeiträge sorgen regelmäßig für Aufsehen und gesellschaftliche Diskussion: Max Czollek liest aus seinem jüngsten Buch „Versöhnungstheater“ – eine kritische Analyse der deutschen Erinnerungskultur. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung im Viadrina-Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Senatssaal (Raum 109), zu verfolgen. Im Anschluß an die Lesung gibt es einen kleinen Empfang.
Anmeldungen erbeten bis 15. Juni per E-Mail an: Sekretariat-lahusen@europa-uni.de.

Die Lesung findet statt im Rahmen des Bildungs- und Forschungsprojektes „Recht ohne Recht: Rückerstattung von NS-Raubgut nach 1945“, das Viadrina-Rechtshistoriker Prof. Dr. Benjamin Lahusen leitet. Der Professor für Bürgerliches Recht und Neuere Rechtsgeschichte hat sich mit seinem Team zum Ziel gesetzt, den komplexen Vorgang der Rückgabe von NS-Raubgut seit 1945 interdisziplinär zu erforschen, um auf dieser wissenschaftlichen Grundlage einen fundierten Praxiskommentar der aktuellen Prüfkriterien zu erstellen.

Zur Einladung von Max Czollek im Rahmen des Projektes sagt Prof. Dr. Benjamin Lahusen: „Wieso glaubt man daran, daß man irgendetwas wieder gut macht, wenn man ein Kunstwerk aus einem Museum zurückgibt? Ich habe häufig den Eindruck, daßdie einzigen Adressaten der sogenannten Wiedergutmachung wir selber sind, um unseren Stolz als selbsternannte Aufarbeitungsweltmeister weiter bedienen zu können. Um das einmal aus einer anderen Perspektive betrachten zu können, fand ich Max Czollek mit seinem Buch ‚Versöhnungstheater‘ sehr passend.“

Im Interview gibt Prof. Dr. Benjamin Lahusen näher Auskunft über das Projekt „Recht ohne Recht“, das von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) vom 1. September 2022 bis zum 31. Dezember 2024 gefördert wird:

Weitere Informationen unter
https://www.europa-uni.de/de/struktur/unileitung/pressestelle/viadrina-logbuch/wissenschaft/20230609-lahusen-raubgut/Beitrag/index.html

A Virtual Tour of the Temple Mount / Haram al-Sharif

Auf Youtube 10 min unterwegs – mit mancher Einsicht…

Ir Amim, Emek Shaveh, and Peace Now present a virtual tour of one of the most complicated holy sites in the world:

The Temple Mount/Haram al-Sharif. Join us to learn about the issues surrounding the holy compound, what is needed to ensure a peaceful stability for worshippers and visitors, and how once-fringe movements are trying to undermine this.

Unterschiedliche Narrationen sehen!

Palestine 1920:
The Other Side of the Palestinian Story | Al Jazeera World Documentary von Ashraf Masharawi

(Interessant die zahlreichen historischen Filmausschnitte und Dokumente)

Noch eine Facette jüdischen Lebens in Deutschland

Ein Spendenmarathon für den neuen Campus der (chassidischen) Chabad-Gemeinde am Sonntag soll dem jüdischen Projekt zum Durchbruch verhelfen. Ein Beitrag von Michael Maier in Berliner Zeitung
(1. Juni 2023)

Der Link zur Spendenaktion

Zum Hinergrund: Tradtionell gelten die in Israel lebenden Anhänger:innen, darin Rabbi Menachem M. Schneerson (1902-1994) folgend, als Vertreter:innen einer Position, die jeden territorialen Verzicht auf Teile des biblischen Landes Israel ablehnt. Aus dem Umfeld des Rebben entstand so auch 1996 eine Unterstützungskampagne für Netanjahu.

Kalender 2023 – Juni

Essen verbindet

Ein Begleiter durch das Jahr 2023 – Mit Photos von Bärbel Doering und aus dem AphorismA Verlagsarchiv

Eine Schaufel voller …

Photo: AphorismA Archiv

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2022


Studiengang für Restaurierung

Auch eine Form der Erneuerung an diesem (nach dem westlichen Kalender) Pfingstsonntag 2023

„Dank der Zusammenarbeit zwischen der al-Quds-Universität und der Universität Palermo können wir jetzt den ersten Studiengang für Restaurierung im gesamten Nahen Osten anbieten“, so Carla Benelli, Leiterin der Kulturprojekte bei Pro Terra Sancta. Sie erzählt begeistert, wie sie derzeit im Herzen von Bethanien arbeitet, wo seit 2016 die Associazione Pro Terra Sancta und das Mosaic Centre Konservierungs- und Aufwertungsarbeiten im historischen Zentrum der Stadt von Marta, Maria und Lazarus durchführen.

(Die Seite dürfte auf der Basis einer autoamtischen Übersetzung erstellt sein)

Handschriften von Dschalal ad-Din Rumi (1207-1273) Weltkulturerbe

Handschriften der Staatsbibliotheken in Berlin und München in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen

Zwei bedeutende Handschriften des persischen Dichters Dschalal ad-Din Rumi (1207-1273) sind in das Register des UNESCO-Weltdokumentenerbes aufgenommen. Die beiden Werke – aus den Beständen der Staatsbibliothek zu Berlin und der Bayerischen Staatsbibliothek – sind Teil eines insgesamt 15 Handschriften umfassenden Gemeinschaftsantrags, an dem sechs Länder beteiligt waren und der unter Federführung der türkischen UNESCO-Kommission eingereicht wurde.

Dschalal ad-Din Rumi gilt als einer der bedeutendsten persischsprachigen Dichter, Philosophen und Mystiker des Mittelalters. Auf Rumi, auch als Maulana (türk. Mevlana, „unser Meister“) bekannt, geht der Mevlevi-Orden, der Orden der tanzenden Derwische, zurück.

Bei der Handschrift aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB Cod.pers. 45) handelt es sich um das zweite von sechs Büchern des bedeutenden Werks „Masnawi-ye ma’nawi“ (dt. „Geistige Doppelverse“) von Rumi. Die Handschrift entstand 1307 und zählt zu den frühesten Manuskripten des „Masnawi-ye ma’nawi“. Zur hohen wissenschaftlichen und textgeschichtlichen Relevanz der Handschrift tragen die Sekundäreinträge an den Seitenrändern, zwischen den Zeilen oder den Kolumnen bei. Die Münchner Handschrift stammt aus der Bibliothek des bekannten französischen Orientalisten Étienne Marc Quatremère (1782-1857), die 1858 für die damalige Hofbibliothek erworben wurde.

Die Handschrift im Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin (Minutoli 21) umfaßt alle sechs Bücher des „Maṯnawī-i maʿnawī“ und enthält etwa 25.000 Verse. Gefertigt im Jahr 1337, weist die Handschrift zwei Glossare auf, die das Textverständnis mit Erklärungen unterstützen und ist zusätzlich mit Randbemerkungen in Form von Ergänzungen und Varianten ausgestattet. Die Handschrift ist Teil der Minutoli-Sammlung, die 1863 von der damals Königlichen Bibliothek erworben wurde. Die Sammlung umfaßt 300 Bände, darunter 117 persische Manuskripte.

Dr. Achim Bonte, Generaldirektor der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, und Dr. Klaus Ceynowa, Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek: „Die Aufnahme der Handschriften von Dschalal ad-Din Rumi in die Liste des UNESCO-Weltdokumentenerbes unterstreicht einmal mehr die internationale Bedeutung, die den beiden Staatsbibliotheken aufgrund ihres einzigartigen historischen Bestandes zukommt.“

Nur 38,1 Millionen US-$

Auch wenn es viel Geld ist, so ist es doch nicht viel

Bei Sotheby’s in New York City wurde der Codex Sassoon versteigert. Über einen Mäzen (Alfred Moses und Familie) wird er nach Tel Aviv ins Museum of the Jewish People (das eh. Diaspora-Museum) kommen.

Die Nakba erinnern, auch 2023

Anmeldung zur Online-Teilnahme 1:00 pm ET (19.00 Berliner Zeit)