Hoffnungsklänge

Benefizkonzert für israelisch-palästinensische Friedensorganisationen und humanitäre Hilfe

Die St. Matthäus Stiftung und die Response Culture Society e. V. laden ein – Anmeldung sinnvoll!

19. Dezember 2025 | 19:00 Uhr | Einlaß 18:30 Uhr

St. Matthäus Kirche – Kulturforum Berlin, Matthäikirchplatz – 10785 Berlin

Kalender 2025 – Dezember

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2024


THE ABRAHAM INITIATIVES – The Abraham Initiatives (TAI), founded in 1989, promotes equality between Jewish and Palestinian citizens of Israel to create a cohesive, secure, and just society.
Through policy advocacy, social change initiatives, and public education, TAI works to build an inclusive society that respects the rights and identities of all communities. Its unique approach combines ollaboration with governmental bodies, civil society organizations, and local stakeholders, aiming to develop replicable models that can be scaled at local and national levels.

(Donation Link)

Es war das zehnte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:

Allianz für Frieden im Nahen Osten – Ein Begleiter durch das Jahr 2025

Erschienen in Zusammenarbeit mit allmep.org

Kalender 2025


Offener Brief: Solidarität mit Sophie von der Tann!

77 Unterzeichnende finden sich (aktuell 5.12.25) unter einem Offenen Brief, in dem es unter anderen heißt:

Internationale Journalistinnen und Journalisten erleben Angriffe besonders in den sozialen Medien. Dort werden Shitstorms inszeniert, die z.T. durch Bots Reichweite,bekommen sollen. Große Aufmerksamkeit erregen diese Kampagnen, wenn sie von realen Akteuren getrieben sind, die ihre Legitimität aus öffentlichen Ämtern ziehen.

So hat ein Reserve-Sprecher der israelischen Armee unter anderem den SPIEGEL mit dem antisemitischen NS-Hetzblatt „Der Stürmer“ gleichgesetzt und die ARD als „Sprachrohr der Hamas“ bezeichnet. Sophie von der Tann hat er mehrmals besonders heftig attackiert, vergangene Woche schrieb er auf X, sie sei „das Gesicht von neu-deutschem Juden- und Israelhass“: Ein Vorwurf, der geeignet ist, die Kollegin verächtlich zu machen. Der israelische Botschafter in Deutschland hatte ihr bei X vor Monaten bereits einen Jobwechsel empfohlen und sie als „Aktivistin“ bezeichnet. Äußerungen wie diese werden von Interessenverbänden und bestimmten Medien aufgegriffen, aufgebauscht und verbreitet.

Gegen die Verleihung des renommierten Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises an Sophie von der Tann in dieser Woche läuft eine eigens organisierte Kampagne, etwa mit Beiträgen in sozialen Medien sowie der Ankündigung einer Mahnwache.

Solche Angriffe bedrohen den Kern dessen, was Journalismus leisten muss: Dass sich Menschen auf Basis von professionell recherchierten, angemessen kritischen Berichten ihre Meinung bilden können. Das ist auch eine Gefahr für die Demokratie
.

Kalender 2025 – November

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2024


Givat Haviva (GH) is one of Israel’s largest and oldest centers for Jewish-Arab encounters.

Founded in 1949 and named after resistance fighter Haviva Reik, the organization has worked for 75 years to promote a peaceful, democraticshared society between Arab and Jewish citizens of Israeli, grounded in equality.

The GH campus houses the Jewish-Arab Center for Peace (JACP), an arts and language center, archives, a research institute, an international school, and other facilities. Each year, over 30,000 people visit the campus to take part in educational and community-building programs.
(Donation Link)

Es war das zehnte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:

Allianz für Frieden im Nahen Osten – Ein Begleiter durch das Jahr 2025

Erschienen in Zusammenarbeit mit allmep.org

Kalender 2025


Gemeinsam unterstützen!

Text des offenen Briefes con CMEP | Bericht auf Baptist Global News (Jeff Brumley)

Micha Brumlik (1947-2025) Z“l

Im Alter von 78 Jahren ist am 10. November Prof. em. Dr. Micha Brumlik gestorben. Er war von 2000 bis 2005 Direktor des Fritz Bauer Instituts in Frankfurt/Main und von 2000 bis 2013 dort suv Universitätsprofessor. Geboren 1947 im schweizerischen Davos, Sohn jüdischer Eltern, die während der NS-Zeit verfolgt wurden. Er engagierte sich zeitweise bei den Grünen.

Immer wieder hat er sich kritisch und engagiert in der Debatte um das Verhältnis Deutschland-Israel-Palästina, aber auch zum jüdisch-christlichen Verhältnis und zu den Beziehungen zum Islam zu Wort gemeldet. Erinnert sei hier an seine Mitarbeit an der Entstehung und Propagierung der Jerusalem Deklaration zum Antisemitimus, zu der er auch beim diAk Rede und Antwort stand.

Micha Brumlik (2022) | Photo: AphorismA – Zimmer-Winkel

Bei AphorismA erschien zuletzt 2022 ein Kleiner Text zur Debatte Boehm-Habermas.

November-Gedenken

Diesmal einmal ein Hinweis auf eine Initiative in Güstrow: Stolpern mit Herz

Nostra Aetate – 60 Jahre

Ein Dokument des 2. Vatikanischen Konzils, das Bedeutung weit über die Grenzen der Kirche hat und eine Zäsur für ein Denken in kooperativer, nicht kontroverser Haltung bedeutet.

Hier eine visuelle Würdigung aus der südafrikanischen Provinz der Jesuiten. Der deutsche Text findet sich etwa hier.

Künstlerhaus Bethanien: Entropy

Screenshot Entropy

Der konzeptuelle Rahmen des diesjährigen LABA-Stipendienprogramms ist Entropie. Jede Woche trafen sich jüdische und muslimische Künstler*innen im Künstlerhaus Bethanien, um Entropie aus wissenschaftlicher, theologischer und philosophischer Perspektive zu erforschen und, begleitet von Vertreter*innen beider Konfessionen, in Beziehung zu ihrer künstlerischen Praxis zu setzen.

Entropie markiert den Lauf der Zeit und die Unvermeidbarkeit von Veränderung: Verfall, Zerstörung, Zersetzung. Doch Chaos ist nicht unvermeidlich, sondern gestaltbar: Sein Fortschreiten lässt sich durch Aufmerksamkeit, Fürsorge und Reparatur verlangsamen. Viele der Stipendiat:innen untersuchen, wie Entropie entsteht und sich entwickelt, und wie das Gefühl ihrer Unvermeidbarkeit hinterfragt werden kann. Die Arbeiten in der Ausstellung nehmen diese Herausforderung auf: Durch Film, Installation, Malerei und Performance verfolgen die Künstler:innen Entropie bis zu ihren Ursprüngen, zeichnen ihre Verläufe nach und entwirren ihre Mechanismen.

Zur Webpräsenz

Und ein Beitrag dazu auf Norbert Kron Artstories

„Ein Arm mit der Aufschrift aller seit 2014 in Gaza Getöteten – und daraus eine Landkarte als Lichtobjekt: eine provokative Arbeit der Künstlerin Ruth Sergal. Genau das zeigt das jüdisch-muslimische Kunstzentrum LABA Berlin in der neuen Jahresausstellung „Entropie“ am Kottbusser Damm. Für rbb Kultur Das Magazin habe ich heute dort gedreht. Können muslimische und jüdische Künstler/innen in diesen Zeiten zusammenarbeiten? Und was kommt dabei raus? Moderatorin Franziska Hessberger trifft die Kurator/innen Olaf Kühnemann (Israel-Berlin) und Denalisa Shijaku (Kosovo-Berlin). Ihnen geht es um Identitätssuche: Wer sind wir als Menschen, die wir alle Mischbiografien haben?“ (22.10.2025)

#Kunst #juedischmuslimisch #Kreuzberg #lababerlin #norbertkron #norbertkronartstories #Entropie #identity @olafkuhnemann.studio @lababerlin

Brücken | Bridges

Neues halbjährliches Magazin Brücken | Bridges über die Gräben

Berlin (AphorismA) 2025 | 978-3-86575-734-0

1. Ausgabe Herbst 2025 – 48 Seiten, teils farbig plus Schutzhülle 

Cover Magazin Brücken 1 / 2025

Die beiden Herausgeber, Mati Shemoeloff und Yossi Lampel, leiten es so ein:

„How should we react in times of catastrophe? One option is to remain silent; another is to take action and show solidarity with the victims of this catastrophe. As Jewish Israelis who are living in the diaspora we could not remain silent in the face of these atrocities, so we decided to take action by editing a “Bridges גשרים Brücken ”جسور magazine devoted to raise awareness and funds for Clean Shelter’s vital work.

This magazine brings us back to where we first met: documenting home demolitions in the Jordan Valley and the West Bank. That project was a collaboration between Rabbis for Human Rights, where Mati was active, and Dharma Activism, where Yossi volunteered. Since then, we’ve both left Israel and moved to Berlin. Today, though far from the occupation in the West Bank and the horror unfolding in Gaza, we’ve created a unique international and multilingual cultural project that combines both activism and art …“

Beiträge von:

A., R. (R.A.): Ein paar Worte über mich – Untröstlich . Dissident, Menschen- rechtsaktivist, Musik-und Radio-, Videokünstler.

Ajoub, Thaer: Lebt in Berlin und stammt aus Syrien . Für 2026 ist von ihm (bei AphorismA) ein neuer Gedichtband in Vorbereitung.

Bani Odeh, Ilham: Münchner Kindl mit palästinensischen Wurzeln, politischem Kopf und solidarischem Herzen. Sie arbeitet als Politik- wissenschaftlerin an Bildungs- und Friedensprozessen und engagiert sich stark im Community Building.

Barski, Ester: Illustrator, writer, graphic designer and activist . Studied at Bezalel Art Academy and lives with her partner and their hamster in Jerusalem.

Demir, Diren: Born 1997 in Istanbul, is a Kurdish and Turkish, Berlin-based interdisciplinary artist and curator . Diren focuses on transformational activism, participatory practices, and developing new models of resistance in their artworks.

Dvori, Assaf: Dichter und Kindergärtner . Sein erstes Buch Drafts for the Family erschien 2019 (New World).

Ermacova, Laurence: Writes and performs poetry in French and German . In April 2024 her first collection of poetry États de mes lieux – Gesammelte Gedichte is published by Éditions du Bunker, Paris.

Groth, Monika: Writer and filmmaker based in Berlin. Born in East Germany, her current novel project traces her Jewish grandfather’s hidden history during WW II.

Körting, Katharina: Freelance writer based in Berlin . She writes poetry, prose, and journalistic texts . In 2025, she published the novel Marlenes Kampf im Wahlkampfgeschäft.

Lampel, Yossi: Kulturagent, Verleger und Geschichtenerzähler am Stammesfeuer. Er lebt auf dem Bruch zwischen Berlin und Israel.

Lutzky, Avital (Tali): Jerusalem-born, Berlin-based educator and illustrator. Draws to stay sane. Overthinks most things.

Misselwitz, Charlotte: Hat als Journalistin in Israel gearbeitet und schrieb ihre Dis- sertation
über deutsche und israelische Medien . Sie schreibt heute von Berlin aus.

Nowack, Jana: Berlin-based artist with a Master’s in Art and a degree in Communication Design. Her work has been featured in exhibitions and private collections around the world .

Rosenfelder, Nait: Berlin-based artist and researcher, who explores the inter- sections of textile, tradition, and community engagement through craft .

Ross, Shula: Multidisziplinärer Künstler, Maler und Bildhauer. Studio in Kiryat El-Melacha, Tel Aviv .

Shatz, Zamir: Born 1969 in Kvutzat Kinneret (Israel), lives and works in Tel Aviv, a graduate of the Bezalel Art Academy MFA program.

Shemoelof, Mati: Schriftsteller, Dichter und Kurator . Er hat bislang zwölf Bücher in Israel und
Deutschland veröffentlicht. Im Jahr 2026 wird im Elif Verlag sein Lyrikband Jiddische Sounds,
deutsche Wörter (Arbeitstitel) erscheinen.

Solari, Héctor: Visual artist and curator, born 1959 in Montevideo [Uruguay], in Germany since 1993, since 2022 in Berlin . Studied art in Montevideo and in Lucca [Italy] with Luis Camnitzer. His work includes numerous video dance projects, as well as video- and sound installations.

Solovey, Vanya: Transfeminist author and translator. He lives and writes in Berlin.