kalimat – Ein Projekt an der FU Berlin

Logo created by Nadia El Obaidi, FUB-IT, 2025

kalimat in Arabic means ‚words‘; the Acronym stands for “Key Words for the Study of the Arabic Literary and Manuscript Tradition” (in Arabic: كلمات مفتاحية لدراسات المخطوطات والنصوص الأدبية في التراث العربي).

kalimat is the first online handbook of Arabic literature from the pre-modern and early modern periods. The new publication format promotes Arabic and English as the two languages of academic research and learning in the field.

Thus, all articles are to be published in both Arabic and English, just as the platform is bilingual in all its functionalities. Both the editorial workflows, the editing and incremental publication of the articles will be facilitated by the open source software Open Encyclopedia System (OES) engineered by the project partner FUB-IT at the Freie Universität Berlin directed by Brigitte Grote. The entire platform is published in open access. 

kalimat consists of short articles that translate Arabic literary concepts into modern usage, as well as analyze and contextualize them in specified corpora. The main goal of kalimat is to emphasize the complexity and multi-layered semantic nature of literature as a meta-concept. Another goal is to account for the polysemy and mutability of the rich repertoire of Arabic literary concepts. The terms and concepts to be included in our living handbook will bring together research in philology and literary and intellectual history as well as cultural studies and are drawn from the fields of literary genres and institutions, literary theory including poetics, rhetoric, and linguistics, literary ethics (adab), as well as textual practices.

The kalimat project and editorial team at Freie Universität Berlin under the academic lead of Johannes Stephan are hosting a pilot project in Arabic Digital Humanities to facilitate access to the latest academic research in the field, promote young academics and their contributions and to open the floor for new readings of literary concepts in the Arabic tradition.

Freie Universität Berlin,
Department of History and Cultural Studies, Arabic Studies, Fabeckstraße 23/25, 14195 Berlin-Dahlem

Fest zum Internationalen Tag der arabischen Sprache

Mit Kunst und Kultur wird in Berlin (und anderenorts?) ein Fest der arabischen Sprache gefeiert: Am 18. Dezember 1973 wurde Arabisch als eine der sechs offiziellen Amtssprachen der Vereinten Nationen anerkannt.

Hoffnungsklänge

Benefizkonzert für israelisch-palästinensische Friedensorganisationen und humanitäre Hilfe

Die St. Matthäus Stiftung und die Response Culture Society e. V. laden ein – Anmeldung sinnvoll!

19. Dezember 2025 | 19:00 Uhr | Einlaß 18:30 Uhr

St. Matthäus Kirche – Kulturforum Berlin, Matthäikirchplatz – 10785 Berlin

Kalender 2025 – Dezember

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2024


THE ABRAHAM INITIATIVES – The Abraham Initiatives (TAI), founded in 1989, promotes equality between Jewish and Palestinian citizens of Israel to create a cohesive, secure, and just society.
Through policy advocacy, social change initiatives, and public education, TAI works to build an inclusive society that respects the rights and identities of all communities. Its unique approach combines ollaboration with governmental bodies, civil society organizations, and local stakeholders, aiming to develop replicable models that can be scaled at local and national levels.

(Donation Link)

Es war das zehnte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:

Allianz für Frieden im Nahen Osten – Ein Begleiter durch das Jahr 2025

Erschienen in Zusammenarbeit mit allmep.org

Kalender 2025


Offener Brief: Solidarität mit Sophie von der Tann!

77 Unterzeichnende finden sich (aktuell 5.12.25) unter einem Offenen Brief, in dem es unter anderen heißt:

Internationale Journalistinnen und Journalisten erleben Angriffe besonders in den sozialen Medien. Dort werden Shitstorms inszeniert, die z.T. durch Bots Reichweite,bekommen sollen. Große Aufmerksamkeit erregen diese Kampagnen, wenn sie von realen Akteuren getrieben sind, die ihre Legitimität aus öffentlichen Ämtern ziehen.

So hat ein Reserve-Sprecher der israelischen Armee unter anderem den SPIEGEL mit dem antisemitischen NS-Hetzblatt „Der Stürmer“ gleichgesetzt und die ARD als „Sprachrohr der Hamas“ bezeichnet. Sophie von der Tann hat er mehrmals besonders heftig attackiert, vergangene Woche schrieb er auf X, sie sei „das Gesicht von neu-deutschem Juden- und Israelhass“: Ein Vorwurf, der geeignet ist, die Kollegin verächtlich zu machen. Der israelische Botschafter in Deutschland hatte ihr bei X vor Monaten bereits einen Jobwechsel empfohlen und sie als „Aktivistin“ bezeichnet. Äußerungen wie diese werden von Interessenverbänden und bestimmten Medien aufgegriffen, aufgebauscht und verbreitet.

Gegen die Verleihung des renommierten Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises an Sophie von der Tann in dieser Woche läuft eine eigens organisierte Kampagne, etwa mit Beiträgen in sozialen Medien sowie der Ankündigung einer Mahnwache.

Solche Angriffe bedrohen den Kern dessen, was Journalismus leisten muss: Dass sich Menschen auf Basis von professionell recherchierten, angemessen kritischen Berichten ihre Meinung bilden können. Das ist auch eine Gefahr für die Demokratie
.

Kalender 2025 – November

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2024


Givat Haviva (GH) is one of Israel’s largest and oldest centers for Jewish-Arab encounters.

Founded in 1949 and named after resistance fighter Haviva Reik, the organization has worked for 75 years to promote a peaceful, democraticshared society between Arab and Jewish citizens of Israeli, grounded in equality.

The GH campus houses the Jewish-Arab Center for Peace (JACP), an arts and language center, archives, a research institute, an international school, and other facilities. Each year, over 30,000 people visit the campus to take part in educational and community-building programs.
(Donation Link)

Es war das zehnte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:

Allianz für Frieden im Nahen Osten – Ein Begleiter durch das Jahr 2025

Erschienen in Zusammenarbeit mit allmep.org

Kalender 2025


Gemeinsam unterstützen!

Text des offenen Briefes con CMEP | Bericht auf Baptist Global News (Jeff Brumley)

Micha Brumlik (1947-2025) Z“l

Im Alter von 78 Jahren ist am 10. November Prof. em. Dr. Micha Brumlik gestorben. Er war von 2000 bis 2005 Direktor des Fritz Bauer Instituts in Frankfurt/Main und von 2000 bis 2013 dort suv Universitätsprofessor. Geboren 1947 im schweizerischen Davos, Sohn jüdischer Eltern, die während der NS-Zeit verfolgt wurden. Er engagierte sich zeitweise bei den Grünen.

Immer wieder hat er sich kritisch und engagiert in der Debatte um das Verhältnis Deutschland-Israel-Palästina, aber auch zum jüdisch-christlichen Verhältnis und zu den Beziehungen zum Islam zu Wort gemeldet. Erinnert sei hier an seine Mitarbeit an der Entstehung und Propagierung der Jerusalem Deklaration zum Antisemitimus, zu der er auch beim diAk Rede und Antwort stand.

Micha Brumlik (2022) | Photo: AphorismA – Zimmer-Winkel

Bei AphorismA erschien zuletzt 2022 ein Kleiner Text zur Debatte Boehm-Habermas.

November-Gedenken

Diesmal einmal ein Hinweis auf eine Initiative in Güstrow: Stolpern mit Herz

Nostra Aetate – 60 Jahre

Ein Dokument des 2. Vatikanischen Konzils, das Bedeutung weit über die Grenzen der Kirche hat und eine Zäsur für ein Denken in kooperativer, nicht kontroverser Haltung bedeutet.

Hier eine visuelle Würdigung aus der südafrikanischen Provinz der Jesuiten. Der deutsche Text findet sich etwa hier.