Syrien: Drei Künstlerinnen zwischen Hoffnung und Angst

Ein Beitrag (mit Video) von Rama Jarmakani auf der Seite der Deutschen Welle.

Literatur an der FU Berlin

BIPoC Referat des AStA FU lädt ein zu einer Literaturveranstaltung
„Gaza erzählt: Literatur im Schatten des Genozids“.
Gemeinsam mit Autor*innen und Literaturwissenschaftler*innen soll folgenden Fragen nachgegangen werden:

– Was schreiben die Autor*innen — oder können sie überhaupt schreiben —, während ihre Wohngegend, ihr Zuhause und ihre Familien bombardiert werden und Hunger bis hin zum Verhungern erleiden?
– Warum schreiben Autro*innen inmitten des Elends? Um zu überleben? Um zu erinnern? Damit die Welt sie hört und auf ihr Leid aufmerksam wird?
– Ist es sinnvoll, diese Texte als Literatur des Genozids zu bezeichnen und einzuordnen?
– Wie beeinflußt die schnelle Übersetzung die Rezeption dieser Literatur? Verliert sie dadurch ihren Kontext — oder gewinnt sie notwendige Sichtbarkeit?

Dienstag, 03. Februar 2026, 16 Uhr
📍 GalileA @galileafuberlin (über Mensa 2 FU Berlin; Otto-von-Simson-Str. 26)

Kalender 2026 – Januar

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2025

We Feed Gaza is a Catholic grassroots movement distributing food, water, medicine, and life essentials in the Gaza Strip. They have prepared, served, and cooked for over 17,000 families since April, 2024.
gofundme.com/f/wefeedgaza

Es war das elfte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:

Kalender 2026


Telephonführung „Bei Anruf Kultur“

Mehr Informationen | Oft schnell ausgebucht!

Fachkonferenz | 17. Januar 2026

Bereits lange vor dem 7. Oktober 2023 lässt sich beobachten, daß die Berichterstattung in Deutschland, im Vergleich zur internationalen Medienlandschaft, häufig verengt bleibt. Zugleich stehen Korrespondent:innen unter wachsendem Erwartungs- und Rechtfertigungsdruck. Besonders betroffen sind freie Journalist:innen sowie Kolleginnen mit arabischer, muslimischer oder palästinensischer Biographie, die bei kritischen Einordnungen der Berichterstattung häufig keine institutionelle Rückendeckung erfahren und sich innerhalb des Berufsstands zunehmend marginalisiert fühlen. Vor diesem Hintergrund veranstaltet das neu gegründete NETZWERK KRITISCHER JOURNALISMUS am 17. Januar 2026 in Berlin eine ganztägige Konferenz zur kritischen Reflexion der deutschen Medienberichterstattung zum Gaza-Krieg und der umliegenden Region. Die Initiative reagiert damit auf ein zunehmend repressives Klima in deutschen Redaktionen. In Panels, Vorträgen und Fishbowl-Formaten widmet sich die Konferenz der Frage, welche journalistischen Standards in der aktuellen Berichterstattung unter Druck geraten, wie der Diskurs in Deutschland strukturiert ist und welche Rolle Medien, politische Rahmungen und die Berlin, 19. Dezember 2026 deutsche Staatsräson dabei spielen. Darüber hinaus wird diskutiert, wie Journalist:innen Handlungsspielräume zurückgewinnen, sich besser vernetzen und den öffentlichen Diskurs aktiv mitgestalten können.

Panelist:innen/ Gäste: Alena Jabarine, Kristin Helberg, Tomer Dotan-Dreyfus, Pauline Jäckels, Daniel Bax, Alexander Schwarz (ECCHR) u.v.m.

Neben der Analyse öffentlicher Narrative bietet die Konferenz Einblicke in die Arbeit der Rundfunkräte sowie in die internationale Berichterstattung aus Gaza, der Westbank und der Region.
Palästinensische Journalist:innen sowie Kolleg:innen aus Deutschland berichten über ihre Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre, über berufliche Konsequenzen, Selbstzensur und den Umgang mit Repressionen in Redaktionen.


Wer wir sind
Das NETZWERK KRITISCHER JOURNALISMUS ist eine Initiative von Journalistinnen, die für deutsche Medienhäuser zu Israel–Palästina arbeiten und sich für Pressefreiheit und die Einhaltung journalistischer Standards einsetzen. Mit der Fachkonferenz wollen wir einen Safer & Braver Space für Austausch, Solidarität, Wissensweitergabe und kollektive Stärkung schaffen. Die Veranstaltung wird von freien und festangestellten Journalistinnen unabhängig finanziert und gestaltet – von Medienschaffenden, die sich in
ihrer täglichen Arbeit den Prinzipien des Völkerrechts, der Menschenrechte und journalistischer Sorgfalt verpflichtet sehen.

Berlin, 19. Dezember 2026
Ort: Projektraum im Flutgraben e.V. | Am Flutgraben 3 | 12 435 Berlin
Sprache: Deutsch / Englisch
Zielgruppe: Journalistinnen, Publizistinnen, Medienschaffende, Wissenschaftlerinnen, Aktivistinnen etc.
Tickets:

Regulär: 10 € // Ticket inkl. Verpflegung (Veggie Lunch, Kaffee/Tee, Wasser): 20 € // Soli-Ticket: 30 €
Ticketshop: https://easy-tickets.app/event/netzwerk-kritischer-journalismus/TN4Z-5MW3-
DEKD-fachkonferenz-zur-deutschen-berichterstattung-uber-gaza-westbank/

Weitere Informationen & Timetable
http://www.kritischer-journalismus.de
Instagram
https://www.instagram.com/nkjournalismus
Pressekontakt
presse@kritischer-journalismus.de

Subversive Klänge?

Die Tagung „Subversive Klänge“ widmet sich historischen und zeitgenössischen Beispielen musikalischen Protests und zeigt, wie Klang zum Medium politischer Artikulation werden kann.
An zwei Tagen präsentieren die Vortragenden ihre aktuellen Arbeiten zu musikalischen Strategien des Widerstands: von szenischer Kammermusik in der DDR über Free Jazz, Punk und New Wave, kirchenmusikalische Praktiken im Sozialismus bis hin zu jüdischer Musik im Stalinismus, Umgehung von politischer Zensur im 19. Jahrhundert oder widerständigen Kompositionen im „Dritten Reich“ und im Exil.
Die Veranstaltung richtet sich an ein breites Publikum mit Interesse an Musik, Politik und Zeitgeschichte. 

Eine Kooperationsveranstaltung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums, des Deutschen Musikarchivs und des Instituts für Musikwissenschaft der Universität Leipzig.

Organisation: Linus Hartmann-Enke, Stefan Keym und Ruprecht Langer

bittersweet – Dinner by the Sea

Mit guten Wünschen für ein besseres 2026 und Dank für das Interesse am täglichen Blog des diAk.

Empfehlt uns / empfehlen Sie uns weiter – diAk-Vorstand

„Ceasefire is a step in a journey of a thousand steps, but it is not peace. As I write, the last of the living hostages are reunited with their families while thousands of former prisoners are bussed from life sentences in sunless dungeons to the wreckage and rubble of Gaza. They, too, might reunite with their families—starved, emaciated, evicted, but breathing—all praise to God. I watched one former prisoner reunite with his young children whom he’d been tortured to believe were dead, and another rock back and forth on his knees with a bracelet he’d woven for his daughter clutched in his hands as he wailed, “My family is dead, my family is dead… my home, my children, everything is gone… my family is dead.”

Über die Herausgeber:
At BitterSweet we look to tell stories of hope, of good at work in the world. And while Combatants for Peace is certainly that, we are also committed to telling counternarratives. As the story of a conquering „peace“ gains traction, trumpeted by those who personally stand to gain power, prestige, and payment, let the courage of activists such as Sulaiman and Avner, Rana and Eszter remind us not to look away. “Don’t talk about us without us,” Rana reminds us. “If you want to be part of the solution, you need to hear all the voices of people involved and affected by that conflict. And we need to be part of the discussion whether you agree or not. Everybody who lives here needs to be involved in the peace process.”
„Peace“ is not dictated into being, but grown, a fragile seed planted in hope of a future safe enough for it to flourish.
Thank you to Elie and Kai, Fatima and Ahmed, Koren and Orí, and the many courageous activists committed to true peace, to a more excellent way. – Avery Marks, Features Editor

Jewish-Muslim Art

‘Open Archways,’ co-curated by a Muslim and a Jew, facilitates not just sharing art, but also conversations

Artikel im Forward von Stav Ziv – Auf InstagramBowery Art Collective

kalimat – Ein Projekt an der FU Berlin

Logo created by Nadia El Obaidi, FUB-IT, 2025

kalimat in Arabic means ‚words‘; the Acronym stands for “Key Words for the Study of the Arabic Literary and Manuscript Tradition” (in Arabic: كلمات مفتاحية لدراسات المخطوطات والنصوص الأدبية في التراث العربي).

kalimat is the first online handbook of Arabic literature from the pre-modern and early modern periods. The new publication format promotes Arabic and English as the two languages of academic research and learning in the field.

Thus, all articles are to be published in both Arabic and English, just as the platform is bilingual in all its functionalities. Both the editorial workflows, the editing and incremental publication of the articles will be facilitated by the open source software Open Encyclopedia System (OES) engineered by the project partner FUB-IT at the Freie Universität Berlin directed by Brigitte Grote. The entire platform is published in open access. 

kalimat consists of short articles that translate Arabic literary concepts into modern usage, as well as analyze and contextualize them in specified corpora. The main goal of kalimat is to emphasize the complexity and multi-layered semantic nature of literature as a meta-concept. Another goal is to account for the polysemy and mutability of the rich repertoire of Arabic literary concepts. The terms and concepts to be included in our living handbook will bring together research in philology and literary and intellectual history as well as cultural studies and are drawn from the fields of literary genres and institutions, literary theory including poetics, rhetoric, and linguistics, literary ethics (adab), as well as textual practices.

The kalimat project and editorial team at Freie Universität Berlin under the academic lead of Johannes Stephan are hosting a pilot project in Arabic Digital Humanities to facilitate access to the latest academic research in the field, promote young academics and their contributions and to open the floor for new readings of literary concepts in the Arabic tradition.

Freie Universität Berlin,
Department of History and Cultural Studies, Arabic Studies, Fabeckstraße 23/25, 14195 Berlin-Dahlem

Fest zum Internationalen Tag der arabischen Sprache

Mit Kunst und Kultur wird in Berlin (und anderenorts?) ein Fest der arabischen Sprache gefeiert: Am 18. Dezember 1973 wurde Arabisch als eine der sechs offiziellen Amtssprachen der Vereinten Nationen anerkannt.