Rosemary Radford Ruether zu Ehren

13. Juli 2022

|| Eine gesprächsweise Würdigung der am 21. Mai 2022 in den USA verstorbenen großen Befreiungs- und feministischen Theologin, die sich viele Jahrzehnte mit den Fragen der Gerechtigkeit in Israel und Palästina auseinandergesetzt hat ||

Webinar Radforf Ruether

5:00-7:00 pm London / 7:00-9:00 pm Palestine time

Webinar-Link (Sabeel)

Sog. Hoher Besuch

US-Präsident Biden im Nahen Osten – Mitvim Webinar Invitation

President Biden’s Visit to Israel – Insights and Implications

Wednesday, July 6, 2022 from 17:00-18:30 Jerusalem
For any questions, please email vsolkovits@mitvim.org.il
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Weltwoche für Frieden in Palästina und Israel

Weltweit begangen vom 15. – 22. September 2022

Während dieser Woche, in die auch der Internationale Gebetstag für den Frieden am 21. September fällt, sind kirchliche Organisationen, Gemeinden und Gläubige zum gemeinsamen Friedenszeugnis aufgerufen, in dem sie an Gottesdiensten, Bildungsveranstaltungen teilnehmen und mit ihrem Handeln Frieden und Gerechtigkeit für Israelis und Palästinenser/innen unterstützen.

Der Ökumenische Rat der Kirchen – ÖRK/WKK (Genf) lädt Mitgliedskirchen, religiöse Gemeinschaften und zivilgesellschaftliche Organisationen aus der ganzen Welt ein, sich gemeinsam an einer Gebetswoche für einen gerechten Frieden für alle Menschen in Palästina und Israel zu beteiligen. Weltweit sollen Gemeinden und Einzelpersonen, die auf Gerechtigkeit hoffen, sich in dieser Woche zu friedlichen Aktionen zusammenschließen, um ein gemeinsames internationales Zeugnis zu geben.

Abendlicher Blick über Jerusalem Altstadt

15 Jahre Gaza-Blockade

„Die“ Welt schaut auf die Regierungskrise/Regierungsveränderung in Israel, auf den Besuch des US-Präsidenten…

OCHA Gaza Logo

Die Vereinten Nationen weisen auf das Schicksal der Menschen im Gazastreifen hin … und auf die Auswirkungen von 15 Jahren Blockade

Frauen von gestern und heute

Von den Königinnen, Prostituierten, Kriegerinnen und Heiligen der Vergangenheit bis hin zum Engagement der heutigen Frauen in der palästinensischen Zivilgesellschaft.

Frauenprojekt proTerraSanta.org

Ein ungewöhlichen und ausführlichen Beitrag findet sich aktuell auf der Seite von Pro Terra Santa. Ein kulturgeschichtlicher Durchgang bis in heutige Arebitsbereiche, beschrieben durch Carla Benelli, Leiterin des Vereins für Kulturprojekte Pro Terra Sancta. Und am Ende ein Download-Link zu einem PDF zur Arbeit.

ÖRK-Zentralausschuß: Gleiche Rechte für alle Menschen im Heiligen Land

In einer öffentlichen Erklärung zur Situation im Heiligen Land hat der ÖRK-Zentralausschuß „seine aufrichtige Solidarität mit den Mitgliedskirchen und Christinnen und Christen in der Region, die durch ihr Leben und Wirken den christlichen Glauben und das christliche Zeugnis im Heiligen Land bewahren und lebendig halten, sowie mit allen Menschen in der Region zum Ausdruck“ gebracht.

Das ÖRK-Leitungsgremium hat darüber hinaus „alle Mitgliedskirchen und ökumenischen Partner, die Angehörigen der jüdischen und muslimischen Bevölkerungsgruppen und alle Menschen guten Willens [aufgerufen], die ÖRK-Mitgliedskirchen und christlichen Gemeinschaften im Heiligen Land zu unterstützen, weil sie ein unverzichtbarer Bestandteil des vielfältigen multireligiösen und multikulturellen Wesens der Gesellschaft in der Region sind, zu der auch die christliche Präsenz in der Region zählt“.

Der Zentralausschuß begrüßte, daß der ÖRK auch weiterhin die Beziehungen zum Internationalen Jüdischen Komitee für interreligiöse Konsultationen und zum Jüdischen Weltkongress pflege und daß dadurch Gelegenheiten für Austausch und Dialog zu diesen Themen möglich gemacht werden.

Die Erklärung ruft „die Regierung Israels und die israelischen Behörden auf, sicherzustellen, daß alle Menschen, die in ihrem Zuständigkeitsbereich leben, die gleichen Rechte haben, und sicherzustellen, daß zur Rechenschaft gezogen wird, wer Palästinenserinnen und Palästinenser, ihre heiligen Orte und Kirchen, christliche Gemeinschaften, muslimische oder andere Bevölkerungsgruppen angreift oder verletzt, sowie einen freien Zugang zu ihren Gotteshäusern und heiligen Orten sicherzustellen“.

Der Zentralausschuß rief „alle Mitglieder der internationalen Staatengemeinschaft und alle ÖRK-Mitgliedskirchen und ökumenischen Partner auf, sich für geltendes Völkerrecht stark zu machen und gegen die drohenden Zwangsräumungen in Masafer Yatta und die angedrohte Vertreibung von palästinensischen Gemeinwesen in den besetzten Gebieten die Stimme zu erheben“.

Abschließend bekräftigt die Erklärung „die regelmäßige Forderung des ÖRK, die Besatzung zu beenden und gleiche Rechte für alle Menschen in der Region zu gewährleisten“.

Ghassan Kanafani + 1972

Umstrittener Literat und gefeierter Volksheld: Der palästinensische Schriftsteller Ghassan Kanafani
Ein Radio-Feature im Deutschlandfunk Kultur von Anne Françoise Weber

01. Juli 2022 – 19:30 UhrZeitfragen

Er gilt als einer der bedeutendsten arabischen Schriftsteller – und wurde am 8. Juli vor 50 Jahren wegen seiner politischen Aktivitäten ermordet.

Seine Novellen bewegen bis heute eine große Leserschaft, seine Äußerungen als Sprecher der linksextremistischen PFLP, der Volksfront zur Befreiung Palästinas, gingen um die Welt. Ghassan Kanafani gilt als einer der wichtigsten arabischen Schriftsteller – und zugleich verkörperte er das, was er den palästinensischen Befreiungskampf nannte. Vor 50 Jahren, am 8. Juli 1972, wurde er durch eine Autobombe in Beirut ermordet. In einer seiner berühmtesten Kurzgeschichten, „Rückkehr nach Haifa“ beschreibt Kanafani, wie palästinensische Flüchtlinge ihr früheres Haus in der israelischen Küstenstadt aufsuchen. Sie treffen dort auf polnische Einwanderer, die nicht nur das Haus übernommen, sondern auch den bei der Flucht zurückgelassenen Sohn adoptiert haben. Auch israelische Theater haben das Stück inszeniert. Doch ein Denkmal in Kanafanis Geburtsstadt Akko wurde schnell wieder abgebaut – Kritiker sehen in ihm einen Terroristen.

Auch bei einer neuen Regierung…

wie auch immer sie aussehen wird: Viele Fragen bleiben offen, wenn Recht auf Macht / wenn Macht auf Recht trifft…

Aus dem aktuellen Newsletter von Torat Tzedek / Rabbi Arik Asherman

Dear Friends and Supporters,
Will you be in Israel on June 29th in advance of the Hartman Rabbinic Torah Seminar, or for any other reason? – If so, please join us at a crucial Israeli Supreme Court hearing that may decide whether or not the KKL-JNF and Elad settler organization succeed in their unholy alliance to evict the Sumreen family from their home in Silwan, East Jerusalem.

Hier der Link:

Indirekte Herrschaft oder volle Bürgerrechte?

Raef Zreik in der Tel Aviv Review of Books über die Teilhabe / Teilnahme der United Arab List in der (noch?) regierenden israelischen Koalition – der Beginn einer neuen Ära? Ein lesenswerter Beitrag, egal wie lange diese Regierung noch amtiert.

Karten machen Welt

Unsere Wahrhnehmung von Wirklichkeit ist nicht zuletzt durch deren Ab-bildung in Karten geprägt. Was nicht eingetragen ist, scheint es nicht zu geben und fällt allzu leicht dem kollektiven Gedächtnisverklust anheim …

Americans for Peace Now macht darauf aktuell einprägsam aufmerksam: