Neuer Termin

Der 7. Oktober und der Krieg in Gaza: Hintergrund, Eskalation, Folgen

Dienstag, 1. Juli 2025, 18:00 Uhr | Ort: DAFG – Wallstraße 61 – 10179 Berlin

Die aus gesundheitlichen Gründen verschobene Veranstaltung wird nun nachgeholt.

Drin. Muriel Asseburg, Senior Fellow, Stiftung Wissenschaft und Politik

Moderation: Botschafter (a.D.) Bernd Mützelburg, Vorstandsmitglied DAFG e.V.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt – Zur Anmeldung

Über Landfragen …

Ein Online-Angebot der Rosa Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv – Mit Registrierung (Englisch Übersetzung)

Kleine Erinnerung (6. Juni)

Über den Alltag im Krieg

Lisa Macheiner war für Ärzte ohne Grenzen und das Schweizerische Hilfswerk für Kinder insgesamt neun Monate im humanitären Einsatz im südlichen Gazastreifen. Ihr Fazit: „Es braucht ein neues Vokabular für das, was in Gaza passiert.”

Ein Gespräch mit Lisa Macheiner von Inge Günther in der Frankfurter Rundschau: Gaza-Projektkoordinatorin Lisa Macheiner über den Alltag im Krieg, den Umgang mit der Angst und die Kunst, aus Not und Mangel zu improvisieren.

Brückenbauer?

Der Historiker Ilan Pappe widmet sich in seinem neuen Buch den »vergessenen« Palästinenser:innen in Israel. Wie sich die staatliche Politik ihnen gegenüber seit 1948 verändert hat und warum sie eine Schlüsselrolle für eine gerechtere Zukunft spielen, erklärt er im Gespräch.

Ein Interview mit Ilan Pappe geführt von Magdalena Berger auf Jacobin.de

Kalender 2025 – Juni

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2024

Standing Together is a progressive grassroots movement mobilizing Jewish and Palestinian citizens of Israel against the occupation and for peace, equality, and social justice. We know that the majority have far more in common than that which sets us apart and only a tiny minority benefits from the status quo. The future that we want – peace and independence for Israelis and Palestinians, full equality for everyone in this land, and true social, economic,and environmental justice – is possible. To achieve this future, we must stand together as a united front: Jewish and Palestinian, secular and religious, Mizrahi
and Ashkenazi, rural and urban, and people of all genders and sexual orientations. As the largest Jewish-Arab grassroots movement in Israel, we are committed to creating an alternative to our existing reality and building the political strength to make this transformation possible. (Donation Link)

Es war das zehnte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:

Allianz für Frieden im Nahen Osten – Ein Begleiter durch das Jahr 2025

Erschienen in Zusammenarbeit mit allmep.org

Kalender 2025


Sie beten mit ihren Füßen

600 Tage nach Beginn des Gaza-Kriegs sind Vertreter verschiedener Religionen am Mittwoch von der Jerusalemer Innenstadt in Richtung Altstadt gezogen. Das Motto der Demonstration lautete: Frieden ist der Weg, und am besten geht man ihn gemeinsam.

Gewidmet war die dritte Ausgabe des interreligiösen Marsches der israelischen Friedensaktivistin Vivian Silver, die am 7. Oktober 2023 von der Hamas ermordet worden ist. Er war als Gegenpol zum nationalistisch aufgeladenen und oft gewalttätigen Flaggenmarsch am sogenannten Jerusalem-Tag entstanden, der in diesem Jahr auf den 26. Mai fiel.

Zu Beginn sprach Rabbiner David Rosen (Autor in unserer Schriftenreihe) zu den ‚Marschierenden‘

Zu den Teilnehmer:innen gehörte auch der deutsche Botschafter in Tel Aviv, Steffen Seibert und Ines Fischer, Pfarrerin der deutschsprachigen lutherischen Gemeinde in Jerusalem, sie sagte gegenüber der Nachrichtenagentur KNA.„Es ist so wichtig, dass Menschen zusammen für die Gottebenbildlichkeit auf die Straße gehen – und schön, daß es geht“.

Bericht auf Vaticannews (und Audienz für Vertreter:innen von Friedensbewegungen im Vatikan)

Bericht der Frankfurter Rundschau

Auf allen Wegen: Nein!

40 days and escalate!

→ CURRENT NUMBER OF FASTERS: 598 (updated May 28) ←

You’re invited to a 40-day fast for Gaza, organized by Veterans For Peace. On May 22, we begin our fasting across the country while demanding:
1) a resumption of humanitarian aid, under UN authority, to Gaza
2) that the U.S. stop arming Israel NOW!

Join us in our work! We imagine two fasting options: a centralized fasting location in NYC where fasters will commit to 250 calories a day, in line with the general caloric intake of Gazans under the ongoing Israeli military blockade, and a dispersed fasting option for folks to join the work from their local context. This action is open to all Gaza allies and people of good conscience who want an end to the genocide in Gaza, veteran or not. Our fast launches as the UN warns the death of 15000 infants is imminent. Join us as we resist this genocide!

Waffenruhe und Humanitäre Hilfe in Gaza JETZT!

Während der vergangenen Tage hat Israel seine Angriffe auf den Gazastreifen verstärkt –
nach elf Wochen der Blockade sämtlicher humanitärer Hilfe für den Gazastreifen. Laut dem
israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu will Israel Zugang für „einen Grundbedarf
an Lebensmitteln für die Bevölkerung“ erlauben, um den Krieg fortführen zu können. Dies
zeigt: Israel hat keinerlei Absicht, die ungesetzliche Instrumentalisierung von Hilfe als
politischen Hebel zu beenden.

Jeden Tag tötet und verwundet die israelische Armee Hunderte von Palästinenser:innen in
Gaza. Die ganze Bevölkerung des Landstreifens hungert, während das Gesundheitssystem
wegen des schwerwiegenden Mangels an Medikamenten, medizinischer Ausrüstung und
Treibstoff kollabiert. Das Ziel ist, eine ethnische Säuberung durchzuführen.
Israel muss die Angriffe sofort einstellen und jetzt humanitäre Hilfe zulassen!
Der von den USA und Israel formulierte Verteilungsplan beendet in keinster Weise die
eklatante Mangelsituation, die durch die Blockade und großflächigen Angriffe entstanden ist.
Die UNO und andere internationale, in Gaza tätige humanitäre Organisationen haben diesen
Plan kategorisch abgelehnt, weil er nicht einmal grundlegende humanitäre Werte einhält.
Israel hat offen erklärt, dass der Plan dazu dient, seine physische Präsenz in Gaza zu
verstärken und die Zivilbevölkerung zu vertreiben. Die internationale Gemeinschaft darf
Israels Kriegsverbrechen, zu denen vielleicht auch Verbrechen gegen die Menschheit
gehören, nicht mit Schweigen und Untätigkeit hinnehmen.

Wir verlangen erneut die sofortige und bedingungslose Freilassung der Geiseln. Gleichzeitig
muss Israel sofort seine Angriffe stoppen, die Politik der Aushungerung beenden und
Hilfsorganisationen den Zugang zum Gazastreifen öffnen, damit sie ihre Arbeit tun können.

Übersetzung ins Deutsche ©Freunde von Neve Shalom ∙ Wahat al-Salam e.V.. 22.05.2025

Unterzeichner:innen
Academia for Equality
Akevot
B’Tselem
Bimkom
Breaking the Silence
Culture of Solidarity
Combatants for Peace
Emek Shaveh
Gisha, HaMoked – Center for the Defence of the Individual
Ir Amim
Isha L’Isha
Itach Ma’aki
Jahalin Solidarity
Jordan Valley Activists
Looking the Occupation in the Eye
Machsom Watch
Mizrahi Civic Collective
Mothers Against Violence
Neve Shalom / Wahat as-Salam
Other Voice
Osot Democratia
Oz VeShalom
Policy Working Group
Physicians for Human Rights Israel
PsychoActive
Rabbis for Human Rights
The Association for Civil Rights in Israel
The Parents Circle – Families Forum
The School for Peace in Wahat al-Salam Neve Shalom
This is Not an Ulpan
Yesh Din
Your Neighbor As Yoursel
Zazim

Einheit? Unter Druck?

Lesenswerte Überlegungen von Rida Abu Rass auf dem Portal +972mag über „What can the Joint List teach us about building Palestinian political power?“ – Ten years after its formation, this experiment in Palestinian unity inside Israel — and its ultimate collapse — shows the need for carefully cultivated alliances.