Lohnenswert, wenn auch nicht vergnüglich: Dokumentation des NDR in der ARD-Mediathek

Lohnenswert, wenn auch nicht vergnüglich: Dokumentation des NDR in der ARD-Mediathek

Join the European Community of Friends of Standing Together for an Online Talk & Solidarity Event with activists from the Tel Aviv University Chapter of Standing Together
📅 Wednesday, 13 August 2025
🕕 6:00 – 7:30 PM (CEST)
👉register to join the zoom
(Language: English, with automatic subtitles in German & French)
Across Gaza, Israel’s war of annihilation continues to claim thousands of innocent lives, and the hostages remain in captivity. In the midst of this relentless violence and grief, a joint Israeli-Palestinian movement is standing firm, refusing to surrender to despair.
As active supporters from afar – many with deep personal ties to the land and its people – the European Friends of Standing Together wish to honour the movement’s role as the foremost voice confronting a corrupt government determined to drag the country into a pointless and endless war, because seeing them take to the streets gives us hope as well. Together we say: This war must end. There is another way.
On 13 August, the European Friends of Standing Together – from Belgium, Berlin, France, Sweden, and beyond – invite you to an urgent online conversation with activists from the Tel Aviv University Chapter of Standing Together. Register here.
You will hear firsthand:
There will also be space for your questions and reflections.
💜 Your participation matters. This is more than a talk – it is also a chance to act. Every donation to the “Fighting for Life” campaign made before 17 August will be doubled by supporters in Israel-Palestine and abroad. Your contribution will directly strengthen this growing movement.
Donate now – help Standing Together protect lives and build a future beyond war: https://omdi.me/tel-aviv-u-fights
Let’s stand together – across borders – for life, dignity, and justice.
In Solidarity,
European Friends of Standing Together
Thema: Israels Premier Netanjahu will den Gazastreifen vollständig besetzen. Das Militär ist dagegen.
Auch wer gleich nicht in Berlin sein kann, der „höre“ die Stimme der

Israelis für Frieden | Israelis for Peace

Briefing this Wednesday on Zoom
(In addition: Editorial from Haaretz)
On Monday, July 14,2025 the Knesset will vote on the impeachment of Arab lawmaker Ayman Odeh, a longtime public leader who has consistently advocated for peace, civil rights, and Jewish-Arab partnership within Israel.
As The Abraham Initiatives’ Co-CEO, Amnon Be’eri-Sulitzeanu, explained in his recent op-ed, the campaign against Odeh threatens to undermine the democratic participation of Palestinian citizens across Israel and the future of Jewish-Arab political partnership. Though the proceedings were ostensibly sparked by a Twitter post by Odeh, legal experts agree that his statements fall far short of the standards for impeachment. In reality, the situation represents a targeted effort by far-right extremists to exclude the Arab public from civic life.
As the prospect of elections looms, efforts like these endanger the possibility of true political partnership between Arab and Jewish citizens of Israel. Indeed, in a recent survey, The Abraham Initiatives found that attempts to disempower Arab representatives are a major deterrent to Palestinian citizens considering whether or not to exercise their right to vote.
We hope you will join us for a briefing on Wednesday, July 16, at 9:00 a.m. PT / 12:00 p.m. ET with The Abraham Initiatives’ Co-CEO, Amnon Be’eri-Sulitzeanu, and Director of Public Affairs, Yanal Jabarin. They will discuss the full implications of the impeachment vote, whatever the outcome, and how it may impact our work to increase the Arab community’s democratic participation in the next elections.
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Nachtrag: 22.00 Uhr (14.07.2025)

Interessant zu lesen in dem Spannungsverhältnis von USA-Israel-Palästina, aber vielleicht doch ein wenig optimisch von Peter Beinhart?


Die Gewalt radikaler jüdischer Siedler:innen im besetzten Westjordanland gegen die palästinensische Bevölkerung hat seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 sprunghaft zugenommen. Teile der rechten Regierung unterstützen diese Gewalt, bei denen mehrere Menschen getötet, zahlreiche Häuser in Brand gesteckt und Tausende zur Flucht gezwungen wurden. Ermutigt von der Tolerierung und teils Legitimierung durch die Regierung griffen Siedler letzte Woche Soldaten – und in der Nacht auf Montag sogar einen Militärstützpunkt – an.
Bericht auf orf.at
Israels Zivilgesellschaft protestiert, Eindrücke aus Israel
3Sat: „Kulturzeit“ vom 10. Juni 2025: Leid in Gaza: Israelis protestieren

Die Reihe der stillen Demonstranten in Israel, die jeden Samstag am Rande der großen Antiregierungskundgebung Bilder von in Gaza getöteten Kinder in der Hand halten, will nicht aufhören. Unter ihnen Künstler wie Addam Yekutieli. Sie kommen mit einem Appell an ihr Land und ihre Regierung: Bewahrt die Menschlichkeit! Verschließt nicht die Augen vor dem Leid und der Trauer auch der anderen Seite – der palästinensischen Zivilisten in Gaza!
„Das Massaker des 7. Oktobers war ohne jeden Zweifel ein grauenhafter Einschnitt in unsere Gesellschaft“, sagt Yekutieli, der unter dem Alias Know Hope arbeitet. „Es traf uns in unserer tiefsten rohen, unterbewussten Psyche. Das Problem ist, dass in diesem Krieg das Trauma als Waffe eingesetzt wurde. Die andere Seite wird schlicht dehumanisiert. Vielleicht kennen die Leute die Opferzahlen in Gaza, aber sie sagen sich: ‚Na und? Es sind doch nur Palästinenser.‘ Unsere Aufgabe ist es jetzt, die humanistischen Werte hochzuhalten.“
Es sind nicht nur Ultralinke, die ein Ende des Krieges in Gaza fordern. Immer mehr begreifen, dass Israel zum „Pariah“ der Staatengemeinschaft wird, wie die Tageszeitung „Haaretz“ neulich titelte. In einem Meinungsartikel schrieb dort der ehemalige Ministerpräsident Ehud Olmert: „Es gibt zu viele Fälle von der grausamen Erschießungen von Zivilisten, von Zerstörung von Eigentum und Häusern. Israelis begehen Kriegsverbrechen.“ Der ehemalige Armeechef Moshe Yaalon beschuldigt die Netanyahu-Regierung, ethnische Säuberung zu betreiben. Der neue Parteichef der Arbeiterpartei, der Ex-General Yair Golan, sorgte für einen Skandal, als er offen sagte, Israel würde als Hobby Kinder töten. Worte, die noch vor ein paar Wochen undenkbar gewesen wären.
120.000 Reservisten der Armee haben die Regierung zu einem Waffenstillstand aufgerufen. Den Ball ins Rollen gebracht hat Uri Arad, ehemaliger Kampfpilot mit einem offenen Brief der Luftwaffenreservisten. „Die Regierung versucht uns Märchen zu erzählen, wie dass nur militärischer Druck unsere Geiseln in Gaza zurückbringen würde. 41 von ihnen sind bereits in der Geiselhaft gestorben“, sagt er. „Beendet den Krieg und bringt die Geiseln nachhause!“ Der offene Brief der Piloten war nur der erste. Es folgten Aufrufe der Fallschirmjäger, der Infanterie, der Ärzte und der Sanitäter.
Bringt Israels Kriegsführung das Land ins internationale Aus? Der Publizist Ben Dror Yamini sieht eine akute Gefahr. Doch Schuld daran, meint er, seien auch die internationalen Medien, die zunehmend Israel dämonisieren, während sie deren terroristische Gegner ignorieren. „Warum um Himmels willen, diese Doppelmoral?“, klagt er an. „Warum erzählt Ihr nicht die wahre Geschichte der Hamas? Eine Organisation, die mit deutlichsten Worten zur Vernichtung von Juden aufruft, zur muslimischen Weltherrschaft. Die Hamas war der IS bevor es den IS gab. All das zeigt man in den internationalen Medien nicht. Das muss gesagt werden! Andererseits heißt das nicht, dass ihr ausländischen Journalisten nicht das Vorgehen der israelischen Regierung kritisieren sollt.“
Wir sprechen mit dem Schauspieler, Musiker, Sozialunternehmer und Aktivisten Shai Hoffmann über die Lage in Israel. Hoffmann ist deutscher Jude mit israelischen Wurzeln. Er engagiert sich für Demokratie und Toleranz, unter anderem ist er Initiator der „Israel-Palästina-Videos“ und hostet den Podcast „Über Israel und Palästina sprechen“