ATTACKS ON CHRISTIANS IN ISRAEL AND EAST-JERUSALEM

Das Rossing Center for Education and Dialogue auf dem Zion hat in seinem Jahresbericht 2023 den Fokus auf „the disturbing rise in hostilities towards Christians in Israel and East Jerusalem in 2023“ gelegt.

Annual Report 2023 zum download

Religion(en) [einmal] anders

Noch ist die Stadt nicht so gefüllt, wie bei den nationalistischen Flaggenumzügen in der Stadt, aber die Religionen in der Stadt und im Land und ihre Vertreter:innen müssen noch lernen, was beten auf der Straße heißt …

Für Frieden und Menschenrechte sind am Montag [3. Juni 2024] mehrere hundert Menschen verschiedener Religionen durch Jerusalem gezogen. Die Initiative der Rabbiner für Menschenrechte ist auch eine Gegenveranstaltung zum israelisch-nationalistischen Flaggenumzug rechter Organisatoren am Mittwoch.

screenshot orf.at

Bericht bei orf.at, beim Domradio, vatican.news

Nicht ‚ja, aber‘ sondern ‚und‘

Auf der Seite von Feinschwarz sucht Ottmar Fuchs ’nach einem Weg, um im Nahost-Konflikt zweiseitig auf der Seite der Opfer zu stehen und würdigt die darin liegende, konstitutive und zugleich zu riskierende Überforderung‘.

Frauenbewegungen in Nahost setzen Zeichen

Positive Geschichten aus Nahost sind rar. Diese ist eine. Sie handelt von Israelinnen und Palästinenserinnen, die sich verbündet haben, weil sie eine bessere Zukunft wollen. Für ihre Kinder und ihr Land. Deshalb muss eine Verhandlungslösung her, fordern Women Wage Peace und Women of the Sun. 

Frieden in Nahost scheint unmöglich, doch trotzdem engagieren sich Israelinnen und Palästinenserinnen für eine bessere Zukunft 

Ein Beitrag von Inge Günter für die Frankfurter Rundschau

Die Kunst der Kalligraphie

Neue Ausstellung von Shahid Alam – „In der Ausstellung begegnen wir in der Ästhetik der arabischen Schrift und islamischen Kalligraphie in diesem Medium in ganz neuer Weise heiligen Texten aus dem Judentum, dem Christentum und dem Islam. Wir werden eingeladen, uns Unvertrautem zu öffnen und das Vertraute der eigenen Tradition neu zu sehen. Lesungen und Vorträge zeigen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Bedeutung, Rezeption, Auslegung und Umgang mit den heiligen Schriften der drei Religionen auf.“

Domberg Akademie Freising

Andere Visionen II

Auch das gibt es:

„The Van Leer Jerusalem Institute, in conjunction with the Minerva Center for Human Rights at the Hebrew University of Jerusalem, is conducting a multidisciplinary thinking group addressing the necessary conditions for the promotion of reconciliation between Jews and Palestinians and the forging of a peace based on partnership—rather than separation—on the political, community, economic, and spatial levels. The group’s discussions will be based on theoretical, comparative, and empirical material.“

Led by Limor Yehuda und Ameer Fakhoury | With the help of Oren Yiftachel

In memoriam Maryèlene Schultz

Marylène Schultz kam vor dem Sechstagekrieg 1967 nach Bethanien und arbeitete bis 1997 für den Schweizer Christlichen Friedensdienst in den „Four Homes of Mercy“, einer Institution, die sich um Alte und Kinder, Behinderte und Waisen kümmert. Von ihr stammt das Buch „Die Waisenkinder von Bethanien“, Göttingen (Lamuv) 2003 – 978-3-88977-633-4.

Am Samstag. 6. April 2024 wurde sie „zu Füßen“ des ersten Bischofs der lutherischen Kirche Haddad und mit Blick auf Gilo und Beit Jala ins Grab gelegt.

Der Jerusalemer Propst Joachim Lenz empfahl ihre Seele in den Gebeten den zärtlichen Armen Gottes.

Photos: Matthias Wolf

Eine Schule als Friedensprojekt im besetzten Land

Die Schule Talitha Kumi im Westjordanland wird von Christen und Muslimen besucht. Der Gazakrieg macht es nicht einfacher, die Gruppen in der zerstrittenen Region miteinander zu versöhnen. Doch die Schule hält an ihrer Friedensmission fest.

Deutschlandfunk Kultur – Pia Steckelbach, Jan-Christoph Kitzler, Margarete Wohlan · 04. April 2024

3sat – Kulturzeit: Wege zum Frieden

An diesem (westlichen) Ostern ein Hinweis auf einen Beitrag bei 3sat: Israel – Wege zum Frieden

Der Krieg im Gazastreifen – ausgelöst durch das blutige Massaker der Hamas am 7.Oktober – dauert an, fast schon ein halbes Jahr, mit mehr als 30.000 Toten und einem Gebiet, das für lange Zeit unbewohnbar geworden ist. Den Millionen Binnenflüchtlingen fehlt es am Notwendigsten, eine humanitäre Katastrophe und kein Ende in Sicht, Wunden auf beiden Seiten. Wie kann es so zu einer friedlichen Lösung kommen, wie soll er aussehen, der Tag danach?

Wir haben mit zwei Experten über ihre Vision für einen Frieden gesprochen: die palästinensische Anwältin Hiba Husseini ist seit 1994 Rechtsberaterin bei Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern. Andreas Reinicke, ehemaliger EU-Sonderbeauftragter für den Frieden im Nahen Osten, leitet das Deutsche Orient-Institut in Berlin.

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