Bericht über einen Heimatbesuch in diesen Tagen: Mati Shemoeloff in Haifa
Berliner Zeitung, 14. Juli 2024 – Open-Source-Beitrag des Berliner Verlags

Bericht über einen Heimatbesuch in diesen Tagen: Mati Shemoeloff in Haifa
Berliner Zeitung, 14. Juli 2024 – Open-Source-Beitrag des Berliner Verlags

Erklärung: Just war? Justice and Peace Commission of the Holy Land (30. Juni 2024)
Aus der aktuellen Erklärung (PDF) hier zwei Zitate:
“As Catholics in the Holy Land, who share .. (the) vision for a peaceful world, we are outraged that political actors in Israel and abroad are mobilizing the theory of “just war” in order to perpetuate and legitimate the ongoing war in Gaza. … Though we are a small community in the Holy Land as Catholics we are an integral part of this land’s identity. We wish to make it clear that we, and our theological tradition, must not be used in order to justify this violence. The witness that we bring is not one of war, but one of transformational love, one of freedom and equality, one of justice and peace, one of dialogue and reconciliation”.
Mit der Initiative „Make Freedom Ring“ macht Geiger Michael Barenboim auf die humanitäre Katastrophe in Gaza aufmerksam. Viele Landsleute kritisieren ihn dafür. Ende Juli veranstaltet die Initiative ein Benefizkonzert in der Himmelfahrtskirche in München – Ein Beitrag (Kathrin Hasselbeck) auf br-klassik.de

Das Rossing Center for Education and Dialogue auf dem Zion hat in seinem Jahresbericht 2023 den Fokus auf „the disturbing rise in hostilities towards Christians in Israel and East Jerusalem in 2023“ gelegt.
Annual Report 2023 zum download

Interreligiöser Friedensmarsch in Jerusalem
Noch ist die Stadt nicht so gefüllt, wie bei den nationalistischen Flaggenumzügen in der Stadt, aber die Religionen in der Stadt und im Land und ihre Vertreter:innen müssen noch lernen, was beten auf der Straße heißt …
„Für Frieden und Menschenrechte sind am Montag [3. Juni 2024] mehrere hundert Menschen verschiedener Religionen durch Jerusalem gezogen. Die Initiative der Rabbiner für Menschenrechte ist auch eine Gegenveranstaltung zum israelisch-nationalistischen Flaggenumzug rechter Organisatoren am Mittwoch. „

Bericht bei orf.at, beim Domradio, vatican.news
Auf der Seite von Feinschwarz sucht Ottmar Fuchs ’nach einem Weg, um im Nahost-Konflikt zweiseitig auf der Seite der Opfer zu stehen und würdigt die darin liegende, konstitutive und zugleich zu riskierende Überforderung‘.

Positive Geschichten aus Nahost sind rar. Diese ist eine. Sie handelt von Israelinnen und Palästinenserinnen, die sich verbündet haben, weil sie eine bessere Zukunft wollen. Für ihre Kinder und ihr Land. Deshalb muss eine Verhandlungslösung her, fordern Women Wage Peace und Women of the Sun.
Frieden in Nahost scheint unmöglich, doch trotzdem engagieren sich Israelinnen und Palästinenserinnen für eine bessere Zukunft
Ein Beitrag von Inge Günter für die Frankfurter Rundschau

Einander sehen
Neue Ausstellung von Shahid Alam – „In der Ausstellung begegnen wir in der Ästhetik der arabischen Schrift und islamischen Kalligraphie in diesem Medium in ganz neuer Weise heiligen Texten aus dem Judentum, dem Christentum und dem Islam. Wir werden eingeladen, uns Unvertrautem zu öffnen und das Vertraute der eigenen Tradition neu zu sehen. Lesungen und Vorträge zeigen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Bedeutung, Rezeption, Auslegung und Umgang mit den heiligen Schriften der drei Religionen auf.“


A Partnership-Based Jewish-Palestinian Peace
„The Van Leer Jerusalem Institute, in conjunction with the Minerva Center for Human Rights at the Hebrew University of Jerusalem, is conducting a multidisciplinary thinking group addressing the necessary conditions for the promotion of reconciliation between Jews and Palestinians and the forging of a peace based on partnership—rather than separation—on the political, community, economic, and spatial levels. The group’s discussions will be based on theoretical, comparative, and empirical material.“
Led by Limor Yehuda und Ameer Fakhoury | With the help of Oren Yiftachel
