Andere Visionen II

Auch das gibt es:

„The Van Leer Jerusalem Institute, in conjunction with the Minerva Center for Human Rights at the Hebrew University of Jerusalem, is conducting a multidisciplinary thinking group addressing the necessary conditions for the promotion of reconciliation between Jews and Palestinians and the forging of a peace based on partnership—rather than separation—on the political, community, economic, and spatial levels. The group’s discussions will be based on theoretical, comparative, and empirical material.“

Led by Limor Yehuda und Ameer Fakhoury | With the help of Oren Yiftachel

In memoriam Maryèlene Schultz

Marylène Schultz kam vor dem Sechstagekrieg 1967 nach Bethanien und arbeitete bis 1997 für den Schweizer Christlichen Friedensdienst in den „Four Homes of Mercy“, einer Institution, die sich um Alte und Kinder, Behinderte und Waisen kümmert. Von ihr stammt das Buch „Die Waisenkinder von Bethanien“, Göttingen (Lamuv) 2003 – 978-3-88977-633-4.

Am Samstag. 6. April 2024 wurde sie „zu Füßen“ des ersten Bischofs der lutherischen Kirche Haddad und mit Blick auf Gilo und Beit Jala ins Grab gelegt.

Der Jerusalemer Propst Joachim Lenz empfahl ihre Seele in den Gebeten den zärtlichen Armen Gottes.

Photos: Matthias Wolf

Eine Schule als Friedensprojekt im besetzten Land

Die Schule Talitha Kumi im Westjordanland wird von Christen und Muslimen besucht. Der Gazakrieg macht es nicht einfacher, die Gruppen in der zerstrittenen Region miteinander zu versöhnen. Doch die Schule hält an ihrer Friedensmission fest.

Deutschlandfunk Kultur – Pia Steckelbach, Jan-Christoph Kitzler, Margarete Wohlan · 04. April 2024

3sat – Kulturzeit: Wege zum Frieden

An diesem (westlichen) Ostern ein Hinweis auf einen Beitrag bei 3sat: Israel – Wege zum Frieden

Der Krieg im Gazastreifen – ausgelöst durch das blutige Massaker der Hamas am 7.Oktober – dauert an, fast schon ein halbes Jahr, mit mehr als 30.000 Toten und einem Gebiet, das für lange Zeit unbewohnbar geworden ist. Den Millionen Binnenflüchtlingen fehlt es am Notwendigsten, eine humanitäre Katastrophe und kein Ende in Sicht, Wunden auf beiden Seiten. Wie kann es so zu einer friedlichen Lösung kommen, wie soll er aussehen, der Tag danach?

Wir haben mit zwei Experten über ihre Vision für einen Frieden gesprochen: die palästinensische Anwältin Hiba Husseini ist seit 1994 Rechtsberaterin bei Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern. Andreas Reinicke, ehemaliger EU-Sonderbeauftragter für den Frieden im Nahen Osten, leitet das Deutsche Orient-Institut in Berlin.

sCREENSHOt 3SAT

Permanent Gaza Ceasefire …

Jerusalems Patriarchen fordern Feuerpause

„Wir sind uns des großen Leids bewußt, das uns hier im Heiligen Land umgibt, so wie auch in vielen anderen Teilen der Welt. Mit direktem Bezug auf unsere eigene Lage, verurteilen wir erneut alle Gewalt im aktuellen zerstörerischen Krieg, besonders gegen unschuldige Zivilisten und wir erneuern unseren Ruf nach einer sofortigen und dauerhaften Waffenruhe“, heißt es in der am Donnerstag vom Lateinischen Patriarchat in Jerusalem verbreiteten gemeinsamen Osterbotschaft der Kirchen im Heiligen Land. (Zum vollständigen Text: )

140+ Global Christian Leaders Call for Permanent Gaza Ceasefire, Halt of Arms Sales to Israel

March 26, 2024 – As Christians around the world prepare to commemorate the final suffering in the earthly life of Jesus Christ during Holy Week, we stand in solidarity with all in the Holy Land who suffer. During Passion Week, Catholics, Protestants, and Orthodox alike engage in prayer, reflection, and repentance. We repent of the ways we have not stood alongside our Palestinian siblings in faithful witness in the midst of their grief, agony, and sorrow. Christian witness and engagement with the world must be marked by faithfulness to God, love of neighbor, and mercy toward those who are suffering and in need. For the Holy Scriptures teach, “Uphold the cause of the poor and the oppressed.” (Psalm 82:3).  (Zum vollständigen Text: …)

Esel und Film …

An diesem Gründonnerstag (nach dem westlichen Kalender) einmal eine ganz andere Nachricht, jenseits all der Gewalt, all der Frustration und Hoffnungslosigeit und all dem Schweren, das auf dem Weg zu einem Ostern liegt …

Safe Haven 4 Donkey featured in award winning documentary

Safe Haven 4 Donkeys was established in 2000 to provide a sanctuary for abandoned and abused donkeys in the Holy Land.The charity also focuses on educating and advising local communities on animal welfare and providing veterinary care and support. Situated in Israeli village Gan Yoshiyya, close to the West Bank, the sanctuary now provides shelter and lifelong care for around 200 unwanted, and often injured, donkeys in Israel and the Occupied Palestinian Territories. ….

Es ist nicht weit …

vom Hossiana zum kreuzigt ihn …

Palmsonntag in diesen Tagen – zwischen Tradition und Sehnsucht, zwischen Hoffnung und Grauen…

Neun Abende im Gespräch

Die Evangelische Kirche von Westfalen unterhält Kontakte zu etlichen Organisationen in Israel und Palästina. Viele haben sich vor dem 7. Oktober für Begegnung und Verständigung sowie für eine friedliche Lösung der Konflikte im Nahen Osten eingesetzt. Ihre Arbeit hat sich seitdem durch die äußere Situation erheblich verändert. Zum Teil sind aber auch neue Projekte und Initiativen entstanden, die beeindruckend sind.

Das oikos-Institut für Mission und Ökumene (EKvW) lädt in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Villigst (Institut für Kirche und Gesellschaft) zu neun Abenden ein, in denen wir ins Gespräch mit Menschen und Organisationen kommen, die in Israel und Palästina leben und arbeiten. Wie haben sie den 7. Oktober und den anschließenden Krieg erlebt? Wie reagieren sie auf die aktuelle Situation? Wie hat sich ihre Arbeit verändert? Wie kann die Zukunft im Nahen Osten aussehen?

19. März um 19.00 Uhr mit Propst Joachim Lenz, Pfarrer an der Deutschsprachigen Evangelischen Erlöser-Kirche und Repräsentant der EKD-Stiftungen im Heiligen Land.

Weitere Termine sind:

                4. April: Arlette Ayoub, Arabisch-Orthodoxe Gesellschaft

                9. April: Abt Dr. Nikodemus C. Schnabel, Dormitio-Abtei

                17. April: Dr. Sarah Bernstein / John Munayer, Rossing Center for Education and Dialogue

                30. April: Dr. Marc Hermann-Cohen, Leo-Baeck-Education-Center

                14. Mai: Ranya Karam, Sternberg Rehabilitations-Center

                21. Mai: Anton Goodman, Rabbis for Human Rights

                30. Mai: Maaike Hoffer, Nes Ammim

                18. Juni: Burghard Schunkert, Lifegate Rehabilitation


Herzliche Einladung von
Dr. Christian Hohmann, oikos-Institut für Mission und Ökumene
Ralf Lange-Sonntag, oikos-Institut für Mission und Ökumene
Uwe Trittmann, Evangelische Akademie Villigst (Institut für Kirche und Gesellschaft)

Eine Stimme aus Israel gegen Haß und Rache

Die Schweizer Online-Zeitung Infosperber bringt aktuell ein Gespräch mit Ruchama Morten, seit Jahrzehnten aktiv in der Menschenrechts- und Versöhnungsarbeit, das erschreckend zeigt, wie wenig „leicht“ eine solche Arbeit war und ist …