Vom Umgang mit der (eigenen) Geschichte

Veranstaltungseinladung für den 28. Juni 2023 | Berlin

Bildungsportal NS-Zwangsarbeit

Das digitale „Bildungsportal NS-Zwangsarbeit“ bündelt historische Informationen und pädagogische Materialien. Es entstand aus der Zusammenarbeit von 19 Lern- und Erinnerungsorten – darunter auch das entstehende Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus, Weimar. Die Gesamtkoordination des Projektes liegt beim Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide.

Das Portal wird am 22. Juni 2023 der Öffentlichkeit vorgestellt. Aus diesem Anlaß diskutieren Expert:innen über gegenwartsrelevante Bildungsarbeit zur NS-Zwangsarbeit – Live am 22. Juni 2023 um 19 Uhr im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, die Veranstaltung wird digital übertragen über den YouTube-Kanal des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit.

56 Jahre Besatzung

A JOINT SITUATION REPORT
THE PLATFORM – ISRAELI NGOS FOR HUMAN RIGHTS

State of the Occupation:
New Report from 17 Israeli NGOs

Hier die Organisationen, die daran beteiligt waren, eine Ehrentafel Israels:

Association for Civil Rights in Israel;
Bimkom – Planners for Planning Rights;
Breaking the Silence;
HaMoked: Center for the Defence of the Individual;
Combatants for Peace;
Emek Shaveh;
Gisha – Legal Center for Freedom of Movement;
Human Rights Defenders Fund;
Ir Amim;
Parents Against Child Detention;
Peace Now;
Physicians for Human Rights Israel;
Rabbis for Human Rights;
The Public Committee Against Torture in Israel;
Torah of Justice;
Yesh Din;
Zazim – Community Action.

Historikerstreit 2.0

Thomas Pegelow Kaplan (Department of History, Program in Jewish Studies, University of Colorado Boulder) in einer ausführlichen <a href="http://Thomas Pegelow Kaplan: Rezension zu: Neiman, Susan; Wildt, Michael (Hrsg.): Historiker streiten. Gewalt und Holocaust – die Debatte. Berlin 2022 , ISBN 978-3-549-10050-9, / Böckmann, Matthias; Gockel, Matthias; Kößler, Reinhart; Melber, Henning (Hrsg.): Jenseits von Mbembe. Geschichte, Erinnerung, Solidarität. Berlin 2022 , ISBN 978-3-86331-677-8,, In: H-Soz-Kult, 15.06.2023, Besprechung auf dem Online-Portal H/Soz/Kult (Kommunikation und Fachinformation für die Geschichtswissenschaften) über zwei wichtige Neuerscheinungen aus 2022 in der aktuellen deutschen Debatte.

Thomas Pegelow Kaplan: Rezension zu: Neiman, Susan; Wildt, Michael (Hrsg.): Historiker streiten. Gewalt und Holocaust – die Debatte. Berlin 2022 , ISBN 978-3-549-10050-9, / Böckmann, Matthias; Gockel, Matthias; Kößler, Reinhart; Melber, Henning (Hrsg.): Jenseits von Mbembe. Geschichte, Erinnerung, Solidarität. Berlin 2022 , ISBN 978-3-86331-677-8,, In: H-Soz-Kult, 15.06.2023, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-117616>.

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diAk-online: 27. Juni 2023

Prof.em. Daniel Bar-Tal: What’s going on in Israel?

Von Daniel Bar-Tal ist gerade in der diAk-Schriftenreihe als Band 46 erschienen:

Unbekümmert in den Abgrund

Jenin Freedom Theatre

Feminist Theatre Festival – im besetzten Palästina – vom 16. bis 21. September 2023

Das Feministische Theaterfestival ist eine Veranstaltung, die den Schwerpunkt auf die Präsentation von Theaterwerken legt, die feministische Themen und Perspektiven erforschen. Das Festival bietet Dramatikerinnen, Regisseurinnen und Darstellerinnen eine Plattform, um ihre Talente zu präsentieren und Themen wie Geschlechtergleichheit, Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit hervorzuheben. Das Festival umfaßt in der Regel verschiedene Aufführungen, darunter Theaterstücke, Monologe und experimentelle Stücke. Es bietet auch Workshops, Diskussionen und Panels zu Themen rund um Feminismus und Theater an. Das Feminist Theatre Festival im Freedom Theatre ist eine wichtige Plattform für feministische Künstlerinnen, um ihre Arbeit zu teilen und eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten aufzubauen. Sie können auch ein Katalysator für gesellschaftlichen Wandel sein, indem sie das Bewußtsein für Fragen der Geschlechtergleichstellung schärfen und eine integrativere und vielfältigere Theaterbranche fördern.

To be a part of the feminist theatre festival, kindly contact the address below. By doing so, you will have the opportunity to join The Freedom Theatre and establish direct contact with the festival committee. Feel free to reach out at info@thefreedomtheatre.org

KI und Shoa-Gedenken

Wie Inge Auerbacher den Holocaust überlebte

Meta stellt eine neue Anwendung für Virtual Reality vor: „Erzähl mir, Inge …“ macht interaktive Gespräche mit Shoa-Überlebenden mittels KI-Technologie zugänglich.

Ein Beitrag in der FAZ zum Leben und Überleben von Inge Auerbacher.

Proteste – und der Elephant im Raum

In einem langen und äußerst lesenswerten Beitrag auf +972mag schreibt Oren Ziv über die Erfahrungen der Protestler:innen aus der ‚Anti-Besatzung-Szene‘ mit den „Mainstream“-Protestler:innen am Jahrestag des 6. Juni (Beginn der Besatzung der Westbank – versus (?) Befreiung der Westmauer)…

Save the date

Quadratur des Dreiecks

Deutschland-Israel-Palästina-Tag

Berlin, 10. September 2023 – 15.00 -21.30 Uhr – Details folgen

Israel will ausländische Finanzierung von NGOs erschweren

Ein bekanntes Verfahren, das auch andere Länder anwenden …

Israels Regierung will die Finanzierung von Nicht-Regierungsorganisationen durch das Ausland erschweren. Darauf zielt ein Gesetzentwurf der national-religösen Regierung ab, über den israelische Medien berichten. Demnach sollen Einrichtungen, die sich zwei Jahre vor oder nach Erhalt von ausländischen Fördergeldern öffentlich engagieren, ihren Status verlieren. Sie würden dann nicht mehr wie bisher von Steuern befreit und darüber hinaus mit einer 65-prozentigen Steuer auf die Fördergelder belastet werden. Ziel es, zu verhindern, dass fremde Interessen die Oberhand gewinnen würden, schrieb der für den Entwurf verantwortliche Likud-Abgeordnete Kallner auf Twitter.

Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen in Israel und den palästinensischen Gebieten sind auf die Finanzierung durch ausländische Regierungen angewiesen. Ein ähnlicher Gesetzentwurf wurde bereits vor Jahren eingebracht, aufgrund internationalen Drucks jedoch nicht verabschiedet.

Diese Nachricht wurde am 25.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Hier die Nachricht dazu aus Haaretz:

Zur Ergänzung (31. Mai 2023) plus61j (Australien)