Spätestens am 27. Oktober 2026, wahrscheinlich aber schon früher, stehen Knesset-Wahlen in Israel an. Es werden die ersten Wahlen nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 sein, aber auch die ersten Wahlen nach den Massenprotesten gegen die geplante Justizreform, die ersten Wahlen nach der Wiederwahl Trumps, die ersten Wahlen seit dem Beginn des Irankrieges (und auch die ersten Wahlen seit dem Krieg gegen Gaza …).
Was diese neue Ausgangslage für die Wahlen bedeutet und welche Themen den Wahlkampf bestimmen, darüber wollen wir am 7. Juli 2026 mit dem Journalisten Ignaz Szlacheta sprechen.
Ignaz schreibt als freier Autor über Israel, unter anderem für Zenith und die Blätter für deutsche und internationale Politik. Das Gespräch findet von 19 bis 20 Uhr auf Zoom statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Spätestens am 27. Oktober 2026, wahrscheinlich aber schon früher, stehen Knesset-Wahlen in Israel an. Es werden die ersten Wahlen nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 sein, aber auch die ersten Wahlen nach den Massenprotesten gegen die geplante Justizreform, die ersten Wahlen nach der Wiederwahl Trumps, die ersten Wahlen seit dem Beginn des Irankrieges (und auch die ersten Wahlen seit dem Krieg gegen Gaza …).
Was diese neue Ausgangslage für die Wahlen bedeutet und welche Themen den Wahlkampf bestimmen, darüber wollen wir am 7. Juli 2026 mit dem Journalisten Ignaz Szlacheta sprechen.
Ignaz schreibt als freier Autor über Israel, unter anderem für Zenith und die Blätter für deutsche und internationale Politik. Das Gespräch findet von 19 bis 20 Uhr auf Zoom statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der 11. Kalender im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog!
Dieser Kalender ging in den Druck zu einem Zeitpunkt, an dem es einen fragilen Waffenstillstand im Gazastreifen gab, von dem auch heute niemand weiß, ob er auch 2026 halten wird.
In der Westbank verschärft sich die Lage zugleich weiter und in Israel finden wir eine tiefgespaltene Gesellschaft vor, bei der noch nicht klar ist, ob sich die Kräfte der Dominanz oder der Kooperation durchsetzen werden.
Der Photobegleiter in Kalenderform für das Jahr lädt jeden Monat ein, noch einmal auf die Lage im Gazastreifen zu schauen. Die wenigen Quadratkilometer sind versehrt und zerstört, wie es kaum denkbar schien. Aber es sind nicht nur die zerbombten Häuser, auch die Menschen haben Schaden genommen und der Weg der Heilung wird lang.
Die Wunden sind auf beiden Seiten tief und es gilt, sie nicht gegeneinander aufzurechnen, sondern mit Empathie und Zuwendung nach Möglichkeiten zu suchen, wie eine andere Zukunft aussehen kann und was (man:frau:wir) dafür tun können. Eine Möglichkeit gibt es über die jeweiligen Spendenlinks und QR-Codes der Organisationen.
israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2025
Transaidency leistet seit Beginn des Kriegs lebensrettende Soforthilfe in Gaza. Sie versorgen Familien mit warmen Mahlzeiten, Wasser, Medikamenten und Shelter-Unterstützung. Gemeinsam mit lokalen Partnern betreiben sie einen Medical Point für akute Behandlungen und haben eine Schule eröffnet, um Kindern trotz der Zerstörung Zugang zu Bildung zu ermöglichen. https://transaidency.org/gaza%20soforthilfe
Instagram: transaidency
Es war das elfte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:
Gaza – promise, we will rebuild it – Ein Begleiter durch das Jahr 2026
Crisis Appeal for Health, Emergency Support, and Survival Essentials in Gaza
As part of its Emergency Appeal: Crisis Appeal for Health, Emergency Support, and Survival Essentials in Gaza, Caritas Jerusalem continues to respond to one of the most urgent humanitarian needs facing displaced communities: access to safe drinking water.
Across Gaza, the ongoing crisis has severely damaged water infrastructure, leaving countless families without reliable access to clean water. Today, 91% of households experience water insecurity, while many people survive on less than six liters of water per person per day—far below the minimum amount required to meet basic daily needs. The lack of safe water, combined with overcrowded living conditions, damaged sanitation systems, and limited healthcare services, has significantly increased the risk of disease and has further worsened an already devastating humanitarian situation.
To help address this critical need, Caritas Jerusalem has launched a water trucking intervention, delivering potable drinking water directly to shelters, displacement camps, and communities where access to safe water has been cut off. The intervention is implemented in close coordination with local authorities and community representatives to ensure that the most vulnerable families are reached safely and equitably.
One of the communities currently benefiting from this intervention is the Al-Abraj area, where residents have endured prolonged shortages of clean drinking water.
„We have been suffering from a shortage of clean water in this area,“ says Yehia Abdo, Regional Director for Al-Abraj. „Caritas Jerusalem has now provided us with clean water, and we are grateful for your kind efforts. This is the best-quality water we have received in a long time. We truly appreciate your support.“
He explains that the community’s access to water became increasingly difficult after routes were cut off, forcing residents to travel long distances in search of safe drinking water. „This camp has an urgent need for water due to the long distances people must travel after access routes were cut off. We issued an emergency appeal, and Caritas Jerusalem responded. The water quality is excellent. Thank you, Caritas Jerusalem.“
For families living through prolonged displacement, access to clean water is more than a basic necessity—it is essential for survival, health, and dignity.
Beyond water trucking, the intervention also includes the distribution of emergency WASH (Water, Sanitation and Hygiene) kits containing essential hygiene and dignity items, helping families maintain basic hygiene standards despite the challenging conditions. Together, these interventions aim to reduce the spread of waterborne diseases, protect public health, and preserve the dignity of vulnerable households.
Through its Emergency Appeal, Caritas Jerusalem remains committed to standing alongside the people of Gaza, delivering life-saving assistance where it is needed most and ensuring that families continue to have access to one of life’s most fundamental necessities: safe, clean drinking water.
Diskussion und Performance am Mittwoch, 08. Juli 2026 19:00 Uhr in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Seit dem 7. Oktober 2023 und dem andauernden Krieg im Nahen Osten sind gesellschaftliche Debatten härter und Räume für gemeinsames Nachdenken seltener geworden. Die israelische Sängerin Noa Mei und die palästinensische Künstlerin Meera Eilabouni bringen ihre Sprachen, ihre Geschichten und ihre Musik in einen gemeinsamen künstlerischen Auftritt ein.
Im Podiumsgespräch geht es um die Frage, wie der Dialog im Kontext des Nahostkonflikts möglich ist – angesichts tiefer Traumata, wachsender Polarisierung sowie der drastischen Zunahme von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus in Deutschland
Die Veranstaltung wird organisiert von Studierenden der TU Berlin im Rahmen des Seminars und Forschungsprojekts „Versöhnung als Provokation?“ unter der Leitung von Dr. Esther Gardei am Zentrum für Antisemitismusforschung.
Ein Beitrag von Fanny Oz-Salzberger auf Qantara.de (Zuerst: Ein neues Israel, Internationale Politik, Mai 2026)
Ein Zitat daraus:
„Ein neuer Naher Osten mag in der Entstehung begriffen sein. Die dringlichere Frage ist aber, ob damit auch ein neues Israel entsteht – und ob dieses Israel auf lange Sicht demokratisch bleiben wird. Sollte das nicht geschehen, dann wird es von keinem militärischen Sieg aufgewogen werden können.“
Israelis who won’t join the army straight out of high school tell Haaretz why October 7 – and the massive Israeli military response to it – was a major catalyst in their decision, and why they are not persuaded by arguments of peace through violence | Linda Dayan
Entering the West Bank from Israel is like passing into a parallel universe, with a military checkpoint serving as portal. One overarching structure but two realities: in people, law and policing.
Israel has been steadily altering the West Bank’s human and physical landscape since it first occupied the territory in 1967. As Crisis Group expert Joost Hiltermann found, it now controls Palestinians’ freedom of movement to an unprecedented degree, with ruinous socio-economic effects.