No Other Land

„Passend“ zu den Nachrichten über eine anstehende mögliche Annektion des Besetzten Gebiete, kommt in die deutschen Kinos der auf der Berlinale 2024 prämierte Film No Other Land der Filmemacher Yuval Abraham und Basel Adra: Susanne Lenz schreibt zur Vorführung im Kino Babylon in der Berliner Zeitung:

Kalender 2025

Das Heft 4/2024 unserer Zeitschrift israel & palästina stellt in Kooperation mit allmep.org zwölf Organisationen vor, die an einer kooperativen Vision festhalten …

Ein ideales Geschenk – jetzt zum Sonderpreis vorbestellen: 5,00 € + VK (bestellung@aphorisma.eu)

Organisationen im Kalender
ALLMEP
Combatants for Peace
Rabbis for Human Rights
A Land for All
Itach Maaki
Standing Together
PC/FF
AJEEC-NISPED
Women wages Peace
Hand in Hand School Network
Givat Haviva
The Abraham Initiatives

Als Geisel im Gazastreifen …

Ab 28:28 min gibt es einen Bericht über einen jüdischen Überlebenden, der israelische Juden/Jüdinnen nach Nazareth führt und das gemeinsam mit einer arabischen Israelin/Paästinenserin …. Die Sendung will Opfern eine Stimme geben…. – auf beiden Seiten!

Paul Mendes-Flohr (1941-2024) z“l

17. April 1941 – 24. Oktober 2024

Archivar der jüdischen Geisteswelt, so betitelt die FAZ den Nachruf von Thomas Meyer. Der besonders um die Aktualisierung des Werkes Martin Bubers verdiente Wissenschaftler (er war u.a. Mitherausgeber der Gesamtausgabe der Werke Bubers), war Zeit seines Lebens um jüdisch-arabische Verständigung bemüht.

Ein Nachruf von Benjamin Pollock (verlinkt auch über das Dubnow-Institut, Leipzig, dessen langjähriges Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat und Redaktionsbeirat des Jahrbuchs des Dubnow-Instituts/Dubnow Institute Yearbook Mendes-Flohr war.

Paul Mendes-Flohr, bei der letzten Begegnung im April 2024 in West-Jerusalem am Eingang des Van Leer-Instituts, wo er im Lesesaal sein Arbeitsreich hatte … (Photo: B. Doering, im Bild mit R. Zimmer-Winkel)

Ehud Olmert und Nasser Alkidwa

Vielleicht nicht realistisch, vielleicht nicht opportun, vielleicht ohne Mehrheit … viele vielleichts… Und doch besser, als sich der Spirale von Gewalt, von Vergeltung und von Leid hinzugeben: Gegen eine vermeintliche „Realität“ an der Möglichkeit einer anderen Zukunft festhalten!

Geistliche Ernte an diesem Simchat Thora …

Einige Reflexionen von Rabbiner Arik Asherman, ganz geerdete Spirituaität

Ein jüdisches Sparta?

Nimrod Flaschenberg, eh.parlamentarischer Berater der linken Chadasch-Allianz in Israel und Alma Itzhaky, israelische Künstlerin und Wissenschaftlerin, Mitbegründerinnen der in Berlin ansässigen Gruppe Israelis for Peace, enfalten auf der Plattform Jakobin.de ihre Sicht auf die Ereignisse und Folgen des 7. Oktober (- und ihren Optismus, daß es andere Zukunft geben kann).

Gegen den Pessimismus

Zaghafte Strukturen einer radikalen Demokratie

(Im neuen, schlankeren Deisgn) der taz ist ein neuer, sehr lesens- und bedenkenswerter Essay von Charlotte Wiedemann zu finden:

Ein Zitat schon hier:

„Weil das Denksystem der Staatsräson nicht nur autoritär ist, sondern auch überaus komfortabel, eine Art nationales Sofa der gebildeten Schichten. Es erlaubt eine Trägheit der Herzen und des Verstandes, es erlaubt, sich moralisch überlegen zu fühlen, während man brennenden Fragen von Menschlichkeit aus dem Weg geht. So ist eine Mentalität vorsätzlicher Ignoranz entstanden: Als gebe es ein spezielles deutsches Recht, nicht zu wissen – nicht zu wissen, was genau in Israel, Gaza oder im Westjordanland vor sich geht oder wie gefährlich Israels radikale Rechte tatsächlich ist. Weil sich Deutsche in Watte packen, sich schützen müssen vor diesem Wissen. Sich bloß nicht berühren lassen, nicht herausfordern lassen, weder emotional oder intellektuell. Zu zweifeln wäre nicht mehr komfortabel.“

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Frieden mitten im Krieg

Shireen Najjar und Neriya Mark sind zu Gast bei der Jahresversammlung 2024 der
Freunde und Freundinnen von Neve Shalom ∙ Wahat al-Salam.


Shireen Najjar und Neriya Mark gehören beide zur zweiten Generation der Dorfgemeinschaft von Neve Shalom ∙ Wahat al-Salam, dem einzigen Ort in Israel, wo jüdische und palästinensische Israelis vollkommen gleichberechtigt miteinander leben und arbeiten. Beide gehören sie zu Gründerfamilien, beide sind im Dorf aufgewachsen und in die binationale, zweisprachige Grundschule gegangen – und beide haben in ihrem Beruf und in der Dorfgemeinschaft Verantwortung übernommen.