Arabische Spuren in Deutschland

„Menschen aus dem Nahen Osten lebten auch schon vor über 100 Jahren in Deutschland, doch da sah das arabische Leben hier noch ganz anders aus. Du möchtest Einblicke in die Geschichten von arabischen Menschen und ihren Erfahrungen in Deutschland im letzten Jahrhundert? Dann schau mal bei der Release Veranstaltung unseres Blogs vorbei. Hier erfährst du wie Deutsch-Arabische Beziehungen damals aussahen und wer die ersten Brücken zwischen den Kulturen erbaute. Viele spannende Beiträge unseres Blogs werden bei Snacks und Getränken vorgestellt. Also komm vorbei für eine Reise in die Arabische Vergangenheit Deutschlands.“

Pressemitteilung der FU

Agnes Keleti (1921-2025) z“l

Das Zeitalter der Zeitzeug:innen geht zu Ende, erinnern wir uns in Dankbarkeit derjenigen, die mit ihrem Lebenszeugnis für eine andere Welt standen und stehen.

Eine der großen Legenden des Turnsports ist tot. Die ungarische Olympiasiegerin und Shoa-Überlebende Agnes Keleti ist im Alter von 103 Jahren gestorben. Ein Nachruf auf tagesschau.de.

Stärker zusammen – zusammen stärker

Der Zusammenschluß von Americans for Peace Now und Ameinu – und die Frage, was heute ein progressives Israel ist …

RLS-Newsletter Nr. 5

Rosa-Luxemburg-Stiftung Tel Aviv | Aktuelle Beiträge:

„Zu unserer Artikelserie über Militarismus und Militarisierung in Israel, die im nächsten Jahr in gedruckter Form erscheinen wird, sind zwei weitere Beiträge hinzugekommen: die Gastaktivistin Ya’ara Peretz beschreibt wie die Umweltbewegung in Israel mit dem Thema Krieg hadert – oft aus Angst ums Überleben in einer politischen Atmosphäre, die soziale und ökologische Fragen als Randthemen abtut. Und die Historikerin Idith Zertal fasst die Geschichte der israelischen Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen zusammen, und fragt sich und uns, wo die Grenze zwischen Pflicht und Gewissen liegt.“

Von Deutschland enttäuscht

Jiddisch Sound deutsche Wörter

Khalil Toama (1944-2024)

Zwischen Heilung und Verbrechen

Ausstellung in Berlin beleuchtet die dunklen Kapitel der NS-Medizingeschichte / Forschungsprojekt des Zentrums für Antisemitismusforschung liefert neue Erkenntnisse

Das Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) präsentieren ab dem 29. November 2024 erstmals die Wanderausstellung „Systemerkrankung. Arzt und Patient im Nationalsozialismus“. Die Ausstellung markiert den Abschluß eines von der KBV initiierten Forschungsprojekts des ZfA zur Geschichte ihrer Vorgängerorganisation, der Kassenärztlichen Vereinigung Deutschlands (KVD). Die KVD war im Nationalsozialismus maßgeblich an der Entrechtung jüdischer sowie oppositioneller Kassenärzte beteiligt.

Einzigartiger Ansatz: Ärzt:innen, Patient:innen und Standesorganisationen im Fokus

„Die Wanderausstellung ‚Systemerkrankung‘ dokumentiert erstmals systematisch das Verhältnis dreier Akteursgruppen: Ärzt*innen, Patient*innen und die Kassenärztliche Vereinigung Deutschlands, die zentrale Standesorganisation der Kassenärzte in der NS-Zeit“, erklärt Kurator Dr. Ulrich Prehn, der das Forschungsprojekt durchgeführt hat.
Während die Rolle der Ärzteschaft zwischen 1933 und 1945 sowie deren Beteiligung an Verbrechen im Nationalsozialismus bereits vergleichsweise gut erforscht ist, waren die Perspektiven der Patient:innen und die der Standesorganisationen bisher weniger im Fokus. „Genau hier setzt die Ausstellung an und liefert wichtige neue Erkenntnisse“, so Prehn. …

Mehr Informationen

Die Ausstellung ist vom 29. November 2024 bis 28. Januar 2025 in Berlin zu sehen. Anschließend wird sie 2025 und 2026 deutschlandweit bei verschiedenen Kassenärztlichen Vereinigungen gezeigt.

Titelblatt Illustrierte Zeitung – Die Wochenschrift des Gebildeten, 23. Februar 1933, Sondernummer (https://idw-online.de/de/news843637#) – Quelle: Sammlung Ulrich Prehn

Noch eine Sicht auf Hannah Arendt

Auf dem Youtub-Kanal des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit findet sich jetzt der Mitschnitt eines Akademieabends mit Dr. Monika Boll, Prof. Dr. Helmut König und Prof. Dr. Thomas Meyer (Berlin/München)

Hier der Link zur Aufzeichnung: youtu.be/dWLM7b23V6M?si=Bv9kosQEpjzJVo9m.

Abscheu und Scham

Der in Berlin lebende und aus Israel stammende Autor, Kurator und Aktivist, Mati Shemeolof schreibt in einem Beitrag für die Open-Source-Initiative der Berliner Zeitung, was der Krieg, die Kriege in Nahost mit ihm „hier“ machen …