Der diAk auf der Leipziger Buchmesse 2023

Nach Jahren ohne eine Messe in Leipzig wird der diAk auf der Leipziger Buchmesse in diesem Jahr ganz analog – auch nicht ’nur‘ analog – mit einem Stand in Kooperation mit unserem Verlag AphorismA, in dem die Zeitschrift israel & palästina erscheint und auch die Schriftenreihe, (Halle 2 Stand F 406) präsent sein – Herzlich willkommen zu einem Besuch!


Wir stellen in Leipzig das neue Heft 1/2023 und den Band 46 (Daniel Bar-Tal) vor

Lesungen und Vorträge von Daniel Bar-Tal gibt es auch in
Heidelberg, Berlin und Hamburg (Näheres auch per Mail!)

Das Trauma von 1948

Charlotte Wiedemann beschreibt auf Le Monde Diplomatique, wie „sich palästinensische und jüdische Israelis an die Nakba erinnern“

Benjamin Ferencz (1920-2023)

Der letzte noch überlebende Chefankläger der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse ist gestorben. Benjamin Ferencz starb am Freitag, 6. April in einer Betreuungseinrichtung in Florida.

Hier der Link zu einer Würdigung im Spiegel, hier auf der Seite des United States Holocaust Memorial Museum und auf Deutschlandfunk Kultur.

Taboo, Trauma and Identity

Palestinians in Germany and Switzerland, 1960-2015

8. Mai 2023 – Sarah El-Bulbeisi (Orient Institut Beirut) – Online Vortrag 16.00-18.00 Uhr (BerlinZeit)

Although the Nakba is closely intertwined with the history of National Socialism, to this day it is not only not remembered as part of European history, but it is excluded from European collective memory and public discourse, its commemoration is suppressed. In my book, I show how Palestinians in Germany and Switzerland have been dealing with the tabooisation of their experiences of violence. I show how this tabooisation shaped conceptions of the self and the world of different generations of Palestinians and the relationships between them.

Sarah El Bulbeisi is a postdoctoral research associate at the Orient-Institut Beirut (OIB) with a focus on postcolonial studies, gender studies and psychoanalysis. Before joining the OIB, she was a research associate at Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in Munich and coordinator of the DAAD Higher Education Dialogue “Violence, Forced Migration and Exile: Trauma in the Arab World and in Germany” between Palestinian and Lebanese universities as well as the LMU. She did her PhD at LMU Munich and her licentiate degree at the University of Zurich. Among her publications: Tabu, Trauma und Identität (Bielefeld (Transcript) 2020) and “Palestine in the Imagination of the Imperial German Self” (Jerusalem Quarterly, 82, 77).

Teil von The Historicity of Democracy Academic Blog of the HISDEMAB collaborative research project of the Leibniz-Association on the Historicity of Democracy in the Arab and Muslim Worlds.

Literaturhinweis:

Sarah El Bulbeisi: Palestine in the Imagination of the Imperial German Self. Gustav Dalman and the Bavarian War Archive (Jerusalem Quarterly 82, 77ff)

30. März 1976

Said Zeedani erinnert auf +972 an den Land Day 1976, ein entscheidendes Datum (besonders) für die Palästinenser:innen in Israel und auch für die israelische Gesellschaft ….

Neue Bilder …

Wenn auch „nur“ eine Berliner Veranstaltung:
Der palästinensische Photograph und Künstler Steve Sabella im Gespräch: Decolonizing The Imagination

https://oyoun.de/Neue spannende Orte: Oyoun – Berlin-Neukölln

23. März

Der Reichstag stimmt für seine Selbstentmächtigung – 1933: Diktatur per Gesetz

Otto Wels sprícht im Namen der noch anwesenden Reichstagsabgeordneten des SPD gegen das sogenannte Ermächtigungsgesetz: Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.

(Hier der Link zur Originaltonaufnahme)

Briefmarke zum 100. Geburtstag von Otto Wels 1973 - Entwurf Karl Oskar Blase

Der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages zu dieser Rede.

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Lesehinweis (mit Online-Leseprobe): Prof. Dr. Philipp Austermann, Professor für Staats- und Europarecht am Zentralen Lehrbereich der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Brühl

Das am 23. März 1933 vom Reichstag beschlossene Ermächtigungsgesetz zog einen Schlussstrich unter die Weimarer Verfassung. Von den Nationalsozialisten selbst wurde es als wichtige Legitimationsgrundlage ihrer Herrschaft verstanden. Die Demokratie in Deutschland fand mit dem Gesetzesbeschluss ihr vorläufiges Ende.

Der Staatsrechtler Philipp Austermann, der die Geschichte und die Rechtsgrundlagen des deutschen Parlamentarismus seit Jahren erforscht, erklärt anlässlich des 90. Jahrestages des Gesetzes, warum und wie es zustande kam, ob es überhaupt legal war, welche verfassungsrechtlichen und politischen Folgen es hatte und welche Schlüsse nach 1945 daraus für das Grundgesetz gezogen wurden.

Der Anfang des Grauens

Am 22. März 1933 – heute vor 90 Jahren – errichteten die deutschen Faschisten in Dachau, wenige Kilometer nordwestlich vor den Toren Münchens, das erste Konzentrationslager, das zur Blaupause aller weiteren Lager der nationalsozialistischen Herrschaft werden sollte.

In Inschrift auf dem Eingangstor wurde mit ihrer Verhöhnung der Opfer zu einem Symbol des Schreckens.

Von Diego Delso, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=51214562

Website der Gedenkstätte

Aktueller Beitrag Deutsche Welle – Literaturverzeichnis zum KZ Dachau (Hagalil).

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Nachtrag (22.2.23, 14:15): Erklärung der Kulturstaatsministerin Claudia Roth zum 90. Jahrestag der Errichtung des KZ Dachau: „Vermittlungsarbeit der Gedenkstätte Dachau bleibt unverzichtbar“

Don’t lose hope – Gain perspective!

Auch angesichts der Entwicklung(en) – die Hoffnung nicht aufgeben:
Combatants for Peace

To achieve true democracy in Israel,
and to end the occupation in Palestine,
we must first acknowledge the other.
There is no other way forward.

Bei anderen gesehen …

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