Haaretz-Konferenz in Berlin

Auf Youtube findet sich der Live-Stream der Konferenz vom 6. November 2025, die von der Heinrich Böll-Stiftung unterstützt wurde – wer also nicht nach Berlin kommen konnte/wollte …

Über „Desinformation“ …

Kathrin Wesolowski geht in einem Beitrag auf der Internetseite der Deutschen Welle „Anti-palästinensische/(r) Desinformation und Rassismus gegen Palästinenser „nach. Das DW-Faktencheckteam erklärt, warum solche Propaganda so weit verbreitet ist.

Erinnerung: DienstagsZoom geht weiter

4. November 2025 – 19.00-20.00 Uhr

Mit Prof. Dr. Markus Dreßler – Moderation: Jakob Eißner

Unsere monatliche Gesprächsreihe geht weiter. Jeden ersten Dienstag im Monat laden wir einen spannenden Gast aus Deutschland, Israel oder Palästina ein, um mit neuen Perspektiven gemeinsam auf die Region zu blicken und die aktuelle Lage vor Ort zu diskutieren. Dabei ist es uns stets ein Anliegen, eine Vielfalt von Stimmen zu Wort kommen zu lassen, die sich (im Einklang mit den Leitsätzen des diAk) für einen offenen und sachlichen Diskurs sowie für einen dauerhaften und gerechten Frieden in Israel und Palästina einsetzen.

Unser nächster Gesprächsabend wird am Dienstag, dem 4. November 2025 von 19 bis 20 Uhr, auf Zoom stattfinden. Diesmal haben wir mit den Religionswissenschaftler und Türkei-Experten Prof. Dr. Markus Dreßler als Gast gewinnen können. Nach zahlreichen Forschungsaufenthalten in Deutschland, der Türkei und den USA ist Markus Dreßler heute Inhaber der Heisenberg-Professur für Moderne Türkeistudien an der Universität Leipzig. Gerade auch vergleichend zum deutschen Diskurs möchten wir mit ihm über türkische Perspektiven auf den Nahostkonflikt und die Antisemitismus-Debatte sprechen.

Der Zoom-Link zur Veranstaltung:

Unsere nächsten Termine für den Kalender:

  1. Dezember 2025 – Drin. Maya Rosenfeld (Jerusalem), Politikwissenschaftlerin und Anthropologin, Hebräische Universität in Jerusalem
  2. Januar 2026 – Dr. Dr. Peter Ullrich (Berlin), Soziologe und Kulturwissenschaftler, Rosa Luxemburg-Stiftung

Vergangene Veranstaltungen:

  1. Oktober – Sally Azar (Jerusalem), Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und im Heiligen Land: Die Situation palästinensischer Christ*innen nach dem 7. Oktober 2023

Jerusalem als Schlüssel

Die harten Probleme auszuklammern und sie an das Ende eines / des Prozesses zu schieben, hat noch bei keiner Konfliktregelung genutzt, Israel und Palästina sind ein gutes Beispiel dafür.

Ein lesenswertes Gespräch mit zwei Vertreterinnen von Ir Amin,Yudith Oppenheimer und Amy Cohen, bei qantara.de

Photo: AphorismA (B.Doering) 2024

Rosa-Luxemburg-Stiftung Israel

Newsletter – Oktober 2025 – Gerade erschienen mit lesenswerten Beiträgen zu den aktuellen Entwicklungen

Israelis for Peace

Eine Veranstaltung mit Hagar Shezaf | 8. November 2025 18:00 Uhr – Berlin – Heiners Bar (Weserstr. 58)

Künstlerhaus Bethanien: Entropy

Screenshot Entropy

Der konzeptuelle Rahmen des diesjährigen LABA-Stipendienprogramms ist Entropie. Jede Woche trafen sich jüdische und muslimische Künstler*innen im Künstlerhaus Bethanien, um Entropie aus wissenschaftlicher, theologischer und philosophischer Perspektive zu erforschen und, begleitet von Vertreter*innen beider Konfessionen, in Beziehung zu ihrer künstlerischen Praxis zu setzen.

Entropie markiert den Lauf der Zeit und die Unvermeidbarkeit von Veränderung: Verfall, Zerstörung, Zersetzung. Doch Chaos ist nicht unvermeidlich, sondern gestaltbar: Sein Fortschreiten lässt sich durch Aufmerksamkeit, Fürsorge und Reparatur verlangsamen. Viele der Stipendiat:innen untersuchen, wie Entropie entsteht und sich entwickelt, und wie das Gefühl ihrer Unvermeidbarkeit hinterfragt werden kann. Die Arbeiten in der Ausstellung nehmen diese Herausforderung auf: Durch Film, Installation, Malerei und Performance verfolgen die Künstler:innen Entropie bis zu ihren Ursprüngen, zeichnen ihre Verläufe nach und entwirren ihre Mechanismen.

Zur Webpräsenz

Und ein Beitrag dazu auf Norbert Kron Artstories

„Ein Arm mit der Aufschrift aller seit 2014 in Gaza Getöteten – und daraus eine Landkarte als Lichtobjekt: eine provokative Arbeit der Künstlerin Ruth Sergal. Genau das zeigt das jüdisch-muslimische Kunstzentrum LABA Berlin in der neuen Jahresausstellung „Entropie“ am Kottbusser Damm. Für rbb Kultur Das Magazin habe ich heute dort gedreht. Können muslimische und jüdische Künstler/innen in diesen Zeiten zusammenarbeiten? Und was kommt dabei raus? Moderatorin Franziska Hessberger trifft die Kurator/innen Olaf Kühnemann (Israel-Berlin) und Denalisa Shijaku (Kosovo-Berlin). Ihnen geht es um Identitätssuche: Wer sind wir als Menschen, die wir alle Mischbiografien haben?“ (22.10.2025)

#Kunst #juedischmuslimisch #Kreuzberg #lababerlin #norbertkron #norbertkronartstories #Entropie #identity @olafkuhnemann.studio @lababerlin

Brücken | Bridges

Neues halbjährliches Magazin Brücken | Bridges über die Gräben

Berlin (AphorismA) 2025 | 978-3-86575-734-0

1. Ausgabe Herbst 2025 – 48 Seiten, teils farbig plus Schutzhülle 

Cover Magazin Brücken 1 / 2025

Die beiden Herausgeber, Mati Shemoeloff und Yossi Lampel, leiten es so ein:

„How should we react in times of catastrophe? One option is to remain silent; another is to take action and show solidarity with the victims of this catastrophe. As Jewish Israelis who are living in the diaspora we could not remain silent in the face of these atrocities, so we decided to take action by editing a “Bridges גשרים Brücken ”جسور magazine devoted to raise awareness and funds for Clean Shelter’s vital work.

This magazine brings us back to where we first met: documenting home demolitions in the Jordan Valley and the West Bank. That project was a collaboration between Rabbis for Human Rights, where Mati was active, and Dharma Activism, where Yossi volunteered. Since then, we’ve both left Israel and moved to Berlin. Today, though far from the occupation in the West Bank and the horror unfolding in Gaza, we’ve created a unique international and multilingual cultural project that combines both activism and art …“

Beiträge von:

A., R. (R.A.): Ein paar Worte über mich – Untröstlich . Dissident, Menschen- rechtsaktivist, Musik-und Radio-, Videokünstler.

Ajoub, Thaer: Lebt in Berlin und stammt aus Syrien . Für 2026 ist von ihm (bei AphorismA) ein neuer Gedichtband in Vorbereitung.

Bani Odeh, Ilham: Münchner Kindl mit palästinensischen Wurzeln, politischem Kopf und solidarischem Herzen. Sie arbeitet als Politik- wissenschaftlerin an Bildungs- und Friedensprozessen und engagiert sich stark im Community Building.

Barski, Ester: Illustrator, writer, graphic designer and activist . Studied at Bezalel Art Academy and lives with her partner and their hamster in Jerusalem.

Demir, Diren: Born 1997 in Istanbul, is a Kurdish and Turkish, Berlin-based interdisciplinary artist and curator . Diren focuses on transformational activism, participatory practices, and developing new models of resistance in their artworks.

Dvori, Assaf: Dichter und Kindergärtner . Sein erstes Buch Drafts for the Family erschien 2019 (New World).

Ermacova, Laurence: Writes and performs poetry in French and German . In April 2024 her first collection of poetry États de mes lieux – Gesammelte Gedichte is published by Éditions du Bunker, Paris.

Groth, Monika: Writer and filmmaker based in Berlin. Born in East Germany, her current novel project traces her Jewish grandfather’s hidden history during WW II.

Körting, Katharina: Freelance writer based in Berlin . She writes poetry, prose, and journalistic texts . In 2025, she published the novel Marlenes Kampf im Wahlkampfgeschäft.

Lampel, Yossi: Kulturagent, Verleger und Geschichtenerzähler am Stammesfeuer. Er lebt auf dem Bruch zwischen Berlin und Israel.

Lutzky, Avital (Tali): Jerusalem-born, Berlin-based educator and illustrator. Draws to stay sane. Overthinks most things.

Misselwitz, Charlotte: Hat als Journalistin in Israel gearbeitet und schrieb ihre Dis- sertation
über deutsche und israelische Medien . Sie schreibt heute von Berlin aus.

Nowack, Jana: Berlin-based artist with a Master’s in Art and a degree in Communication Design. Her work has been featured in exhibitions and private collections around the world .

Rosenfelder, Nait: Berlin-based artist and researcher, who explores the inter- sections of textile, tradition, and community engagement through craft .

Ross, Shula: Multidisziplinärer Künstler, Maler und Bildhauer. Studio in Kiryat El-Melacha, Tel Aviv .

Shatz, Zamir: Born 1969 in Kvutzat Kinneret (Israel), lives and works in Tel Aviv, a graduate of the Bezalel Art Academy MFA program.

Shemoelof, Mati: Schriftsteller, Dichter und Kurator . Er hat bislang zwölf Bücher in Israel und
Deutschland veröffentlicht. Im Jahr 2026 wird im Elif Verlag sein Lyrikband Jiddische Sounds,
deutsche Wörter (Arbeitstitel) erscheinen.

Solari, Héctor: Visual artist and curator, born 1959 in Montevideo [Uruguay], in Germany since 1993, since 2022 in Berlin . Studied art in Montevideo and in Lucca [Italy] with Luis Camnitzer. His work includes numerous video dance projects, as well as video- and sound installations.

Solovey, Vanya: Transfeminist author and translator. He lives and writes in Berlin.

DienstagsZoom geht weiter

4. November 2025 – 19.00-20.00 Uhr – Prof. Dr. Markus Dreßler, Uni Leipzig

Unsere monatliche Gesprächsreihe geht weiter. Jeden ersten Dienstag im Monat laden wir einen spannenden Gast aus Deutschland, Israel oder Palästina ein, um mit neuen Perspektiven gemeinsam auf die Region zu blicken und die aktuelle Lage vor Ort zu diskutieren. Dabei ist es uns stets ein Anliegen, eine Vielfalt von Stimmen zu Wort kommen zu lassen, die sich (im Einklang mit den Leitsätzen des diAk) für einen offenen und sachlichen Diskurs sowie für einen dauerhaften und gerechten Frieden in Israel und Palästina einsetzen.

Unser nächster Gesprächsabend wird am Dienstag, dem 4. November 2025 von 19 bis 20 Uhr, auf Zoom stattfinden. Diesmal haben wir mit den Religionswissenschaftler und Türkei-Experten Prof. Dr. Markus Dreßler als Gast gewinnen können. Nach zahlreichen Forschungsaufenthalten in Deutschland, der Türkei und den USA ist Markus Dreßler heute Inhaber der Heisenberg-Professur für Moderne Türkeistudien an der Universität Leipzig. Gerade auch vergleichend zum deutschen Diskurs möchten wir mit ihm über türkische Perspektiven auf den Nahostkonflikt und die Antisemitismus-Debatte sprechen.

Der Zoom-Link zur Veranstaltung:

Unsere nächsten Termine für den Kalender:

  1. Dezember 2025 – Drin. Maya Rosenfeld (Jerusalem), Politikwissenschaftlerin und Anthropologin, Hebräische Universität in Jerusalem
  2. Januar 2026 – Dr. Dr. Peter Ullrich (Berlin), Soziologe und Kulturwissenschaftler, Rosa Luxemburg-Stiftung

Vergangene Veranstaltungen:

  1. Oktober – Sally Azar (Jerusalem), Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und im Heiligen Land: Die Situation palästinensischer Christ*innen nach dem 7. Oktober 2023

Zur Komplexität der Positionen

Als kostenloser Download wird auf der Seite des Nomos Verlages der von Stephan Grigat und Karin Stögner herausgegebene Band Projektiver Antizionismus. Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober zur Verfügung gestellt.

Hier sind zentrale Akteure und Argumentationen zu finden, etwa solche, die die Antisemitimus-Definition der IHRA befürworten und sich – in der Tradionen der Kritischen Theorie verortend – zur Frage der Solidarität – wie es Stephan Grigat selbst als polemisch charakterisiert- so äußern „Mit den ermordeten Juden zeigt man sich solidarisch, aber den lebenden Juden in Israel wird die Solidarität verweigert, wenn es um die Bekämpfung von bedrohlich antisemitischen Formationen geht.“
Auf über 600 Seiten werden zahlreiche Facetten der aktuellen Debatte – pointiert und zum Teil sehr polemisch – in Deutschland aufgegriffen. Auch dort wo es zum Widerspruch herausfordert, bleibt es wichtig, diese Sicht der Dinge zu kennen und sich mit ihr aufrichtig auseinanderzusetzen. Einfache Antworten gibt es nämlich nicht.