Zionismus gescheitert?

Fragt Prof. em. Moshe Zimmermann – Hier ein längerer Essay über seine Gedanken und Analysen von Ofer Aderet in Haaretz.

Zum Ende dieses Jahres hin

Die Gewalt, die Trauer, das Leiden haben noch immer kein Ende. Wir haben an dieser Stelle in den letzten Wochen auch immer wieder versucht, auf Ideen und Initiativen hinzuweisen, die an einer kooperativen Vision festhalten … so wollen wir auch dieses Jahr beschliessen und das nächste beginnen

Aus dem Medienarchiv des ZDF heute journal (vom 14. Dezember 2023)

Befindlichkeiten …

Emilia Roig, Candice Breitz und Tomer Dotan-Dreyfus, alle drei in Berlin lebend, finden im Neuen Deutschland klare Wort zu aktuellen Debatte …

Vision eines arabischen Juden

Am Abend des 20. Dezember

An vielen Ort wird in diesen Tagen über die Verleihung oder Nicht-Verleihung und dann doch Übergabe des Hannah Arendt-Preises an Masha Gessen gesprochen, exemplarisch zeigen sich an den Ereignissen die Konflikt- und Argumentationslinien hierzulande:

Hier zuerst ein Interview mit Masha Gessen in der Frankfurter Rundschau:

Frieden durch Musik – kein einfacher Weg

Nach Räumen zu suchen, die bleiben, nach Möglichkeiten, verschiedene, unterschiedliche, ja gegensätzliche Positionen auszuhalten, erst einmal „nur“ auszuhalten, wird immer schwieriger. Aus der Arbeit der Barenboim-Said-Akademie berichtet Michael Barenboim, seines Zeichens auch Konzertmeister des „West-Eastern Divan“ Orchestra, in einem Gespräch mit dem Deutschlandfunk.

Das ganze Gespräch zum Nachhören.

Schon da, noch da …

Im Bereich Open Space der Berliner Zeitung erschien am heutigen Shabbat ein Beitrag von Mato Shemoleof, der seine, der die Situation seiner Familie reflektiert, ein Israeli in Berlin, schon da, noch da, zwischen den Stühlen und bei den Menschen: Sehr lesenswert!

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Vom Autor sind als Bücher auf deutsch erschienen:

Parasitenpresse: 978-3-98805-012-0

AphorismA Verlag, u.a.: 978-3-86575-076-1

Am Abend des 13. Dezember

Standing to-gether – Was sonst? Eine gemeinsame Zukunft oder keine lebenswerte, noch immer gibt es Stimmen, die diese ‚Binsenwahrheit‘ nicht nur denken, sondern aussprechen.

Inge Günther schreibt in der Frankfurter Rundschau dazu:

Der taz-talk (vom 6. Dezember 2023) mit Rula Daood und Alon-Lee Green von Standing together ist hier bei Youtube nachzuhören – und ein Gespräch im Deutschlandfunk.

Weltgebetstag 2024

Seit über hundert Jahren – Eine der größten ökumenischen Bewegungen der Welt bringt jeweils am 1. Freitag des Monats März Menschen unter dem Gedanken „Informiert Beten“ zusammen. Nach 1994 ist auch 2024 wieder das palästinensische Komitee mit der Erarbeitung der Liturgie beaufragt worden.

Jetzt entscheidet das „Deutsche Komitee“ anders und „für die Schwestern“ …

Hier die Stellungnahme des Berliner Jerusalemsvereins:

Logo Jerusalemverein

Am Abend des 10. Dezember

Es ist der Internationale Tag der Menschenrechte, seit 1950 erinnert er an die Verkündigung der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen.

Gerade in Zeiten des Krieges, in Zeiten, in denen weiterhin Menschen als Geiseln gehalten werden, in denen Bombadierungen und Gewalt weitergehen, darf der Kampf für die Achtung der Würde jedes/jeder Einzelnen nicht aufhören, das gilt auch für die politischen und Gruppenrechte…

Zwei Erinnerungen an diesem Abend dazu:

Screenshot Haaretz

Das Editorial von Haaretz erinnert an die Fragilität der Demokratie auch in Israel und in der taz schreibt in einem Gastkommentar Prof. Elad Lapidot über „Protest und Kritik zu verbieten hilft niemandem, denn Juden und Palästinenser ziehen am selben Strang. Solidarität mit den Palästinensern ist notwendig“.

Screenshot taz Lapidot