Auf der Seite von Feinschwarz sucht Ottmar Fuchs ’nach einem Weg, um im Nahost-Konflikt zweiseitig auf der Seite der Opfer zu stehen und würdigt die darin liegende, konstitutive und zugleich zu riskierende Überforderung‘.

Auf der Seite von Feinschwarz sucht Ottmar Fuchs ’nach einem Weg, um im Nahost-Konflikt zweiseitig auf der Seite der Opfer zu stehen und würdigt die darin liegende, konstitutive und zugleich zu riskierende Überforderung‘.


„Join us this Friday to call for an end to the war and for Germany to recognise Palestine following Norway, Ireland and Spain“
Leicht zu folgen unter: https://linktr.ee/israelisfuerfriedende
Omri Boehms Rede auf dem Wiener Judenplatz
Der israelisch-palästinensische Konflikt hat Europa zutiefst erschüttert. Die höchst unterschiedlichen Reaktionen der europäischen Staaten haben historische Wurzeln. Während der deutsche Verfassungspatriotismus als Versuch gedeutet werden kann, Verantwortung für den Holocaust zu übernehmen, ist das Selbstverständnis von Ländern wie Frankreich von ihrem kolonialen Erbe geprägt. Dieses schon lange bestehende Spannungsverhältnis zwischen zwei historisch gewachsenen Positionen wird im Zuge der jüngsten Ereignisse im Nahen Osten zunehmend explosiv. Die ansonsten einende Geschichte droht die Europäische Union zu zerreißen. Nach dem Historiker Timothy Snyder und der Menschenrechtsaktivistin Oleksandra Matviichuk wird sich der Philosoph Omri Boehm in der dritten „Rede an Europa“ den brisanten Fragen widmen, warum der israelisch-palästinensische Konflikt eine Gefahr für die europäische Identität darstellt und wie eine Verfassungskrise der Europäischen Union abgewendet werden kann.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Wiener Festwochen | Freie Republik Wien und Institut für die Wissenschaften vom Menschen
Aufzeichnung der Rede mit eingeblendetem Text der Rede zum Mitlesen
Digital: Prof’in. Tamar Hermann im Gespräch mit Jörn Böhme (NIF) über nationale und internationale Aspekte. Anmeldung

Sprache: Englisch mit Simultanübersetzung ins Deutsche | Online via Zoom & Livestream
UTOPIA. Keep on Moving
Lea Wohl von Haselberg im Gespräch mit Moshe Zimmermann
Akademie der Künste – Pariser Platz 4 – 10117 Berlin-Mitte 7. Mai 2024 – 19.00 Uhr
Der Historiker Moshe Zimmermann spricht mit der Film- und Medienwissenschaftlerin Lea Wohl von Haselberg über den Nahost-Konflikt und die Utopie des Friedens.
In seinem aktuellen Buch Niemals Frieden? Israel am Scheideweg (2024) blickt Moshe Zimmermann in die Vergangenheit zurück – auf die Entstehung der zionistischen Bewegung und die 75-jährige Geschichte des Staates Israel – um auf mögliche Auswege aus dem Teufelskreis der Gewalt und Gegengewalt aufmerksam zu machen. Im Vorwort schreibt er: „Das, was sich seit dreißig Jahren ereignete, und erst recht das, was seit dem 7. Oktober 2023 geschah, trug dazu bei, dass die Fronten auf beiden Seiten sich weiter verhärteten und der gegenseitige Hass sich weiter hochschaukeln konnte. Meine Bilanz fällt sehr kritisch aus, doch versuche ich, meinem Pessimismus zum Trotz konstruktiv zu denken.“

Prof. Dr. Kai Ambos, Professor für Straf- und Völkerrecht an der Universität Göttingen, analysiert auf dem „Verfassungsblog“:
„Scharfgestellte Staatsräson. Zum Umgang deutscher Sicherheitsbehörden mit dem Berliner „Palästina-Kongress“ – mit dem Ergebnis: Kein Ruhmesblatt deutscher poliischer Kultur und noch einiges an Zündstoff …

… unter diesem schon an sich spannenden Titel findet sich aktuell ein äußerst lesenwerter Artikel von Hanno Hauenstein in der Schweizer „WOZ – Die Wochenzeitung„, der vielen aus dem Herzen – oder besser aus dem Verstand – sprechen dürfte. (Und eine ideale Vorbereitung für unseren morgigen „Nachdenktag“ ist…)

Wie können wir nach dem 7. Oktober Brücken bauen?
Eingeladen sind drei Projekte, die in Neukölln Begegnungen und Dialog organisieren und sich gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus einsetzen, mit den Gästen wollen sie diskutieren, wie der 7. Oktober ihre Arbeit verändert hat und was für die Zukunft wichtig ist:
Moderation: Lissy Eichert, Kalle Lenz (Kath. Kirchengemeinde St. Christophorus, Nord-Neukölln)

Palästinensische Kunst/palästinsischer Künstler in Berlin: Steve Sabella

Und zum Künstler … (taz vom 10. April 2024)
Gute Nachrichten braucht’s immer
Nur mit Anmeldung unter: veranstaltungen@kiga-berlin.org
„Gute Nachrichten sind selten eine Meldung wert – (…) dabei gibt es sie, und sie sind nachzulesen in diesem Buch, das rechtzeitig zum 75. Jahrestag der Staatsgründung Israels erschienen ist. Der israelische Journalist und Autor Igal Avidan berichtet, entgegen der üblichen Fernsehbilder, aus einer bewegten Gesellschaft, in der Juden und Araber längst ein Zusammenleben gefunden haben, das den Vorstellungen von ewigem Hass (…) nicht entspricht. Eine friedliche und zugleich brüchige Co-Existenz auf dem Vulkan – davon erfährt man in diesen Reportagen aus dem Alltagsleben in Israel. (Text: Berenberg Verlag)
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