Kathrin Wesolowski geht in einem Beitrag auf der Internetseite der Deutschen Welle „Anti-palästinensische/(r) Desinformation und Rassismus gegen Palästinenser „nach. Das DW-Faktencheckteam erklärt, warum solche Propaganda so weit verbreitet ist.

Kathrin Wesolowski geht in einem Beitrag auf der Internetseite der Deutschen Welle „Anti-palästinensische/(r) Desinformation und Rassismus gegen Palästinenser „nach. Das DW-Faktencheckteam erklärt, warum solche Propaganda so weit verbreitet ist.

Ein interessanter Artikel über die Verflechtungen israelischer Lobbyorganistionen in den USA – immer vor dem Hintergrund, daß es lange als unumstößlich galt, daß die Unterstützung Israels von beiden großen Parteien gemeinsam getragen wird.


Es ist eigentlich nicht so, als sei dies eine Neuigkeit. Aber (allzu) oft bleiben diese Nachrichten unter dem Radar: Hier zur aktuellen Situation in der Westbank:

Bericht von Rabbi Arik Ascherman, Executive Director Torat Tzedek

Aus dem aktuellen Mailing von Standing together

Statement on the West Bank by Tom Fletcher, Under-Secretary-General for Humanitarian Affairs and Emergency Relief Coordinator (New York, 4. November 2025)
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Und noch ein Bericht der ORF zum Thema.

Ein Beitrag von Jo Leinen in FH/NG
Newsletter – Oktober 2025 – Gerade erschienen mit lesenswerten Beiträgen zu den aktuellen Entwicklungen


Dazu ein Beitrag aus dem britischen Guardian:
Israel must allow aid into Gaza, and its restrictions on doing so over the past two years have put it in breach of its obligations, the UN’s top court has found.
The stinging advisory opinion by the International Court of Justice in The Hague also found that Israel had a duty not to impede the supply of aid by UN organisations including the beleaguered UN Palestinian relief agency Unrwa, which has been in effect banned from the territory since January.



Screenshot Entropy
Der konzeptuelle Rahmen des diesjährigen LABA-Stipendienprogramms ist Entropie. Jede Woche trafen sich jüdische und muslimische Künstler*innen im Künstlerhaus Bethanien, um Entropie aus wissenschaftlicher, theologischer und philosophischer Perspektive zu erforschen und, begleitet von Vertreter*innen beider Konfessionen, in Beziehung zu ihrer künstlerischen Praxis zu setzen.
Entropie markiert den Lauf der Zeit und die Unvermeidbarkeit von Veränderung: Verfall, Zerstörung, Zersetzung. Doch Chaos ist nicht unvermeidlich, sondern gestaltbar: Sein Fortschreiten lässt sich durch Aufmerksamkeit, Fürsorge und Reparatur verlangsamen. Viele der Stipendiat:innen untersuchen, wie Entropie entsteht und sich entwickelt, und wie das Gefühl ihrer Unvermeidbarkeit hinterfragt werden kann. Die Arbeiten in der Ausstellung nehmen diese Herausforderung auf: Durch Film, Installation, Malerei und Performance verfolgen die Künstler:innen Entropie bis zu ihren Ursprüngen, zeichnen ihre Verläufe nach und entwirren ihre Mechanismen.
Zur Webpräsenz
Und ein Beitrag dazu auf Norbert Kron Artstories
„Ein Arm mit der Aufschrift aller seit 2014 in Gaza Getöteten – und daraus eine Landkarte als Lichtobjekt: eine provokative Arbeit der Künstlerin Ruth Sergal. Genau das zeigt das jüdisch-muslimische Kunstzentrum LABA Berlin in der neuen Jahresausstellung „Entropie“ am Kottbusser Damm. Für rbb Kultur Das Magazin habe ich heute dort gedreht. Können muslimische und jüdische Künstler/innen in diesen Zeiten zusammenarbeiten? Und was kommt dabei raus? Moderatorin Franziska Hessberger trifft die Kurator/innen Olaf Kühnemann (Israel-Berlin) und Denalisa Shijaku (Kosovo-Berlin). Ihnen geht es um Identitätssuche: Wer sind wir als Menschen, die wir alle Mischbiografien haben?“ (22.10.2025)
#Kunst #juedischmuslimisch #Kreuzberg #lababerlin #norbertkron #norbertkronartstories #Entropie #identity @olafkuhnemann.studio @lababerlin

Analoge Konferenz in Tel Aviv 13.11.2025
We are honored to invite you to the 8th Annual Conference of the Mitvim Institute, in collaboration with the Friedrich Ebert Foundation, to be held on November 13th, from 16:00 to 20:00, at the Rabin Center in Tel Aviv.
A few weeks after the beginning of the fragile ceasefire, and at the opening of an election year, the Mitvim Institute will bring together under one roof the leaders of change — from war to political action. The conference will gather political leaders, senior diplomats, policy planners, and leading experts from Israel and abroad to discuss the building of hope — how Israel can emerge from its current diplomatic abyss and embark on a new political path, based on strategic initiative and control over its own destiny.
Among the participants:
Former Deputy Chief of Staff Maj. Gen. (res.) Yair Golan, Chair of The Democrats; Former Minister of Energy MK Karin Elharar, Yesh Atid; MK Ram Ben Barak, Yesh Atid; Michael Mann, EU Ambassador to Israel; Former Ambassador and MK Colette Avital; Dr. Aziz Alghashian, Senior Research Fellow at the Mitvim Institute and at the Arab Gulf States Institute in Washington. Former Ambassador Dr. Rodica Gordon; Former Ambassador Liora Herzl; Former Ambassador Danny Carmon; Former Ambassador Jeremy Issacharoff; Prof. (Emeritus) and former MK Manuel Trajtenberg, Tel Aviv University; Prof. Eli Podeh, Hebrew University of Jerusalem and member of Mitvim’s Board of Directors; Dr. Carmit Valensi, Senior Researcher at the Institute for National Security Studies (INSS); Former MK Sondos Saleh, Leadership Member of Standing Together; Eran Nissan, CEO of Mehazkim and Co-leader of the Phoenix Framework; Sharon Benjio, Director of Government Relations at EcoPeace.
Additional participants will be announced later, and the full conference lineup will be published soon.
See: mitvim.org.il

„Palästinensische Gleichberechtigung und jüdische Sicherheit sind untrennbar verbunden„
Auf das Versagen muss Einsicht folgen – Charlotte Wiedemann in der taz, hier daraus der Schlußsatz des im Ganzen sehr lesens- und nachdenkenswerten Beitrags!
„Der weitere Weg nach vorn? Palästinensische Gleichberechtigung und jüdische Sicherheit sind untrennbar verbunden. Das heißt: Israelis werden nur sicher leben, wenn Palästinenser in Freiheit leben können. Wer auf der Straße „Free Palestine“ ruft, schützt jüdisches Leben in Israel also womöglich mehr, als es eine fehlgeleitete deutsche Nahostpolitik getan hat.“