Vom Minister zur Schande

Der ehemalige israelische Verteidigungsminister Mosche Jaalon, 2016 nach Meinungsverschiedenheiten mit MP Netanyahu zurückgetreten, hat sich in Interviews zur Kriegsführung und den Zielen seiner Landes im Kampf gegen die Palästinenser:innen geäußert. Er sprach dabei u.a von „ethnischen Säuberungen“ im Gazastreifen und von „Kriegsverbrechen“.

Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir sprach von einer „Schande“ für Israel, „so eine Person als Armeechef und Verteidigungsminister gehabt zu haben“. Netanjahus Likud-Partei nannte Jaalons Äußerungen „unehrliche Bemerkungen“ und bezeichnete sie als „Geschenk für den IStGH und das Lager der Israel-Feinde“.

Bericht im Tagesspiegel (01. Dezember 2024)

Zur Zukunft der UNRWA

Ein Statement der International Crisis Group

Eine Stimme aus Jordanien

A Horizon of Violence – so lautet der Titel eines längeres Essays von Ursula Lindsey (Amman), keine einfache Lektüre …

Er ist erschienen in einer Serie bei der Open Society Foundations.

Ursula Lindsey is a reporter, essayist and book reviewer who largely writes about North Africa and the Middle East, where she has lived for the last two decades. After living in Egypt and Morocco, she is now based in Amman, Jordan. She is a frequent contributor to The New York Review of Books and a co-host of the BULAQ podcast, which focuses on Arabic literature in translation.

Kein neues Phänomen, aber …

Neues Video der International Crisis Group zur steigenden Siedlergewalt

Abscheu und Scham

Der in Berlin lebende und aus Israel stammende Autor, Kurator und Aktivist, Mati Shemeolof schreibt in einem Beitrag für die Open-Source-Initiative der Berliner Zeitung, was der Krieg, die Kriege in Nahost mit ihm „hier“ machen …

No Other Land

„Passend“ zu den Nachrichten über eine anstehende mögliche Annektion des Besetzten Gebiete, kommt in die deutschen Kinos der auf der Berlinale 2024 prämierte Film No Other Land der Filmemacher Yuval Abraham und Basel Adra: Susanne Lenz schreibt zur Vorführung im Kino Babylon in der Berliner Zeitung:

Neue Töne? Haaretz im Kreuzfeuer

Ende Oktober der Bericht in der Berliner Zeitung von Katerina Alexandridi über den Vortrag von Amos Schocken in London:

Hier der Ausriß aus der Berliner Zeitung mit dem Artikel von Katerina Alexandridi über die darauf folgende Auseinandersetzung in Israel:

Kurzfilmkompilation aus Gaza

mec filme im November in Berlin

10. November 2024 at/um 18.30h im Künstlerhaus Bethanien (New Yorck), Mariannenplatz 2a – 10997 Berlin with /mit ENGLISH subtitles followed by a Q&A with Irit Neidhardt (distributor)

am 15. November 2024 at 18.30h (ENGLISH subtitles) und
am 17. November 2024 um 16.15h (Deutsche Untertitel) im/in
Sputnik Kino, Hasenheide 54/ 5.Etage, 10967 Berlin mit Gespräch / followed by Q&A

(for language please check/für die Sprachfassung siehe Sputnik Website)

FROM GROUND ZERO
From Ground Zero ist eine Kompilation mit 22 Kurzfilmen von Regisseurinnen aus Gaza. Gedreht zwischen Dezember 2023 und März 2024 fangen die zwischen drei und sechs Minuten kurzen Filme individuelle Perspektiven auf die aktuelle Kriegs-Realität in Gaza ein. Mit einem Genremix aus Spielfilm, Dokumentarfilm, Doku-Fiktion, Animation und experimentellem Kino präsentiert From Ground Zero eine Vielfalt an Geschichten, die die Trauer, den Überlebenswillen, die Freude und die Hoffnung widerspiegeln, die dem Leben in Gaza innewohnen. Das Projekt wurde von Rashid Masharawi, einem international renommierten palästinensischen Filmemacher aus Gaza, ins Leben gerufen. Kompilationsfilm aus 22 Kurzbeiträgen, 2 Teile à ca 56 min, div. Genres

Zu den Synopsen der einzelnen Filme und Biographien der Regisseurinnen.

Was soll / wird aus (dem Norden) Gaza(s)?

Unterstützung erschweren heißt nicht das ‚Problem‘ lösen

Hier einmal die Stellungnahme des britischen Premierminister:

The UK is gravely concerned at the UNRWA bills that Israel’s Knesset has passed. This legislation risks making UNRWA‘s essential work for Palestinians impossible, jeopardising the entire international humanitarian response in Gaza and delivery of essential health and education services in the West Bank. 

The humanitarian situation in Gaza is simply unacceptable. We need to see an immediate ceasefire, the release of the hostages and a significant increase in aid to Gaza.

Under its international obligations, Israel must ensure sufficient aid reaches civilians in Gaza. 

Only UNRWA can deliver humanitarian aid at the scale and pace needed. We pay tribute to the 222 UNRWA staff who have lost their lives in the conflict. UNRWA has a UN mandate to support Palestinian refugees. We urge Israeli lawmakers to ensure that UNRWA can continue to deliver its essential work.