Deutsche Debatte – gesehen von/in Haaretz

Shira Miron, Doktorantin der Yale University, Research Fellow am Leibniz Center for Literary and Cultural Research in Berlin, über ihre Sicht auf die deutsche Debatte.

Geld oder nicht Geld …

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit, einschließlich des Zivilen Friedensdienstes (weiter) unter Druck – was soll erlaubt sein und wer entscheidet das?…

Ein Bericht der Deutschen Welle von Naomi Conrad und Birgitta Schülke

Im Rahmen dieser Fragen lohnt sicher immer wieder ein Blick hierhin.

Im Gespräch: Sally Azar

Ökumenisches Gespräch mit der evang. luth. Pfarrerin Sally Azar aus dem Heiligen Land, direkt aus Jerusalem/ Bethlehem: „Wie habt ihr denn Weihnachten feiern können in Bethlehem?“

Zoom-Link:

https://zentrum-oekumene-de.zoom.us/j/63653563400?pwd=6AIfO8zIBZinQSX6LV7ZX3aE53VAl8.1

Meeting-ID: 636 5356 3400 | Kenncode: 264362 | Schnelleinwahl mobil: +496950502596

Bethlehems Gassen sind sonst zur Weihnachtszeit übervoll. Pilger:innen kommen hierher, um einmal im Leben diesen Ort im Heiligen Land zu sehen – jenen Ort, an dem nach der biblischen Überlieferung Jesus geboren wurde. Doch die Menschen aus aller Welt kommen nun schon das zweite Jahr nicht mehr. Auf den Treppen, die hinunter zur Geburtsgrotte führen, ist es leer. Der Krieg im Nahen Osten hat den Tourismus zum Erliegen gebracht. Die Bewohner:innen verzweifeln an den wirtschaftlichen Folgen – und der Sorge um Verwandte in Gaza.

Weihnachten in Bethlehem in einer höchst angespannten, verstörenden, bedrückenden Zeit. Wie soll da Weihnachtsstimmung aufkommen? Lametta und bunte Kugeln und Lichter? In dieser Zeit Weihnachten feiern? Sally Azar meint: „Wenn nicht jetzt, wann dann? Denn wir brauchen Hoffnung“. Das Gespräch mit der jungen Pfarrerin Sally Azar bietet eine Gelegenheit, mehr zu erfahren zur aktuellen Lage und zur Zukunft der palästinensischen Christinnen und Christen im Heiligen Land.

Veranstalter: Zentrum Ökumene der EKHN und EKKW in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Limburg (KEB Diözesanbildungswerk) und dem Religionspädagogisches Institut der EKKW und EKHN

Dazu ergänzend der Link zu einer Aufzeichnung eines inhaltsreichen Abends:

Nahostkonflikt und deutsche Debatten“ – Impuls und Gespräch mit Prof. Dr. Meron Mendel

Am 5. Dezember 2024 fand die Online-Veranstaltung „Nahostkonflikt und deutsche Debatten“ statt, organisiert von der Evangelischen Akademie Hofgeismar in Kooperation mit zahlreichen Partnerorganisationen. Der Abend bot Raum für einen offenen Dialog und Austausch zu einem der politisch und gesellschaftlich bedeutendsten Themen unserer Zeit.

Im Zentrum stand ein Vortrag von Prof. Dr. Meron Mendel, Publizist, Historiker und Pädagoge, der über die deutsche Auseinandersetzung mit dem Nahostkonflikt und deren Hintergründe sprach. Ausgehend von seinem Buch „Über Israel reden. Eine deutsche Debatte“ (2023) wurden Themen wie Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus und die gesellschaftliche Bedeutung des Nahostkonflikts diskutiert.

Kooperationspartner: Evangelisches Forum Kassel, Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Kassel; Zentrum Oekumene der EKKW/EKHN; Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kassel

Aufzeichnung des Vortrags von Meron Mendel:
https://www.youtube.com/watch?v=meIAL3Ibu8A

Karfreitagsabkommen

At The Abraham Initiatives, some of our most successful models for building shared society have come from abroad. Just as we evaluate our own programs, we study best practices from around the world and how they can strengthen Jewish-Arab relations in Israel.

In October, The Abraham Initiatives’ staff, supporters, and leadership went to Northern Ireland to learn about the Good Friday Agreement and how it might apply to the Israeli context. 

We came away with both inspiration for our own work and a renewed sense of hope. 

On a webinar last week, our UK Board Member and internationally renowned actor, writer, singer and activist, Mira Awad, discussed her takeaways from the study trip:

“The trip to Northern Ireland, first of all, told me that I don’t have the privilege of losing hope…Fearmongers want us to believe that this conflict is unsolvable. But 25 years ago, the Irish conflict was supposed to be unsolvable.”
To this day, Catholics and Protestants continue building and testing the systems necessary to maintain peaceful relations. I encourage you to watch our webinar (linked above) to learn more about how The Abraham Initiatives is doing the same.  Before the end of year, please consider supporting The Abraham Initiatives so we can continue bringing international models to Palestinian and Jewish citizens. Learning from history is more important now than ever.  

All the best, Jimmy TaberInternational Development Director 

Stärker zusammen – zusammen stärker

Der Zusammenschluß von Americans for Peace Now und Ameinu – und die Frage, was heute ein progressives Israel ist …

RLS-Newsletter Nr. 5

Rosa-Luxemburg-Stiftung Tel Aviv | Aktuelle Beiträge:

„Zu unserer Artikelserie über Militarismus und Militarisierung in Israel, die im nächsten Jahr in gedruckter Form erscheinen wird, sind zwei weitere Beiträge hinzugekommen: die Gastaktivistin Ya’ara Peretz beschreibt wie die Umweltbewegung in Israel mit dem Thema Krieg hadert – oft aus Angst ums Überleben in einer politischen Atmosphäre, die soziale und ökologische Fragen als Randthemen abtut. Und die Historikerin Idith Zertal fasst die Geschichte der israelischen Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen zusammen, und fragt sich und uns, wo die Grenze zwischen Pflicht und Gewissen liegt.“

Wiederaufbau von Gaza

Palästinensische Perspektiven – Im Rahmen des gemeinsamen Projekts „Palästinensische Perspektiven auf den Wiederaufbau von Gaza“ veröffentlichten die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) umfassende Analysen zur Wiederaufbau- und Zukunftsplanung des Gazastreifens.

Die Studien beleuchten erstmals die Bedürfnisse und Prioritäten der Palästinenser_innen für die Zeit nach dem Ende des noch andauernden Kriegs. Insgesamt elf Beiträge widmen sich zentralen Themenbereichen, die für den Wiederaufbau entscheidend sind.

Folgende Texte (veröffentlicht zwischen August und November) stehen zum Herunterladen zur Verfügung:

Hilles, Ahmed H.: Reconstruction and environment
Arafah, Nur: Donor engagement: past, present and future
Lahlouh, Alaa: Governance and political reform
Misyef, Misyef Jamel: Restoring Palestinian economic unity
Besaiso, Mamoun: Reconstruction governance – lessons learned
Bashir, Nuha: Reconstruction of the education sector
Iriqat, Dalal: Towards an inclusive political system
Abu Zaiter, Walaa: Women at the heart of Gaza’s rebirth
Dalalsha, Ibrahim: Security arrangements for long-term stability
Al Qeeq, Farid: Urban planning after the war

Humanitarian Situation Update #247

Neueste Zahlen und Entwicklungen vom OCHA-Büro der Vereinten Nationen

Neu erschienen: Luxemburg Beiträge

Seit Oktober 2023 wütet im Gazastreifen ein verheerender Krieg. Die Informationen über die hohe Anzahl ziviler Opfer, die Vertreibung nahezu der gesamten Bevölkerung innerhalb des Küstenstreifens, das Ausmaß an Zerstörung von Gebäuden, Infrastruktur und landwirtschaftlichen Flächen, die Hungersnot sowie der Ausbruch von Polio übersteigen unser Vorstellungsvermögen und sind kaum auszuhalten….

(Weiterlesen) | Link zum PDF der Broschüre

VN-Winterplan für Gaza

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock und ihre Kollegen aus Frankreich, Jean-Noël Barrot und aus und Großbritannien, David Lammy, verlangen die Öffnung von Grenzübergängen sowie eine „sofortige, sichere und ungehinderte Verteilung humanitärer Hilfe“.

Der Wortlaut des Schreibens war aktuell (3.12.) online (noch?) nicht verfügbar/auffindbar, auf der Seite des Auswärtigen Amtes fand sich kein Hinweis.

Israel hat in der Stellungnahme – auf die in den üblichen Wegen, nicht auf Twitter – geantwortet werde, zurückgewiesen.