Jedenfalls noch solche Stimmen hören …

Jedenfalls noch solche Stimmen hören …

We fast to say: We are united. We will not stop until all are safe and free.

Statement auf Instagram zum Angriff auf den Iran
From CfP:
As violence escalates and uncertainty grows, we remain steadfast in our commitment to nonviolence and to one another. Many CfP members remain in Paris for the Civil Society convening and are, for now, unable to return home. All of our members are safe, and those in the land are preparing for what may come next. Please keep the all those suffering and in fear in your thoughts and please join us on Monday for a time of connection.
This Monday, we invite you to leave your table empty, as an act of love, grief, and nonviolent co-resistance. This fast is made even more important by the recent news – let’s unite in every way possible to care for those in the land and call out for peace.
On June 16th at 12:00pm ET, while many of us are fasting, join AFCFP and our partners for a sacred hour of reflection, witness, and activism. Our gathering will be facilitated by three leaders from diverse traditions and will include a time for participants to connect with one another. We will use our bodies and voices to call for an end to the forcible starvation of those in Gaza and to affirm that our lives are intertwined.
Fast for Freedom: International Community Gathering
Monday, June 16, 2025
12:00 pm ET | 7:00 pm Jerusalem
Register Now
We are Palestinians, Israelis, and international allies united in nonviolence. We believe that true peace cannot grow from silence in the face of atrocity. We fast to say: We are united. We will not stop until all are safe and free.
Fasting has long been a sacred tool of resistance and reflection. Join us in this practice from wherever you are in the world on Monday June 16th. Pledge your fast by adding your name and location to our live global map. Upload a photo or video message if you wish. Share why you’re fasting and send a message of solidarity to Gazans, to the hostages, and to everyone trying to live through this unthinkable time.
P.S: We encourage you to share on social media. Upload a photo or video with the hashtag #EndGazaStarvation. Tag @combatantsforpeace_english and/or @afcfpeace. Selected videos will be subtitled and shared widely.
Israels Zivilgesellschaft protestiert, Eindrücke aus Israel
3Sat: „Kulturzeit“ vom 10. Juni 2025: Leid in Gaza: Israelis protestieren

Die Reihe der stillen Demonstranten in Israel, die jeden Samstag am Rande der großen Antiregierungskundgebung Bilder von in Gaza getöteten Kinder in der Hand halten, will nicht aufhören. Unter ihnen Künstler wie Addam Yekutieli. Sie kommen mit einem Appell an ihr Land und ihre Regierung: Bewahrt die Menschlichkeit! Verschließt nicht die Augen vor dem Leid und der Trauer auch der anderen Seite – der palästinensischen Zivilisten in Gaza!
„Das Massaker des 7. Oktobers war ohne jeden Zweifel ein grauenhafter Einschnitt in unsere Gesellschaft“, sagt Yekutieli, der unter dem Alias Know Hope arbeitet. „Es traf uns in unserer tiefsten rohen, unterbewussten Psyche. Das Problem ist, dass in diesem Krieg das Trauma als Waffe eingesetzt wurde. Die andere Seite wird schlicht dehumanisiert. Vielleicht kennen die Leute die Opferzahlen in Gaza, aber sie sagen sich: ‚Na und? Es sind doch nur Palästinenser.‘ Unsere Aufgabe ist es jetzt, die humanistischen Werte hochzuhalten.“
Es sind nicht nur Ultralinke, die ein Ende des Krieges in Gaza fordern. Immer mehr begreifen, dass Israel zum „Pariah“ der Staatengemeinschaft wird, wie die Tageszeitung „Haaretz“ neulich titelte. In einem Meinungsartikel schrieb dort der ehemalige Ministerpräsident Ehud Olmert: „Es gibt zu viele Fälle von der grausamen Erschießungen von Zivilisten, von Zerstörung von Eigentum und Häusern. Israelis begehen Kriegsverbrechen.“ Der ehemalige Armeechef Moshe Yaalon beschuldigt die Netanyahu-Regierung, ethnische Säuberung zu betreiben. Der neue Parteichef der Arbeiterpartei, der Ex-General Yair Golan, sorgte für einen Skandal, als er offen sagte, Israel würde als Hobby Kinder töten. Worte, die noch vor ein paar Wochen undenkbar gewesen wären.
120.000 Reservisten der Armee haben die Regierung zu einem Waffenstillstand aufgerufen. Den Ball ins Rollen gebracht hat Uri Arad, ehemaliger Kampfpilot mit einem offenen Brief der Luftwaffenreservisten. „Die Regierung versucht uns Märchen zu erzählen, wie dass nur militärischer Druck unsere Geiseln in Gaza zurückbringen würde. 41 von ihnen sind bereits in der Geiselhaft gestorben“, sagt er. „Beendet den Krieg und bringt die Geiseln nachhause!“ Der offene Brief der Piloten war nur der erste. Es folgten Aufrufe der Fallschirmjäger, der Infanterie, der Ärzte und der Sanitäter.
Bringt Israels Kriegsführung das Land ins internationale Aus? Der Publizist Ben Dror Yamini sieht eine akute Gefahr. Doch Schuld daran, meint er, seien auch die internationalen Medien, die zunehmend Israel dämonisieren, während sie deren terroristische Gegner ignorieren. „Warum um Himmels willen, diese Doppelmoral?“, klagt er an. „Warum erzählt Ihr nicht die wahre Geschichte der Hamas? Eine Organisation, die mit deutlichsten Worten zur Vernichtung von Juden aufruft, zur muslimischen Weltherrschaft. Die Hamas war der IS bevor es den IS gab. All das zeigt man in den internationalen Medien nicht. Das muss gesagt werden! Andererseits heißt das nicht, dass ihr ausländischen Journalisten nicht das Vorgehen der israelischen Regierung kritisieren sollt.“
Wir sprechen mit dem Schauspieler, Musiker, Sozialunternehmer und Aktivisten Shai Hoffmann über die Lage in Israel. Hoffmann ist deutscher Jude mit israelischen Wurzeln. Er engagiert sich für Demokratie und Toleranz, unter anderem ist er Initiator der „Israel-Palästina-Videos“ und hostet den Podcast „Über Israel und Palästina sprechen“
Bekannte christliche Vertreter:innen im Heiligen Land haben zu Pfingsten das israelische Vorgehen im Gazastreifen scharf verurteilt und die internationale Gemeinschaft zu stärkerem Protest aufgerufen.
„Wir flehen euch an, nicht aufzugeben“, so der Appell der christlichen Gruppe an die internationale Gemeinschaft. „Laßt uns zu Pfingsten mit der Kraft der Auferstehung und des Heiligen Geistes erfüllt werden und bekräftigen wir unseren Kampf für Leben und Freiheit unserer Brüder und Schwestern in Gaza und überall sonst in Palästina/Israel.“
Englischer Text (indcatholicnews.com) / Bericht bei Vatican News

Jerusalem, Zionsberg Ort des Pfingstereignisses, dazu die Kirche St.Peter in Galicantu und die Dormitioabtei … (AphorismA 2024)
Waffen statt Wiederaufbau: Israel bewaffnet palästinensische Gegner der Hamas, im Gazastreifen droht nun noch mehr Chaos. Die Strategie erinnert an frühere Fehler Netanjahus und könnte sich rächen.
Eine Analyse von Steffi Hentschke, Tel Aviv in Die Zeit


Ein Online-Angebot der Rosa Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv – Mit Registrierung (Englisch Übersetzung)

You’re invited to a 40-day fast for Gaza, organized by Veterans For Peace. On May 22, we begin our fasting across the country while demanding:
1) a resumption of humanitarian aid, under UN authority, to Gaza
2) that the U.S. stop arming Israel NOW!
Join us in our work! We imagine two fasting options: a centralized fasting location in NYC where fasters will commit to 250 calories a day, in line with the general caloric intake of Gazans under the ongoing Israeli military blockade, and a dispersed fasting option for folks to join the work from their local context. This action is open to all Gaza allies and people of good conscience who want an end to the genocide in Gaza, veteran or not. Our fast launches as the UN warns the death of 15000 infants is imminent. Join us as we resist this genocide!
Helga Baumgarten über das Gedenken an die Vertreibung der Palästinenser vor 77 Jahren am 17. Mai 2025 in Junge Welt


Und zur Ergänzung:
„Schützende Präsenz. Israelis trotzen gesellschaftlicher Gleichgültigkeit und unterstützen von Siedlern bedrohtes palästinensisches Leben im besetzten Jordantal“

The Abraham Initiatives is a Jewish-Israeli and Palestinian-Israeli organization that advances social inclusion and equal rights for Israel’s Palestinian citizens by influencing public policy, shaping public opinion and demonstrating practical models for a shared society. We envision Israel as a democratic state, homeland of the Jewish people and all its citizens, that guarantees and protects the full citizenship and equal rights of its Palestinian citizens; where Jewish- and Palestinian-Israelis co-create a cohesive, inclusive society; and that exists peacefully alongside an independent, sovereign Palestinian state.