Diskriminierungserfahrung und Zivilcourage

Anläßlich der internationalen Wochen gegen Rassismus / Vorstellung der Ergebnisse einer Befragung von arabischen Migrant/-innen in Gera

Am 14. März 2022 von 18 – 19.30 Uhr
Vor Ort oder im Livestream unter https://www.youtube.com/watch?v=zw-5CaACFz0

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb lädt Sie herzlich ein zur hybriden Veranstaltung „Diskriminierungserfahrung und Zivilcourage. Eine Befragung von arabischen Migrant/-innen in Gera“ am Montag, den 14. März 2022 um 18 Uhr im Eiscafé de Bernardo, Schloßstraße 2 in Gera. Der Vortrag von Soha Hallawe und die Diskussion wird auch als Livestream auf YouTube übertragen.

Soha Hallawe, Angestellte bei der Stadtverwaltung Gera, führte im Rahmen ihrer Studienabschlussarbeit eine Befragung zu Diskriminierungserfahrungen unter arabischen Migrant/-innen im Jahr 2021 durch. Dabei wurden ca. 150 syrische und irakische Bürger/-innen der Stadt Gera befragt, um ihre Erfahrungen der letzten fünf Jahre zu schildern.

Am 14. März 2022 stellt Frau Hallawe die Ergebnisse ihrer Studie vor und gibt einen Überblick über die Lebenssituation von Migrant/-innen in Gera. Im Anschluß an ihren Vortrag gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.

Zeit: 14. März 2022, 18 – 19.30 Uhr

Ort: Vor Ort in Gera oder im Livestream unter https://www.youtube.com/watch?v=zw-5CaACFz0

Richten Sie sich jetzt die Erinnerungsfunktion auf YouTube ein, um die Veranstaltung nicht zu verpassen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und den Livestream finden Sie auf unserer Website www.bpb.de/505591

Es ist nicht nur die Rheorik…

… die geschichtlichen „Vergleiche“ können schon erschrecken. Aber der Schrecken ist auch so groß genug: Yad Vashem zur Nazi-Rhetorik im Konflikt.

A Very Brief Guide to Antisemitism

Online Diskussion von Americans for Peace Now mit Rabbi Jill Jacobs and Hadar Susskind

Donnerstag, 24. Februar 2022- 19.00 Uhr – Thursday, February 24, at 1:00 pm Eastern Time

A Very Brief Guide to Antisemitism

American Jewish organizations have been intensifying their efforts to fight antisemitism as hateful rhetoric proliferates worldwide.

Unfortunately, some of these groups are increasingly weaponizing the fight against antisemitism to quash legitimate criticism of Israeli policies and practices, violating free speech, and suppressing vital conversations regarding Israel’s imperfections.

T’ruah, the Rabbinic Call for Human Rights, and Americans for Peace Now are actively working, within America’s Jewish community and beyond, to fight that trend, to draw the line between antisemitism and legitimate criticism of Israel. T’ruah recently published a useful Very Brief Guide to Antisemitism to help better understand the phenomenon and to help tell the difference between legitimate criticism of Israel and anti-Israel attitudes that cross the line and constitute antisemitism. Join the CEOs of T’ruah and APN, Rabbi Jill Jacobs and Hadar Susskind, this Thursday, February 24th, at 1:00 pm Eastern Time to discuss this troubling trend as well as their organizations’ response to it.

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Typisch deutsch?

Ein Beitrag zur Debatte um den Amnesty-Bericht von Saba-Nur Cheema (Frankfurt/M.):

„Alle Welt redet über Antisemitismus und Apartheid. Nur die palästinensische Seite nicht. Warum?“

Frankfurter Rundschau (10. Februar 2022)

Ungerechtigkeit, und …?

Ein lesens- und bedenkswerter Kommentar von Akiva Eldar bei Haaretz (9. Februar 2022)

Opinion:

If Speaking Against Injustice Is Antisemitic, I’m an Antisemite

Mehrdenken statt Querdenken

– für ein solidarisches Miteinander gegen Corona – Kein Schulterschluß mit Nazis!

Seid solidarisch, gefährdet weder euch, noch andere!

Zeigen wir unser Mitgefühl mit den Angehörigen der Toten der Covid19-Pandemie!

Beteiligen wir uns an den Protesten gegen die in vielen Bezirken stattfindenden »Montagsspaziergänge«!

Wenn auch nur ein kleines Zeichen: https://solidarisch-denken.de !

Rechtsextremismus in Institutionen

„Ein besonderes Anliegen wird mir sein, die größte Bedrohung, die derzeit unsere freiheitlich demokratische Grundordnung hat, den Rechtsextremismus, zu bekämpfen.“

so Nancy Faeser kurz nach ihrem Amtsantritt als Innenministerin der neuen Bundesregierung.

Die Beiträge: Was ist rechts und was extrem? | Die AfD auf dem Weg der Radikalisierung | Rechtsextremismus und der Verfasungsschutz | Brandmauern und Brückendiskurse. Rechtsextremismus in der Bundeswehr | „Tiefer Staat“? | Vorkommnisse, Vorfälle, Einzelfälle? Rechtsextremismus in der Polizei | Das Rechte im Recht. Rechtsextremismus in der Justiz | Gewerkschaften und die radikale Rechte | „Politische Bildung“ von rechts

Der Analyse dieses Phänomens, speziell dem Rechtsextremismus in Institutionen, nimmt sich nun auch die POLITIKUM an.

Zur Inhaltsübersicht – Den zentralen Grundlagentext „Was ist rechts und was extrem?“ aus der POLITIKUM gibt es zurzeit als kostenlose Leseprobe. Ausführlichere Würdigigung vorgesehen.

Über eine aktuelle Debatte

Geht es um Inhalt oder um das Etikett?

In der Debatte um den aktuellen Bericht von amnesty international zur Situation in Israel-Palästina schlagen (gerade in Deutschland) die Wellen wieder einmal hoch. Signalworte stoßen bekannte Reaktionen an, der Inhalt des Berichts gerät dabei fast aus dem Blick.

Hanno Hauenstein in der Berliner Zeitung versucht eine sachlich-differenzierende Einordung.

Der Bericht (englisches Original) selbst kann hier heruntergeladen werden, hier die Einordung von ai Deutschland (geänderte Fassung).

Wie wollen wir uns an die Shoa erinnern?

aspekte vom 28. Januar 2022 – mit Jo Schück

Beitrag in der ZDF Mediathek

Vorwurf Antisemitismus – Vom Umgang mit einem scharfen Schwert

WDR 3 Kulturfeature 29. Januar 2022

Von Heike Brunkhorst und Roman Herzog

Gegen Judenhaß heute vorzugehen ist notwendig. Das hat nicht erst der Anschlag auf die Synagoge von Halle gezeigt. Doch taugt eine institutionalisierte Definition von Antisemitismus tatsächlich um jüdisches Leben zu schützen?