Wiederaufbau von Gaza

Palästinensische Perspektiven – Im Rahmen des gemeinsamen Projekts „Palästinensische Perspektiven auf den Wiederaufbau von Gaza“ veröffentlichten die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) umfassende Analysen zur Wiederaufbau- und Zukunftsplanung des Gazastreifens.

Die Studien beleuchten erstmals die Bedürfnisse und Prioritäten der Palästinenser_innen für die Zeit nach dem Ende des noch andauernden Kriegs. Insgesamt elf Beiträge widmen sich zentralen Themenbereichen, die für den Wiederaufbau entscheidend sind.

Folgende Texte (veröffentlicht zwischen August und November) stehen zum Herunterladen zur Verfügung:

Hilles, Ahmed H.: Reconstruction and environment
Arafah, Nur: Donor engagement: past, present and future
Lahlouh, Alaa: Governance and political reform
Misyef, Misyef Jamel: Restoring Palestinian economic unity
Besaiso, Mamoun: Reconstruction governance – lessons learned
Bashir, Nuha: Reconstruction of the education sector
Iriqat, Dalal: Towards an inclusive political system
Abu Zaiter, Walaa: Women at the heart of Gaza’s rebirth
Dalalsha, Ibrahim: Security arrangements for long-term stability
Al Qeeq, Farid: Urban planning after the war

Humanitarian Situation Update #247

Neueste Zahlen und Entwicklungen vom OCHA-Büro der Vereinten Nationen

Neu erschienen: Luxemburg Beiträge

Seit Oktober 2023 wütet im Gazastreifen ein verheerender Krieg. Die Informationen über die hohe Anzahl ziviler Opfer, die Vertreibung nahezu der gesamten Bevölkerung innerhalb des Küstenstreifens, das Ausmaß an Zerstörung von Gebäuden, Infrastruktur und landwirtschaftlichen Flächen, die Hungersnot sowie der Ausbruch von Polio übersteigen unser Vorstellungsvermögen und sind kaum auszuhalten….

(Weiterlesen) | Link zum PDF der Broschüre

Vom Minister zur Schande

Der ehemalige israelische Verteidigungsminister Mosche Jaalon, 2016 nach Meinungsverschiedenheiten mit MP Netanyahu zurückgetreten, hat sich in Interviews zur Kriegsführung und den Zielen seiner Landes im Kampf gegen die Palästinenser:innen geäußert. Er sprach dabei u.a von „ethnischen Säuberungen“ im Gazastreifen und von „Kriegsverbrechen“.

Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir sprach von einer „Schande“ für Israel, „so eine Person als Armeechef und Verteidigungsminister gehabt zu haben“. Netanjahus Likud-Partei nannte Jaalons Äußerungen „unehrliche Bemerkungen“ und bezeichnete sie als „Geschenk für den IStGH und das Lager der Israel-Feinde“.

Bericht im Tagesspiegel (01. Dezember 2024)

Auf dem Weg zur Annektion

Zoom-Gespräch mit Yonathan Mizrachi (Peace Now Settlement Watch)

20. November 2024 – 20.30 Uhr | Anmeldung

Kein neues Phänomen, aber …

Neues Video der International Crisis Group zur steigenden Siedlergewalt

Abscheu und Scham

Der in Berlin lebende und aus Israel stammende Autor, Kurator und Aktivist, Mati Shemeolof schreibt in einem Beitrag für die Open-Source-Initiative der Berliner Zeitung, was der Krieg, die Kriege in Nahost mit ihm „hier“ machen …

No Other Land

„Passend“ zu den Nachrichten über eine anstehende mögliche Annektion des Besetzten Gebiete, kommt in die deutschen Kinos der auf der Berlinale 2024 prämierte Film No Other Land der Filmemacher Yuval Abraham und Basel Adra: Susanne Lenz schreibt zur Vorführung im Kino Babylon in der Berliner Zeitung:

Was soll / wird aus (dem Norden) Gaza(s)?

Unterstützung erschweren heißt nicht das ‚Problem‘ lösen

Hier einmal die Stellungnahme des britischen Premierminister:

The UK is gravely concerned at the UNRWA bills that Israel’s Knesset has passed. This legislation risks making UNRWA‘s essential work for Palestinians impossible, jeopardising the entire international humanitarian response in Gaza and delivery of essential health and education services in the West Bank. 

The humanitarian situation in Gaza is simply unacceptable. We need to see an immediate ceasefire, the release of the hostages and a significant increase in aid to Gaza.

Under its international obligations, Israel must ensure sufficient aid reaches civilians in Gaza. 

Only UNRWA can deliver humanitarian aid at the scale and pace needed. We pay tribute to the 222 UNRWA staff who have lost their lives in the conflict. UNRWA has a UN mandate to support Palestinian refugees. We urge Israeli lawmakers to ensure that UNRWA can continue to deliver its essential work.