Abraham Accords, Normalisierung und die Perspektiven …

Die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain waren nach Ägypten (1979) und Jordanien (1994) die ersten arabischen Länder, die ihre Beziehungen zu Israel normalisiert haben.

Eine Analyse von Dina Esfandiary und Dialla Jandali von der International Crisis Group zur aktuellen Einschätzung und den Perspektiven dieser Kooperationen.

Egypt’s Gaza Dilemmas

Für die einen nur ein Kollateralschaden, für andere die Gefährdung einer zentralen Säule einer Friedensarchitektur für den Nahen Osten: Ägypten und insbesondere seine Beziehungen zu Israel. Ein Dossier der International Crisis Group.

Waffenstillstand – oder nicht?

In so schwierigen Tagen, voller widersprüchlicher Berichte und Nachrichten, emotionalen Gedenken und Historie, die täglich Gegenwart wird …

Eine Hintergrundanalyse zu den aktuellen Verhandlungen mit mancher lesenswerten Einschätzung von Mouin Rabbani, ’non-resident fellow at DAWN

Film Collectivism and Revolution

Vortrag mit Viola ShafikDonnerstag 29. Februar – 19.00 Uhr  
@ B.L.O. Ateliers – Kaskelstraße 55, 10317 Berlin / S-Bhf Nöldnerplatz
Eintritt Frei / englische Sprache

Die deutsch-ägyptische Filmemacherin, Kuratorin und Filmwissenschaftlerin Viola Shafik stellt ihr neues Buch „Resistance, Dissidence, Revolution. Ästhetik des Dokumentarfilms im Nahen Osten und Nordafrika“ vor. Inspiriert von Deleuze und Guattaris Bild des „Rhizoms“ verfolgt die Autorin einen deterritorialisierten Ansatz revolutionären Filmschaffens, der die Vielfalt und Fluidität revolutionärer Werke in der Region berücksichtigt, einschließlich des revolutionären Potenzials und der Reichweite historischer und zeitgenössischer Filmkollektive in Palästina, Algerien, Ägypten, Syrien und Marokko.

Vor dem Hintergrund seines eigenen Engagements im ägyptischen Filmkollektiv Mosireen wird sich der ägyptische Künstler und Filmemacher Ziyad Hawwas mit der Autorin über ihre Perspektive des kollektiven revolutionären Filmemachens austauschen. Es werden kurze Filmausschnitte gezeigt.

Deutschlands Nahost-Diplomatie in der Sackgasse …

Christoph Hasselbach analysiert für die Deutsche Welle die Rahmenbedingungen für das deutsche Enagement; die Sackgasse, von der er schreibt, hat aber wohl mehr Enden, als im Artikel erkennbar wird. Was bleibt vom ehemaligen Renommee deutscher Politik nach dem aktuellen Scherbenhaufen?

Was verändert sich in der Region, die wir Nahen Osten nennen?

Marcus Schneider (Beirut, FES-Regionalprojekt für Frieden und Sicherheit im Mittleren Osten) analysiert auf ipg-journal.de die Entwicklungen, die sich mit der Neuaufstellung/Erweiterung der BRICS Kooperation verbinden.

Tage der Arabischen Musik

ARABIC MUSIC DAYS 13. – 17. SEPTEMBER 2023

Naseer Shamma, Kurator der Arabic Music Days, hat sich als Interpret, Pädagoge und kultureller Botschafter wie wenige andere um sein Instrument, die Oud, verdient gemacht. An den von ihm ins Leben gerufenen „Oud-Häusern“ in mehreren Städten der arabischen Welt wird heute die nächste Generation von Musiker:innen ausgebildet. Zu den Arabic Music Days 2023 hat Shamma befreundete Oud-Virtuos:innen sowie Ensembles der Oud-Häuser in Kairo, Abu Dhabi und Khartum eingeladen. Daneben erweitert ein umfangreiches Begleitprogramm den Blick auf die zeitgenössische arabische Kultur um Perspektiven aus Film, Literatur und bildender Kunst.

From empire to federation?

The view from the Middle East – hier zum Einleitungstext des Autors.
Modern Arab Kingship: Remaking the Ottoman Political Order in the Interwar Middle East

How the “recycling” of the Ottoman Empire’s uses of genealogy and religion created new political orders in the Middle East

Über Hasan al-Bannā, Gründer der Muslimbrüder

Gudrun Krämer legt in C.H.Beck Verlag eine umfangreiche Monographie vor

Und Sabine Kebir bespricht den Band ausführlich im ND (Neues Deutschland)

Die Lektüre lohnt nicht nur online, könnte auch eine gute Gelegenheit sein, die Genossenschaft, die das ND („Journalismus von links“) trägt, zu unterstützen, der Zeitung geht es nämlich wirtschaftlich schlecht…

Ein Blick nach Ägypten

Sanaa Seif in der taz im Gespräch mit Jannis Hagmann