Zur aktuellen Situation des Armenischen Patriarchats in Jerusalem

Weitere Informationen:

# Word Council of Churches

# https://www.pillarcatholic.com/p/why-the-latin-patriarchate-is-in

# https://givebutter.com/Arq2025?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAaZXx715AGmPJHgs24SDu-68GGJAkysRZxI8nGLnAczU4RLCSANVYUNEzss_aem_SaUcSDCtMVt9fKw8XJFgaQ

Zum Zustand unserer Debattenkultur

(und der politischen Kultur)

medico international und Amnesty International in Deutschland warnen gemeinsam vor dem Angriff gegen internationale Institutionen des Völkerrechts.

NSU-Mord in Hamburg

„Spezifische Organisationskulturen bei Polizei und Verfassungsschutz können zu stereotypen Vorstellungen von Tatverdächtigen führen“, sagt Professorin Dr. Daniela Hunold. Die Expertin für Polizeisoziologie von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) ist Mitglied eines Forschungsteams, das im Auftrag der Hamburgischen Bürgerschaft die Geschehnisse und Ermittlungen rund um den Mord an Süleyman Taşköprü am 27. Juni 2001 in Hamburg untersucht. Die Ergebnisse werden in einem unabhängigen, umfassenden Gutachten zusammengefaßt.

Die Taten des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) zählen zu den erschreckendsten Terroranschlägen in der jüngeren deutschen Geschichte. Ihr Entstehungskontext konnte nie vollständig aufgeklärt werden. Auch nach bislang 15 politischen Untersuchungsausschüssen und dem Abschluß des „NSU-Strafverfahrens“ sind noch viele Fragen offen.

Systematische Ursachen und gesellschaftliche Wechselwirkung im Fokus
Im Zentrum des Forschungsprojekts steht die Untersuchung der systemischen Aspekte, die zum Versagen bei der Aufklärung und Strafverfolgung des Mordes führten. Besonders im Blick sind dabei die Wechselwirkungen zwischen behördlichem Handeln und den spezifischen gesellschaftlichen, sicherheitspolitischen Bedingungen in Hamburg zur Tatzeit. „Staatliche Behörden agieren niemals im luftleeren Raum“, so Professorin Dr. Daniela Hunold. „Wir wollen untersuchen, wie das öffentliche Meinungsklima und sicherheitspolitische Programmatiken die Ermittlungsarbeit beeinflußten und zu Pfadabhängigkeiten führten.“ Die breite Unterstützung durch die Hamburger Bürgerschaft sowie den beteiligten Behörden und die besondere Interdisziplinarität des Projektteams seien hervorragende Voraussetzung für eine gelungene wissenschaftliche Aufarbeitung des NSU-Mordes in Hamburg, stellt die Berliner Polizeiforscherin heraus.

Interdisziplinarität als Erfolgsfaktor der Forschung
Die Professorinnen Dr. Daniela Hunold (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin), Dr. Constantin Goschler (Ruhr-Universität Bochum), Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy (Universität Bielefeld) und Dr. Wolfgang Seibel (Universität Konstanz) werden im Rahmen einer interdisziplinären Untersuchung den komplexen Ursachen und Folgen des organisatorischen wie gesellschaftlichen Versagens bei der Aufklärung und Strafverfolgung des Hamburger NSU-Mords nachgehen. Im Fokus stehen vor allem die systemischen Aspekte, die zu den folgenreichen Terroranschlägen führten. Zugleich untersuchen die Wissenschaftlerinnen Wechselwirkungen und Resonanzen der Ermittlungen mit der Hamburger Stadtgesellschaft. Sie nehmen dafür auch die Zeit vor dem eigentlichen Mordfall in den Blick, um die Entstehung von Wahrnehmungs- und Handlungsmustern im Umgang mit rechter Gewalt analysieren zu können. Das Spannungsfeld von Rassismus und systemischen Dynamiken wird in die Analyse eingeschlossen. Die Forschenden erhalten vollumfängliche Akteneinsicht in die Unterlagen von Polizei, Staatsschutz und Justiz und werden im Rahmen von Interviews die Aussagen von Zeug:innen und professionellen Verfahrensbeteiligten in ihre wissenschaftliche Aufarbeitung einbeziehen.

NSU-Mord in Hamburg: Ein interdisziplinäres Forschungsteam untersucht Ermittlungsfehler und systemische Ursachen: (v.l.n.r.): Prof. Dr. Wolfgang Seibel, Prof. Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy, Prof. Dr. Daniela Hunold, Prof. Dr. Constantin Goschler Photo: Michael Zapf / Hamburgische Bürgerschaft/Michael Zapf – https://idw-online.de/de/news847691

SaytheirNames | 19. Februar 2020

Die Namen der Opfer nie vergessen!

In Gedenken an

Said Nesar Hashemi,
Hamza Kenan Kurtović,
Ferhat Unvar,
Sedat Gürbüz,
Fatih Saraçoğlu,
Gökhan Gültekin,
Vili Viorel Păun,
Mercedes Kierpacz und
Kaloyan Velkov.

Das sind die Namen der neun Menschen, die der Attentäter von Hanau aus rassistischen Motiven getötet hat. Es sind die Namen der jungen Menschen deren Tod Menschen weit über Hanau hinaus bewegt.

Diese Namen sollen den Namen des Attentäters überschatten. Aus diesem Grund werden in den sozialen Medien die Namen und Fotos der Ermordeten geteilt.

Schon am Morgen nach dem rechtsterroristischen Anschlag posteten die ersten Hanauer:innen bei Facebook und Instagram Photos der Frau und der acht Männer, die in der Nacht ermordet worden waren.

Auf daß jetzt alle gewinnen …

Wenigstens etwas, nach all dem Leid …

Die ersten drei israelischen Geiseln sind frei (Haaretz):

***

Und hier etwas zu den Palästinenser:innen, die freigelassen werden, einmal cnn, einmal eine türkische Agentur (Anadolu Ajansı).

Alle haben verloren …

Am Abend vor dem Inkrafttreten dieses lange erwarteten, erhofften, von machen aber auch befürchteten Waffenstillstands, gibt es erst Recht kein Schwarz und Weiß, es gibt nicht Sieger und Besiegte, all die Opfer, all das Leid und Leiden so vieler Menschen … und der jetzige Deal ist (nicht viel) anders als der Biden-Vorschlag vom Mai 2024 …

Wie jetzt weiter, wenn es überall Kräfte gibt, die nicht nach Ausgleich und Kompromiß suchen?

Eine sehr kritische Stimme heute im US-Portal Mondoweiss, der man:frau nicht zustimmen muß, um sie doch als eine Stimme wahrzunehmen

Auf daß er Unrecht behält

Radio 1 (rbb): Interview von Kerstin Hermes und Julia Menger mit dem Historiker Tom Segev

Israels Ministerpräsident Netanjahu hat eine Einigung in den noch ausstehenden Streitpunkten des Gaza-Abkommens bekanntgegeben. Wie sein Büro mitgeteilt hat, soll das israelische Kabinett das Abkommen heute [17. Januar 2025] billigen. Ursprünglich war das schon gestern geplant. Dann gab es aber Verzögerungen. Netanjahu warf der Terror-Organisation Hamas vor, von Teilen der Vereinbarung abgerückt zu sein, um in letzter Minute Zugeständnisse zu erreichen. Die Hamas wies die Vorwürfe zurück. Der israelische Historiker und Journalist Tom Segev äußerte sich zur Umsetzung und den Zielen des Abkommens sehr skeptisch.

Ein Blick in die Zukunft (?)

In der Zeit der Wartens auf den Beginn des Waffenstillstandes und all dessen, was da kommen soll, ein kleiner Ausschnitt aus der Berichterstattung von Haaretz:

„The hollow expression coined by Trump, „all hell will break out“ – without indicating what hell and who will walk through its gates – is the factor that turned the magic key needed to compel Netanyahu to agree to a deal that Biden laid on his desk many months ago. Could Biden have opened the gates of hell himself at an earlier stage? No commission of inquiry will be established in the U.S. to examine all the administration’s failures regarding the handling of the war in Gaza, but it appears that both administrations, Biden’s and Trump’s, can already draw a clear conclusion: Israel only understands force.

Der ganze Artikel ist hinter der Bezahlschranke von Haaretz.

Parents Circle Families Forum (PCFF) in Berlin und Potsdam

28.01.2025 um 19:00 Uhr in der Katholischen Akademie Berlin (Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin) Moderation: Jörn Böhme, Ko-Vorsitzender des NIF Deutschland e.V.

29.01.2025 um 19:00 Uhr im Einstein Forum (Am Neuen Markt 7, 14467 Potsdam)
Moderation: Dr. Amir Theilhaber, Ko-Vorsitzender des NIF Deutschland e.V.