Donate to Hawara:
Wohin schauen in diesen Tagen? Eine kleine Initiative: 11.113 haben sich bis dato daran beteiligt…
Hier ein Bericht bei al-Monitor dazu.
4. März 2023: Ergänzung: In eigener Sache

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Wohin schauen in diesen Tagen? Eine kleine Initiative: 11.113 haben sich bis dato daran beteiligt…
Hier ein Bericht bei al-Monitor dazu.
4. März 2023: Ergänzung: In eigener Sache

Essen verbindet
Ein Begleiter durch das Jahr 2023 – Mit Photos von Bärbel Doering und aus dem AphorismA Verlagsarchiv
Der Wirklichkeit eine Vision entgegenhalten: Es gibt immer eine andere Zukunft!

Photo: Bärbel Doering
israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2021


Planen und Bauen im Nationalsozialismus
Ausblick auf die Ausstellung in der Akademie der Künste – Berlin, Pariser Platz – 19.4.-16.7.2023

Die Ausstellung zeigt anhand zahlreicher Modelle, Pläne, Photographien, Filme und anderer Zeitdokumente das Planen und Bauen während der nationalsozialistischen Herrschaft von 1933 bis 1945. Sie untersucht bauliche und biographische Kontinuitäten und Brüche bis in die Gegenwart.
Dabei bezieht sie sich neben dem Deutschen Reich auch auf die besetzten Gebiete in Osteuropa und zieht Vergleiche zu anderen Staaten in dieser Zeit. Die rassistischen Inklusions- und Exklusionspraktiken, ideologisch und propagandistisch hoch aufgeladen, bestimmten, wer wie leben durfte – und wer wie sterben mußte.
Die Schau basiert auf den Ergebnissen eines Forschungsprojektes, beauftragt durch das BMWSB und betreut von der UHK und dem kuratorischen Team.
Ergänzend bietet die Akademie der Künste ein Veranstaltungsprogramm mit einer täglich laufenden Filmreihe (Dokumentar-und Künstler:innenfilme von 1961 bis 2019), Konzerten, Diskussionsrunden und Lesungen an sowie Führungen, szenische Lesungen und Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Und nicht zu vergessen: Es gibt auch strukturelle Gewalt!
Bilder und Stellungnahme von Torat Tzedek zu den aktuellen Entwicklungen

Avital & Schalom Ben-Chorin Legacy Initiative
100. Geburtstag Avital Ben-Chorin
110. Jahre Schalom Ben-Chorin
Festival zur Erinnerung an Tovia Ben-Chorin
2023 ist ein besonderes Jahr, Avital Ben-Chorin wäre am 25. Februar 100 Jahre alt geworden, Schalom Ben-Chorin am 20. Juli 110 und die Jahrzeit des Abschieds von Rabbiner Dr. Tovia und Adina Ben-Chorin stehen an.
Hier der Newsletter der Initiative.
Der Historiker Hajo Funke ordnet die Einträge mit Kommentaren ein

Umfangreiches Feature des NDR:
Datenbank: Die gefälschten „Hitler-Tagebücher“ zum Durchsuchen
Leugnung der Shoa: Die Wahrheit hinter den „Hitler-Tagebüchern“ – 40 Jahre nach dem Skandal um die gefälschten „Hitler-Tagebücher“ im „Stern“ hat der NDR die Texte in vollem Umfang veröffentlicht. Sie offenbaren die geschichtspolitischen Motive des Fälschers und einiger seiner Helfer: die Leugnung des ‚Holocaust‘.
Neuerscheinung: Zur europäischen Textgeschichte eines Konzentrationslagers

Herausgegeben von Stephan Pabst / Band 9 der Reihe Medien und kulturelle Erinnerung / ISBN 9783110770117
Über das Buch (Besprechung erfolgt nach Möglichkeit)
Kaum ein nationalsozialistisches Konzentrationslager hat nach 1945 eine derart vielfältige Literatur hervorgebracht wie Buchenwald. Zu ihr gehören ideologisch bis heute umstrittene Bücher wie der antifaschistische Beststeller Nackt unter Wölfen, die hochkanonischen Romane wie Semprúns oder Kertész, weniger bekannte Romane wie Adlers Das Panorama oder Ferdinand Peroutkas Wolke und Walzer, eine Flut vergessener ‚grauer‘ Bericht-Literatur, frühe Versuche einer soziologischen, politischen oder psychologischen Deutung des Lagers.
Ebenso wie das Konzentrationslager Buchenwald selbst ist diese Literatur international. Buchenwald versammelte Menschen aus fast allen Ländern Europas. Viele von ihnen wurden aus politischen oder rassischen Gründen deportiert, die nationale Grenzen überschritten. Die Literatur, die aus dem Lager hervorging, entstand also einerseits in nationalliterarischen Kontexten, bezog sich aber andererseits auf ein transnationales Ereignis, das sich mit transnationalen Fragen verband.
Die Literatur des Lagers Buchenwald läßt sich daher nicht einfach nationalliterarisch einhegen. Trotzdem wies die Forschung in den letzten Jahren einen starken Zug zur nationalliterarischen Segmentierung auf, was auch dazu führte, daß sich die Wahrnehmung darüber hinaus nur auf sehr wenige kanonische Werke beschränkte.
Der vorliegende Band versammelt Beiträge über die Literaturen, die an der europäischen Textgeschichte des Konzentrationslagers Buchenwald mitgeschrieben haben.
Nach den Vereinbarungen im Rahmen des Verhandlungskomplexes von Oslo unterstehen die ca. 60% C-Gebiete des Westjordanlandes allein den israelischen Militär- und Zivilbehörden; Palästinenser:innen haben keine Zugriffsrechte.
Gerade diese Gebiete aber sind als Landwirtschafts- und Infrastrukturflächen für die Entwicklung Palästinas wichtig. Im Rahmen der Folgevereinbarungen sollten C-Gebiete schrittweise an die palästinensische Seite gehen.
Wie war die konkrete Situation hinsichtlich der Vereinbarungen, wie ist der Stand und welche Szenarien gibt es für die nächste Zukunft? Dazu ist im Mitvim-Institut eine neue Studie erschienen.

Die israelische Tageszeitung Ha’aretz bezeichnete die erste Abstimmung im israelischen Parlament in ihrer Ausgabe am Dienstag (21. Februar) mit klaren Wochen „now that the governmental coup has passed its first hurdle in the parliament“.
Was war erfolgt?
„Die israelische Regierung ist am Dienstag mit ihrer »Justizreform« einen großen Schritt vorangekommen“, schreibt die Zeitung. Das Parlament stimmte nach stundenlanger Debatte am frühen Morgen kurz nach Mitternacht in erster Lesung einem wichtigen Gesetz zu….
Die Abstimmung am frühen Dienstag ergab eine klare Mehrheit von 63 gegen 47 Stimmen ohne Enthaltungen.“
Neu auf YouTube: Gesprächsabend über Pinchas Lapide

Dr. Yuval Lapide zu Gast beuím DKR, er ging in seinem Online-Vortrag Werk und Wirken seiner Eltern Pinchas und Ruth Lapide ein und zeigte, wie diese den jüdisch-christlichen Dialog seit den 1960er-Jahren im deutschsprachigen Raum maßgeblich prägten. Dr. Lapide berichtete anschaulich, wie es dazu kam, daß sein Vater zu einem bedeuteten Brückenbauer in den jüdisch-christlichen Beziehungen wurde.
Den Vortrag und die anschließende Diskussion können Sie auf unserem Youtubekanal anschauen unter:
youtube.com/watch?v=4_HP0ToN-54&si=EnSIkaIECMiOmarE
SAVE THE DATE: Am 28. Juni 2023, 18.30 Uhr wird Dr. Yuval Lapide in einem weiteren Online-Vortrag über seine Mutter Ruth Lapide sprechen und anhand von zahlreichen Bildern ihr Lebenswerk im jüdisch-christlichen Dialog nachzeichnen. Weitere Informationen hierzu sowie den Link zur Anmeldung erhalten Sie ungefähr vier Wochen vor der Veranstaltung.