In der Knesset stimmten 39 Abgeordnete mit Ja, 16 mit Nein. Große Teile der Opposition boykottierten das Votum. Damit der Entwurf endgültig verabschiedet wird, sind Abstimmungen in zweiter und dritter Lesung nötig
Auf Youtube findet sich der Live-Stream der Konferenz vom 6. November 2025, die von der Heinrich Böll-Stiftung unterstützt wurde – wer also nicht nach Berlin kommen konnte/wollte …
Allianz für Frieden im Nahen Osten… – Zwölf Organisationen stellen sich vor Ein Begleiter durch das Jahr 2025 – Im Oktober ist es die das Projekt Hand in Hand… genau das Hand in Hand braucht es jetzt, wenn der Nahe Osten, wenn Israel und Palästina /Palästina und Israel eine andere Zukunft haben soll, bei diese Kinder von heute nicht wieder als Soldat:innen gegeneinander ziehen …
israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2024
Hand in Hand is Israel’s only network of integrated, bilingual schools and communities, creating an inclusive and shared culture between Palestinians and Jews in six locations across the country. With over 2,000 children from preschool to 12th grade enrolled each year, Hand in Hand equips students with skills urgently needed by our society today: critical thinking, empathy, and an understanding of the other. Students, along with Hand in Hand educators, alumni, and parents, are a movement united in support for shared education and a just and democratic society. (Donation Link)
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Es war das zehnte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:
Allianz für Frieden im Nahen Osten – Ein Begleiter durch das Jahr 2025
Viele offene Fragen, viel viel Hoffnung, auch mancher Zweifel und manche Skepsis: Eine Möglichkeit für eine andere Zukunft scheint sich aufzutun, sind aber auch beide Seiten schon soweit, nicht mehr an den eigenen Sieg zu glauben? Daniel Kurtz-Phelan im Gespräch mit Philip Gordon
After two unbearable years, we can finally celebrate the deal that will put an end to the killing and destruction in Gaza and the suffering of the Israeli hostages. We’re full of hope and anticipation for the ceasefire to come into effect and to watch the hostages reunite with their families. The joy in the streets in Gaza and Israel last night was incredible. This moment couldn’t have come soon enough.
Now, we must fight for the only thing that can give all of us freedom, safety, and independence: Israeli-Palestinian peace. Peace means an end to the occupation, an independent Palestinian state alongside Israel, and a comprehensive agreement. We simply have to end this dark chapter and move forward toward justice for all of us.
Wer schreibt was warum und warum nicht: Information(spolitik) ist längst zu einem Mittel der Kriegsführung geworden (wahrscheinlich schon immer gewesen), hier zwei lesenswerte Beiträge zu diesem Themenbereich:
Eigentlich ist es ein Tag wie jeder andere, an dem Menschen leiden, leiden, weil ihre Verwandten, ihre Freund:innen noch in Geiselhaft sind, weil die Kinder hungern und die Besatzungsarmee (noch) immer in Gaza und anderenorts zugange ist … .
Und doch ist es ein besonderer Tag, weil wir Menschen in solchen Zyklen wie Jahrestagen denken und fühlen und auch weil es seit langem etwas, etwas Hoffnung gibt auf eine Ende der Gewalt.
Deshalb heute einmal vier Meldungen, die die Komplexität der Wirklichkeit spiegeln sollen, an einem Tag, nicht wie sonst jeden Tag („nur“) eine:
Das Gedenkprojekt der Israelischen Nationalbibliothek:
Zur Lage der Paästinenser:innen weltweitl: Al-Shabaka: The Palestinian Policy Network … Global Solidarity with Palestine
Eine Reflexion von Aiman Mazyek auf zenith.me über eine inklusive Erinnerungskultur
Nach halbjähriger Pause soll unsere Zoom-Gesprächsreihe nun endlich weitergehen. Jeden ersten Dienstag im Monat laden wir einen spannenden Gast aus Deutschland, Israel oder Palästina ein, um mit neuen Perspektiven auf die Region zu blicken und die aktuelle Lage vor Ort zu diskutieren. Dabei ist es uns stets ein Anliegen, eine Vielfalt von Stimmen zu Wort kommen zu lassen, die sich (im Einklang mit den Leitsätzen des diAK) für einen offenen und sachlichen Diskurs sowie für einen dauerhaften und gerechten Frieden in Israel und Palästina einsetzen.
Unser erster Gespräch wird am Dienstag, dem 7. Oktober 2025 von 19 bis 20 Uhr deutscher Zeit, stattfinden. Als ersten Gast begrüßen wir Sally Azar, Pastorin für die englischsprachige Gemeinde der Erlöserkirche in Jerusalem. Sie hat Theologie im Libanon und Deutschland studiert und ist seit 2023 die erste palästinensische Pastorin im Heiligen Land. Im Zoom-Call wird sie mit uns über die Lage palästinensischer Christ:innen seit dem 7. Oktober 2023 sprechen. Das Gespräch findet auf Deutsch statt.
Unsere nächsten Termine für den Kalender:
7. Oktober – Sally Azar, Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und im Heiligen Land, Jerusalem
4. November – Prof. Dr. Markus Dreßler, Professur für Moderne Türkeistudien, Universität Leipzig
2. Dezember – Dr. Maya Rosenfeld, Politikwissenschaftlerin und Anthropologin, Hebräische Universität in Jerusalem
6. Januar – Dr. Dr. Peter Ullrich, Soziologe und Kulturwissenschaftler, Rosa-Luxemburg-Stiftung