In einem Gespräch mit der landeskirchlichen Pressestelle spricht Pfarrer Dr. Uwe Gräbe über die Situation im Nahen Osten
Pfarrer Dr. Uwe Gräbe, Verbindungsreferent Nahost bei der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS), ist seit über 30 Jahren im Nahen Osten unterwegs. Seit 2012 ist er Geschäftsführer des Evangelischen Vereins für die Schneller Schulen e.V., der Mitglied der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS) mit Sitz in Stuttgart. Davor war Dr. Gräbe sechs Jahre lang Propst der evangelischen Erlösergemeinde zu Jerusalem.
Nach halbjähriger Pause soll unsere Zoom-Gesprächsreihe nun endlich weitergehen. Jeden ersten Dienstag im Monat laden wir einen spannenden Gast aus Deutschland, Israel oder Palästina ein, um mit neuen Perspektiven auf die Region zu blicken und die aktuelle Lage vor Ort zu diskutieren. Dabei ist es uns stets ein Anliegen, eine Vielfalt von Stimmen zu Wort kommen zu lassen, die sich (im Einklang mit den Leitsätzen des diAK) für einen offenen und sachlichen Diskurs sowie für einen dauerhaften und gerechten Frieden in Israel und Palästina einsetzen.
Unser erster Gespräch wird am Dienstag, dem 7. Oktober 2025 von 19 bis 20 Uhr deutscher Zeit, stattfinden. Als ersten Gast begrüßen wir Sally Azar, Pastorin für die englischsprachige Gemeinde der Erlöserkirche in Jerusalem. Sie hat Theologie im Libanon und Deutschland studiert und ist seit 2023 die erste palästinensische Pastorin im Heiligen Land. Im Zoom-Call wird sie mit uns über die Lage palästinensischer Christ:innen seit dem 7. Oktober 2023 sprechen. Das Gespräch findet auf Deutsch statt.
Unsere nächsten Termine für den Kalender:
7. Oktober – Sally Azar, Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und im Heiligen Land, Jerusalem
4. November – Prof. Dr. Markus Dreßler, Professur für Moderne Türkeistudien, Universität Leipzig
2. Dezember – Dr. Maya Rosenfeld, Politikwissenschaftlerin und Anthropologin, Hebräische Universität in Jerusalem
6. Januar – Dr. Dr. Peter Ullrich, Soziologe und Kulturwissenschaftler, Rosa-Luxemburg-Stiftung
Moderation: Jakob Eißner
An dieser Stelle findet sich dann auch in Kürze immer der Zoom-Link
Ein Gespräch von Simon Wenzel, rbb|24 mit Dr. Jannis Grimm, Konfliktforscher am Zentrum für interdisziplinäre Friedens- und Konfliktforschung der Freien Universität Berlin zum Hinterrgrund der heutigen Demonstration in Berlin gegen den Gazakrieg („All Eyes on Gaza“ am Großen Stern)
The question of Palestine took centre stage in late September as world leaders convened in New York for the UN General Assembly’s 80th session. With France and Saudi Arabia chairing a conference on the two-state solution on 22 September, nine new countries confirmed that they had formally recognised the State of Palestine. A tenth, Belgium, has pledged to put its recognition into effect once certain political conditions are met. The announcements mean that 156 of 193 UN member states have officially crossed the recognition threshold.
In this Q&A, Crisis Group Senior Analyst for Israel/Palestine Amjad Iraqi explains the pluses and minuses of this momentum and suggests how it might be channelled into more effective action.
Rabbi Arik Aschermans Reflexionen zu Rosh HaShana und die Torat Tzedek 5786 Kurzfassung des vidui – auf der Website auch die Links zuFilmaufnahmen aus seiner Arbeit!
Eine ermutigende Nachricht zum Fest Rosch ha-Schana, dem jüdischen Neujahr, das in diesem Jahr am 22. September begonnen hat.
Eine Israelin und eine Palästinenserin nehmen den Preis entgegen: die Israelin Robi Damelin und die Palästinenserin Laila al-Scheikh – „Wenn jüdische und palästinensische Mütter gemeinsam für Frieden eintreten – kann das nicht für alle ein Vorbild sein?“