Deutschlands Rolle

Hanno Hauenstein ordnet auf dem Blog Jacobin.de die Logik hinter den Aussagen des ‚Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein‘ ein, der Trumps Gazaplänen etwas Positives abgewinnen konnte ….: Bedingungslose Unterstützung für Israels Krieg gegen Gaza – allgemein geltendes Völkerrecht spielt dabei keine Rolle mehr …

… with a twist …

CNN: Christiane Amanpour speaks with Rula Hardal and May Pundak, the co-directors of ‚A Land for All‘

Polarisierung überwinden

Mitschnitt der Verleihungszeremonie und Artikel auf ndr.de

Zusammen-leben in Israel …

Givat Haviva Survey on Attitudes Between Jews and Arabs in Israel 2025

„‘The level of fear is very, very high. Our job is to tell them that this is not the time to duck down and wait for the tsunami to end. This is the time to show up,’ said Mohammad Darawshe, director of strategy for Givat Haviva, which organized the survey.“

Bericht von Michele Chain auf RNS

Aus dem Bericht von Givat Haiva:

Freiheit klingt …

„Make Freedom Ring“ is organizing an international classical concert series that draws attention to the current humanitarian catastrophe in Gaza and collects donations for various aid organizations. 

These concerts has been produced by a loose collective of musicians and culture workers across London, Berlin, Lisbon, and Barcelona. You can find us on Instagram @makefreedomring2024 and at makefreedomring.co.uk.

Tickets: 18. März 2025 Berlin | 7. April 2025 München – [Oxfam]

Das kostbarste aller Güter

© Studiocanal – Trailer

„Wie läßt sich heute einer jungen Generation von der Shoa erzählen? Der Franzose Michel Hazanavicius versucht es in seinem neuen Film »Das kostbarste aller Güter« mit einer mehrfachen Verfremdung: Er nutzt Animation, um keine realen Gräuel darstellen zu müssen, und er erzählt es in Form eines Märchens. Es war einmal … „

Filmkritik von Thomas Abeltshauser auf dem Portal: epd-film.de

Ein Vergleich

Moshe Zuckermann im Overton-Blog vom 1. März 2025 über die AfD und Kahanismus.

„Der Erfolg der AfD bei den diesjährigen Bundestagswahlen darf als Meilenstein der deutschen Nachkriegsgeschichte gewertet werden. Er ist mit einem israelischen Meilenstein vergleichbar.“

Und nun den Oscar

Der Dokumentarfilm «No Other Land» eines palästinensisch-israelischen Teams über die Räumung palästinensischer Dörfer im Westjordanland hat – nach Auszeichnungen auf der Berlinale 2024 und bei den European Film Awards – nun einen Oscar gewonnen. Die Regisseure Basel Adra und Yuval Abraham nutzten die Bühne in Los Angeles, um auf die Situation der palästinensischen Gemeinden unter israelischer Besatzung hinzuweisen. 

Trailer zum Film

Haim Goren (1946-2025)

Am 1. März 2025 verstarb Prof. Haim Goren. Der 1946 geborene Historiker war lange Zeit Professor am Tel Hai-College im äußersten Norden Israels und DER Experte für den deutschen, v.a. auch katholischen Beitrag zur Geschichte des Heiligen Landes ab dem 19. Jahrhundert. Mehrere seiner zahlreichen Werke wurden deshalb auch in die deutsche Sprache übersetzt, die er selbst so gut beherrschte, daß er auch Quellen in Sütterlin lesen und auswerten konnte – in Israel heute eine Seltenheit.

Für deutsche Leser:nnen sind dementsprechend auch die diesbezüglichen Werke besonders interessant: So behandelte er in „Zieht hin und erforscht das Land“ (Göttingen 2003) die deutsche Palästinaforschung im 19. Jahrhundert, in „Echt katholisch und gut deutsch“ (Göttingen 2009) das Engagement der deutschen Katholiken in Palästina vor dem 1. Weltkrieg – insbesondere das des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande (DVHL).

In dem von ihm und Yossi Leshem herausgegebenen Band über Pater Ernst Schmitz (2020) stellte er den Naturforscher und längjährigen Leiter der DVHL-Einrichtungen vor, und der Sammelband „Deutschland und Deutsche in Jerusalem“ (2011) versammelte Aufsätze zu ganz unterschiedlichen Aspekten – vom Besuch Kaiser Wilhelms II. bis zu deutschen Krankenhäusern und Photographen in Jerusalem. Weitere Werke aus den letzten Jahren waren den historischen Friedhöfen der Templer im Nahen Osten (1869-1948) gewidmet, aber auch dem ‚Vater‘ der modernen Palästina-Wissenschaft Edward Robinson oder der Erforschung des Toten Meeres. Außerdem galt sein besonderes Interesse der Geschichte Galiläas – wohnte er doch seit Jahrzehnten in Rosh Pinna.  

In zahlreichen Vorträgen und Exkursionen gab er sein Wissen weiter – selbst für den Tag vor seinem Tod war noch eine Führung in Tabgha geplant. Er wird fehlen.  

Dr. Georg Röwekamp (Tabgha)

Photo: Yoli Shwartz (יולי שוורץ) – Wikipedia