… on the Rubble of my Home

Ein Interview mit Tasneem Abu S. auf den Blog ( – von dem es auch eine Abo-Variante gibt …!) von Hanno Hauenstein

Stopping Israel’s War in Gaza

On 18 March, Israel resumed bombing Gaza, upending a two-month ceasefire. Returning to war promises little but more death and destruction. The U.S. should insist on restoring the truce and endorse the Arab League plan for Gaza as the basis for a more permanent peace. …. weiterlesen

Andere Stimmen! (IV)

Combatents for Peace: These words do not represent us

(K)Eine Alternative zum Krieg?

Veranstaltungsort: Rosa-Luxemburg-Stiftung
Straße der Pariser Kommune 8A | 10243 Berlin

02. April 2025, 19:00 – 21:00 Uhr | Anmeldung erwünscht

Die israelische Gesellschaft ist eine Kriegsgesellschaft. Sie ist daran gewöhnt, militärische Lösungen als alternativlos zu sehen, als Grundbedingung für die Existenz des Staates und ihre Sicherheit. Mit jedem Krieg und jeder Generation vertieft sich das militärische Denken und bildet die Grundlage für die Bereitschaft zu weiteren Kriegen und für die Dehumanisierung von Palästinenser*innen. Was sind die Grundlagen für die Langlebigkeit militaristischen Denkens in der Gesellschaft? Was sind seine Folgen? Wie wirkt sich der Militarismus auf unterschiedliche Teile und Gruppen in der israelischen Gesellschaft aus?

as Israel-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung hat sich diesen und weiteren Fragen in einem neuen Reader der angenommen: dieser möchte sowohl den Ursprüngen und Erscheinungsformen des militaristischen Diskurses in Israel als auch seiner gesellschaftlichen Funktion nachgehen. Wir lassen dabei progressive israelische Stimmen zu Wort kommen, die infolge ihrer Analyse des israelischen Militarismus in seinen unterschiedlichen Ausprägungen auch Alternativen zum gegenwärtigen unhaltbaren Status quo aufzeigen. In dieser Podiumsdiskussion wollen wir einerseits die Schwerpunkte des Readers vorstellen und diskutieren, andererseits aber auch die Verbindung herstellen zu den Erfahrungen von Menschen in Israel aus unterschiedlichen Perspektiven

Panelist*innen:

  • Rela Mazali, Friedensaktivistin und Forscherin, u.a. für «New Profile» u. Beitragende zum Reader
  • Tali Konas, Co-Herausgeberin des Readers und Redakteurin für die Homepage der RLS Israel (www.rosalux.org.il )
  • Donia Abbas, Projektmanagerin im Israel-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv

Moderation:

  • Gil Shohat, Leiter des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache mit deutscher Verdolmetschung statt. 

Zurück zum Waffenstillstand

Peacemaking Alternatives for Israeli Policy

Israelis for Peace Webinar hosting the Forum for Regional Thinking | 23.3.2025

Join for an upcoming webinar discussing „The Present Day: Peacemaking Alternatives for Israeli Policy,“ a policy document developed by the Forum for Regional Thinking in collaboration with the Van Leer Jerusalem Institute.
The document analyzes the events leading up to October 7 and the subsequent war, criticizes Israel’s immediate and long-term policy, and offers recommendations for recognizing Palestinian national rights and achieving a historic reconciliation.
Dr. Shmuel Lederman and Dr. Eli Osheroff, two of the document’s authors, share their key insights and discuss paths for action. The online event would be held in English.

In January 2025, the Forum for Regional Thinking, in collaboration with the “Israel in the Middle East” research cluster at the Van Leer Jerusalem Institute, published an extensive analytic paper on the road to the Gaza war, including recommendations for a way out of the war towards historic reconciliation between Israelis and Palestinians.

Friendly Fire …

Die Debatte darum, was im Israel-Palästina-Konflikt alles gesagt oder nicht gesagt, getan oder gelassen werden solle oder dürfe, hat in den letzten Jahren zahlreiche Blüten getrieben, wobei Blüten wahrscheinlich nicht der richtige Ausdruck ist.

Peter Merg führt auf der Seite JungeWelt ein neues, wirklich verstörendendes Beispiel vor, bei dem es am Ende heißt:

„Wer selbst einen israelische Verbrechen anprangernden Film wie »No Other Land« bekämpft, der den bedrängten Palästinensern eine Sichtbarkeit bringt wie sonst kaum ein anderes Werk der jüngeren Vergangenheit und damit Bewusstsein für eine Friedenslösung schafft, der will eine solche vielleicht gar nicht. Eine durch kollektivierende Feinderklärung bestimmte Ausschlusslogik, wie sie die PACBI demonstriert, stellt eine internationalistische Palästina-Solidarität in genau die Ecke, in die sie die Miki Zohars und Felix Kleins drängen wollen.“

Rabbi Arik Ascherman zu Purim

Aus dem aktuellen Newsletter von Torat Tzedek

Antipluralistische Parteien bedrohen die Wissenschaftsfreiheit

(Bild: FAU/VDem)

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 13. März 2025 / Weitere Informationen

Der zunehmende Einfluß antipluralistischer Parteien geht oft mit einer geringeren Wissenschaftsfreiheit im jeweiligen Land einher. Dies ist eines der Ergebnisse des aktuellen Academic Freedom Index (AFI), der am 13. März 2025 veröffentlicht wird. Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) veröffentlichen den Index jährlich in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen des V-Dem-Instituts an der Universität Göteborg. Er umfaßt 179 Länder weltweit.

Der diesjährige Academic Freedom Index zeigt, daß acht der im Index erfaßten Länder im Jahr 2024 deutlich höhere Wissenschaftsfreiheit aufweisen als vor zehn Jahren, während die Werte in 34 Ländern oder Territorien gesunken sind. Zu den Ländern, in denen der Rückgang der Wissenschaftsfreiheit statistisch und substanziell signifikant war, gehören mehrere Demokratien, wie beispielsweise Argentinien, Finnland, Griechenland, Israel, Portugal und die Vereinigten Staaten, um nur einige Beispiele zu nennen. Auch in Österreich und Deutschland war der Rückgang der akademischen Freiheit meßbar, in beiden Fällen aber bleibt der Rückgang gering und ist noch nicht substanziell signifikant, so die Autorinnen und Autoren des Berichts. Obwohl die Wissenschaftsfreiheit in Demokratien nach wie vor deutlich besser geschützt ist als in Autokratien, verdeutlichen diese Beispiele, daß die Wissenschaftsfreiheit auch in Demokratien unter Druck geraten kann. Daher konzentriert sich der diesjährige Bericht zum Academic Freedom Index auf Länder, in denen mehrere Parteien zur Wahl zugelassen sind.

Wahlerfolg antipluralistischer Parteien als Faktor

Das AFI 2025 Update untersucht den Wahlerfolg antipluralistischer Parteien als plausiblen Faktor für den Rückgang der akademischen Freiheit. Die Daten des Berichts decken einen Zeitraum von 50 Jahren ab und zeigen folgende Korrelation: Länder, in denen antipluralistische Parteien wenig bis gar keinen politischen Einfluß haben, weisen tendenziell ein hohes Maß an Wissenschaftsfreiheit auf, während die Wissenschaftsfreiheit dort, wo Antipluralisten einflußreich sind, typischerweise schwindet. Dabei spielt die Präsenz antipluralistischer Parteien in der Opposition für einen Rückgang der Wissenschaftsfreiheit kaum eine Rolle; die Wissenschaftsfreiheit ist vielmehr dort gefährdet, wo antipluralistische Parteien Teil der Regierung werden oder sind.

Spotlight: Argentinien, Polen und die Vereinigten Staaten

Anhand von drei Länderbeispielen – Argentinien, Polen und den Vereinigten Staaten – zeigt das AFI-Update, wie antipluralistische Parteien die Wissenschaftsfreiheit untergraben, sobald sie an der Macht sind. In allen drei Fällen nutzten antipluralistische Politiker mit Regierungsverantwortung auf nationaler oder bundesstaatlicher Ebene ganz ähnliche Methoden, um mehr Kontrolle über die Wissenschaft zu erlangen, insbesondere durch die Einschränkung der institutionellen Autonomie oder der Freiheit der Lehre sowie durch das Streichen von Finanzierung für Forschung, die der jeweiligen politischen Vision widerspricht. Einen besonders bemerkenswerten Rückgang verzeichnet Argentinien, wo der AFI-Wert innerhalb eines Jahres von einem sehr hohen Wert von 0,97 auf nur noch 0,69 sank (auf einer Skala von 0 bis 1, niedrig bis hoch). Der Fall Polen hingegen zeigt, daß der Rückgang der Wissenschaftsfreiheit auch gestoppt werden kann, wenn antipluralistische Parteien die Macht verlieren. Polen erreichte 2014, also vor den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen 2015, einen sehr hohen AFI-Wert von 0,98. Im Jahr 2022 war das Land dann mit einem AFI-Wert von 0,73 auf einem Tiefpunkt angekommen. Nach den Parlamentswahlen 2023 erholte sich die Wissenschaftsfreiheit im Land jedoch wieder und erreichte nun einen Wert von 0,87 auf der AFI-Skala.

An Elementary Truth …

Jack Omer-Jackaman, Editor des US-amerikanischen Blogs Fathon – nach eigenem Verständnis „For a deeper understanding of Israel, the region, and global antisemitism“, reflektiert über Tranp und alles was damit zusammenhängt …: Opinion | An Elementary Truth: Gaza is Palestinian

Jack Omer-Jackaman is the author of Caught Somewhere Between Zion and Galut: Israel, Zionism and Anglo-Jewish identity 1948-1982 (2017). In his lengthy and passionate Zionist critique (on Fathon) he argues that Trump’s peace plan is duplicitous and self-interested in intent, irrational in execution, and will be dangerous and cruel in consequence for Palestinians and Israelis alike.