Standing together – Ein Fernsehbeitrag von Carsten Behrendt im ZDF
Die Bewegung „Standing Together“, gegründet von jüdischen und palästinensischen Israelis, setzt sich ein für Frieden in Nahost. Und kritisiert dabei auch die eigene Regierung.

Standing together – Ein Fernsehbeitrag von Carsten Behrendt im ZDF
Die Bewegung „Standing Together“, gegründet von jüdischen und palästinensischen Israelis, setzt sich ein für Frieden in Nahost. Und kritisiert dabei auch die eigene Regierung.

Die Mail von Rabbiner Arik Asherman
Limmud Schedule and Shabbat conversation with Rabbi Jonathan Wittenberg in London/Bashar’s Wall

Dear friends and supporters,
I always have mixed feelings bringing you the words of the people we defend. I am embarrassed that they need our help, and painfully aware of how much greater their needs are. At the same time, we in Torat Tzedek need you to understand that your financial support makes a difference in people’s lives. And, you also must be painfully aware of what we cannot do without significantly greater financial support. … (weiterlesen)
Palästinensische Perspektiven – Im Rahmen des gemeinsamen Projekts „Palästinensische Perspektiven auf den Wiederaufbau von Gaza“ veröffentlichten die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) umfassende Analysen zur Wiederaufbau- und Zukunftsplanung des Gazastreifens.
Die Studien beleuchten erstmals die Bedürfnisse und Prioritäten der Palästinenser_innen für die Zeit nach dem Ende des noch andauernden Kriegs. Insgesamt elf Beiträge widmen sich zentralen Themenbereichen, die für den Wiederaufbau entscheidend sind.
Folgende Texte (veröffentlicht zwischen August und November) stehen zum Herunterladen zur Verfügung:
Hilles, Ahmed H.: Reconstruction and environment
Arafah, Nur: Donor engagement: past, present and future
Lahlouh, Alaa: Governance and political reform
Misyef, Misyef Jamel: Restoring Palestinian economic unity
Besaiso, Mamoun: Reconstruction governance – lessons learned
Bashir, Nuha: Reconstruction of the education sector
Iriqat, Dalal: Towards an inclusive political system
Abu Zaiter, Walaa: Women at the heart of Gaza’s rebirth
Dalalsha, Ibrahim: Security arrangements for long-term stability
Al Qeeq, Farid: Urban planning after the war

Neueste Zahlen und Entwicklungen vom OCHA-Büro der Vereinten Nationen

18. Dezember 2024 – Veranstaltungen in Berlin
(… sicher wird es auch anderenorts etwas geben … )

Landeszentralbibliothek – Amerika-Gedenkbibliothek | PopUp-Saal
Rechte Gewalt ist kein neues Phänomen. Sie zieht sich durch die Geschichte Deutschlands, sowohl in der Bundesrepublik als auch, weniger bekannt, in der DDR. Ereignisse wie der NSU-Komplex, das Oktoberfestattentat oder die rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen sind fest im kollektiven Gedächtnis verankert. Sie stehen für Hunderte, wenn nicht Tausende Vorfälle, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs Menschenleben forderten, Traumata hinterließen und tiefe gesellschaftliche Wunden schlugen – und dennoch oft in Vergessenheit geraten sind. Viele dieser Fälle sind nur unzureichend dokumentiert oder der breiten Öffentlichkeit unbekannt.
Um diese dunklen Kapitel der deutschen Geschichte ins Bewußtsein zu rücken, entsteht nun das Themenportal „Rechte Gewalt“. Diese neue Plattform schafft einen zentralen digitalen Ort, um das Wissen über rechtsextreme und rechtsterroristische Gewalt zu bündeln, zu bewahren und zugänglich zu machen.
Zum 1. Januar 2025 beginnt FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur – gemeinsam mit dem Bundesarchiv und dem Landesarchiv Baden-Württemberg die Arbeit an diesem bedeutenden Projekt.
Förderung einer inklusiven Erinnerungskultur
Das „Themenportal Rechte Gewalt“ entsteht als Teil des Archivportals-D in der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB). Mit diesem Vorhaben wird ein wichtiger Beitrag zur gesellschaftlichen Aufarbeitung und zum Erinnern geleistet; „Um die Ursachen rechter Gewalt zu verstehen und langfristig eine inklusivere Erinnerungskultur zu fördern, ist es unerläßlich, historische und zeitgenössische Quellen digital verfügbar zu machen“, erklärt Matthias Razum, Bereichsleiter e-Research von FIZ Karlsruhe.
Die Einrichtung des Themenportals findet ihre Grundlage im 2021 geschlossenen Koalitionsvertrag der Bundesregierung. Darin heißt es: „Wir treiben auch innerhalb der Bundesregierung die weitere Aufarbeitung des NSU-Komplexes energisch voran und bringen ein Archiv zu Rechtsterrorismus in Zusammenarbeit mit betroffenen Bundesländern auf den Weg.“
Ziele und Herausforderungen des Themenportals
Das Projekt adressiert die multiperspektivische Erschließung rechter Gewalt – von rechtsextremen Gruppierungen und ihren Taten bis hin zu den Betroffenen und Opfern. Es wird Archivalien staatlicher Stellen und zivilgesellschaftlicher Organisationen bündeln, eine Übersicht über vorhandene Quellen bieten, Zugänge für Forschung und Bildung schaffen und die Digitalisierung relevanter Dokumente vorantreiben.
Zu den besonderen Herausforderungen des Projekts gehört die Definitionsfrage: Der Begriff „rechte Gewalt“ wird in Deutschland erst seit den 1990er Jahren bewußt verwendet, was die historische Einordnung und Kategorisierung von Quellen erschwert. Zudem erfordert das Thema eine äußerst sorgfältige Betrachtung, da es politisch und gesellschaftlich stark diskutiert wird.
Technische Umsetzung und Förderung
FIZ Karlsruhe wird die technische Realisierung des Themenportals verantworten. Geplant sind:
Das Bundesarchiv übernimmt die Projektleitung und steuert die inhaltliche Konzeption des Themenportals. Das Landesarchiv Baden-Württemberg trägt mit seiner Expertise zur redaktionellen und systematischen Erschließung sowie zur Integration der zivilgesellschaftlichen Archive bei, unter anderem mit seiner Dokumentationsstelle Rechtsextremismus.
Die Entwicklung des Portals wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert. Diese Förderung ermöglicht die Realisierung eines Prototyps bis Mitte 2026 mit vertieften Informationen zu drei bis vier Vorfällen rechter Gewalt. Geplant ist ein späterer Ausbau der Inhalte und Funktionalitäten. Insgesamt wurde ein mehrjähriger Projektzeitraum angesetzt, der perspektivisch eine dauerhafte Integration in die bestehenden Infrastrukturen der Deutschen Digitalen Bibliothek vorsieht.
FIZ Karlsruhe bringt dabei seine Erfahrung aus ähnlichen Projekten ein, darunter das Themenportal „Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“, bei dem ebenfalls die Infrastruktur und technische Federführung bereitgestellt wird. Gleichzeitig wird exemplarisch der Workflow mit dem „Einfachen Erschließungs- und Zugriffssystem für kleine und mittlere Archive“ (EEZU) umgesetzt. Dieses System ermöglicht es auch kleineren Archiven ohne eigene IT-Infrastruktur, sich am Portal zu beteiligen und ihre Bestände zu integrieren.
Bedeutung für Forschung und Gesellschaft
Das Portal schließt eine wichtige Lücke in der historischen Aufarbeitung. Es greift Themen wie die NSU-Morde, die „Baseballschlägerjahre“ der 1990er Jahre und die rechtsextreme Szene in Ost- und Westdeutschland auf. Darüber hinaus wird es als Ressource für Wissenschaft, Medien und Bildungsinstitutionen dienen und damit langfristig zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts beitragen.
Am 15. Dezember 2024 wäre Esther Bejerano 100 Jahre alt geworden, 2021 starb sie in Hamburg.
Ein ehrendes Gedenken dieser mutigen, großartigen Frau!
Ein Beitrag des NDR in der ARD-Mediathek

Gestern haben wir an dieser Stelle auf Friedenskräfte aufmerksam gemacht, morgen kommt auch etwas dazu… heute einmal eine Nachricht aus dem Kosmos von Israfan

