Der 95-jährige Schriftsteller und ehemalige KZ-Häftling Ivan Ivanji ist in Weimar gestorben. Er lebte in Belgrad und war wegen der Eröffnung des Museums zur Zwangsarbeit im Nationalsozialismus dorthin gekommen.
Kurzer Filmausschnitt mit Würdigung des Museums durch Ivanji über die Seite der Deutschen Welle
The Joint Memorial Day Ceremony, organized by Combatants for Peace and The Parents Circle – Families Forum, is the largest Israeli-Palestinian jointly organized peace event in history. The Joint Memorial Ceremony provides a unique opportunity for Israelis and Palestinians to grieve together and stand strong in demanding an end to the occupation and ongoing violence. The ceremony occurs yearly on the eve of Yom Hazikaron (Israeli Memorial Day). In Israeli mainstream culture, the ceremonies that are most often held to honor this day serve to reinforce cultural narratives of pain, victimhood, and hopelessness. The Joint Memorial transforms this narrative by bringing Palestinians to the Memorial alongside Israelis to mourn side by side and model another way forward.
History of the Ceremony
By mourning together we begin to shift public opinion on a massive scale. Since the first Joint Memorial ceremony in 2006, the number of people who attend has grown tremendously. In 2022, 300,000 people participated in the live broadcast event and over one million streamed it. In 2023, over 15,000 Israelis and Palestinians attended the Joint Memorial Day Ceremony in person in Tel Aviv. Throughout the years, participating guests have included leading intellectuals and artists such as Mubarak Awad, Yoni Rechter, Professor Yehuda Ne’eman, Alon Oleartchik, Achinoam Nini (Noa), Mira Awad, Professor Eva Illouz, Eliezer Yaari, Dr. Amal Abu Said, David Grossman, Dr. Sami Shalom Shitrit, Richard Gere, and many others.
2024 Ceremony
The lives of everyone connected to Israel and Palestine will never be the same since October 7, 2023. With tens of thousands of lives cut short, families torn apart, and children traumatized, now more than ever we need to continue to show up for one another to mourn and remember. And, as we do every year, call for an end to the violence and demand a political solution that brings freedom, justice, and safety for all. With all eyes of the international community on Israel and Palestine, now more than ever, we need to join together around our grief and stay strong in building hope that another way is not only possible but imperative. This year will be the 19th annual joint Israeli-Palestinian Memorial Day ceremony organized by Combatants for Peace and The Parents Circle – Families Forum. The ceremony will take place on May 12, 2024. This year, we will center the ceremony around the stories of children, whose only crime was being born Palestinian or Israeli. What will be the future of the next generation? How can we bring hope amidst so much tragedy?
Laut Medienberichten handelt es sich um Irland, Slowenien, Malta und Spanien. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen stimmt am 10. Mai über einen Antrag ab, der zur Anerkennung der Palästinenser als vollwertiges Mitglied der VN führen könnte, danach soll am 21. Mai die Anerkennung erfolgen. Die ‚Einladung‘ der entsprechenden Botschafter in Israel ins Außenministerium dürfe vermutlich schon geschrieben sein.
Der israelisch-palästinensische Konflikt hat Europa zutiefst erschüttert. Die höchst unterschiedlichen Reaktionen der europäischen Staaten haben historische Wurzeln. Während der deutsche Verfassungspatriotismus als Versuch gedeutet werden kann, Verantwortung für den Holocaust zu übernehmen, ist das Selbstverständnis von Ländern wie Frankreich von ihrem kolonialen Erbe geprägt. Dieses schon lange bestehende Spannungsverhältnis zwischen zwei historisch gewachsenen Positionen wird im Zuge der jüngsten Ereignisse im Nahen Osten zunehmend explosiv. Die ansonsten einende Geschichte droht die Europäische Union zu zerreißen. Nach dem Historiker Timothy Snyder und der Menschenrechtsaktivistin Oleksandra Matviichuk wird sich der Philosoph Omri Boehm in der dritten „Rede an Europa“ den brisanten Fragen widmen, warum der israelisch-palästinensische Konflikt eine Gefahr für die europäische Identität darstellt und wie eine Verfassungskrise der Europäischen Union abgewendet werden kann.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Wiener Festwochen | Freie Republik Wien und Institut für die Wissenschaften vom Menschen
Aufzeichnung der Rede mit eingeblendetem Text der Rede zum Mitlesen
Voices of Grief – Stories of Resilience and Reconciliation
Immediately following the 19th Annual Joint Israeli-Palestinian Memorial Day Ceremony, we will gather online to hear from bereaved Palestinian and Israeli peacemakers who are transforming their losses into catalysts for hope. Come hear from Musa Juma’a and Maoz Inon.
Sunday, May 12th – 2:30 PM EST (9:30 PM Jerusalem, 7:30 PM London) – REGISTER
(Simultaneous translation to English, Arabic, and Hebrew will be available)
American Friends of the Parents Circle – Families Forum
Lea Wohl von Haselberg im Gespräch mit Moshe Zimmermann
Akademie der Künste – Pariser Platz 4 – 10117 Berlin-Mitte 7. Mai 2024 – 19.00 Uhr
Der Historiker Moshe Zimmermann spricht mit der Film- und Medienwissenschaftlerin Lea Wohl von Haselberg über den Nahost-Konflikt und die Utopie des Friedens.
In seinem aktuellen Buch Niemals Frieden? Israel am Scheideweg (2024) blickt Moshe Zimmermann in die Vergangenheit zurück – auf die Entstehung der zionistischen Bewegung und die 75-jährige Geschichte des Staates Israel – um auf mögliche Auswege aus dem Teufelskreis der Gewalt und Gegengewalt aufmerksam zu machen. Im Vorwort schreibt er: „Das, was sich seit dreißig Jahren ereignete, und erst recht das, was seit dem 7. Oktober 2023 geschah, trug dazu bei, dass die Fronten auf beiden Seiten sich weiter verhärteten und der gegenseitige Hass sich weiter hochschaukeln konnte. Meine Bilanz fällt sehr kritisch aus, doch versuche ich, meinem Pessimismus zum Trotz konstruktiv zu denken.“
Prof. Dr. Kai Ambos, Professor für Straf- und Völkerrecht an der Universität Göttingen, analysiert auf dem „Verfassungsblog“:
„Scharfgestellte Staatsräson. Zum Umgang deutscher Sicherheitsbehörden mit dem Berliner „Palästina-Kongress“ – mit dem Ergebnis: Kein Ruhmesblatt deutscher poliischer Kultur und noch einiges an Zündstoff …
… unter diesem schon an sich spannenden Titel findet sich aktuell ein äußerst lesenwerter Artikel von Hanno Hauenstein in der Schweizer „WOZ – Die Wochenzeitung„, der vielen aus dem Herzen – oder besser aus dem Verstand – sprechen dürfte. (Und eine ideale Vorbereitung für unseren morgigen „Nachdenktag“ ist…)