Eine der wichtigsten Zukunftsfragen in Israel beleuchtet am Donnerstag, 11. März 2021 ein Online-Gespräch der Rosa Luxemburg.Stiftung in Tel Aviv. Das Zoom-Event um 20 Uhr (19 CET), statt. Die Sprecher:innen sind: – David Enoch, member of The Joint Democratic Initiative – Rami Younis, Palestinian journalist, filmmaker, and activist – Ghada Majadle, Human rights activist, team member of Physician for Human Rights-Israel Modaration: Orly Noy, editor at Local Call and political activist
Tragen Sie Hoffnung ins Heilige Land –Gemeinsam für die Menschen in schwierigen Zeiten.
Den Deutschen Verein vom Heiligen Lande (DVHL) gibt es seit dem Jahr 1855. Er unterstützt seit dieser Zeit die Christinnen und Christen im Heiligen Land, also im heutigen Israel, Palästina und den unmittelbaren Nachbarländern. Unser Anteil an der Palmsonntagskollekte hat uns jahrzehntelang ermöglicht, durch unsere eigene christliche Schule Kindern eine hochwertige Schulbildung zu garantieren, ein Alten- und Pflegeheim aufzubauen und zu finanzieren, heilige Stätten wie die Brotvermehrungskirche oder die Dormitio-Abtei zu erhalten und viele Versöhnungs- und Dialogprojekte, die in ihrer Bedeutung nicht nachlassen, lebendig zu halten.
Der Ausfall der Palmsonntagskollekte in den Gottesdiensten im letzten Jahr hat uns in große finanzielle Bedrängnis gebracht. Zwar konnten wir durch unsere Kampagne „Überweisung statt Klingelbeutel“ viele Menschen gewinnen, uns zu unterstützen, aber diese Gelder machten nur einen Bruchteil der Spendensumme der Vorjahre aus. Der DVHL ist also mehr denn je auf Ihre Spenden angewiesen. Nur so können wir die Menschen im Heiligen Land so zuverlässig wie gewohnt unterstützen und die uns anvertrauten heiligen Stätten schützen und erhalten.
Film: Speed Sisters – Panel: Feminism at the Intersections
Der Ibn Rushd Fund lädt ein zu den nächsten Veranstaltungen des[zait wa: zaʕtar] Festivals für palästinensische Kunst und Kultur! Für das kommende Lockdown-Wochenende ist die Vorführung von Amber Fares‘ Film „Speed Sisters“ vorbereitet, und am Frauentag das Panel ‚Feminism at the Intersections‘, mit Nadia Silhi Chahin und Dr. Yasmeen Daher.
Der Film – zu sehen jederzeit zwischen Freitag, 5. März, 17 Uhr Berliner Zeit (MEZ) bis Sonntag, 7. März, 24 Uhr Berliner Zeit (MEZ), Link auf der Webseite und der Facebookseite des Festivals. Ein Link um den Film zu sehen, findet sich ab Freitag 5. Februar kurz nach 17 Uhr Berliner Zeit (MEZ) hier:
Die eigene Welt er-gehen – Geschichte, Gegenwart, Erinnerung, Verantwortung. Zwischen Menschenenrechten und Menschenpflichten. In Berlin bietet Martin Forberg solche Gänge an (… an anderen Orten gibt es sicher ähnliche Inititativen). Und da trifft es auch immer wieder auf die Beziehungen Deutschland-Israel-Palästina. Mehr Infos unter https://www.facebook.com/martin.forberg.menschenrechtsspaziergaenge.berl/
Und hier das aktuelle Programm März -April 2021 als PDF:
Below the first invitation from Combatants for Peace to join and support the two big upcoming events. For more details and for general information on the daily activities of CfP take a look here: https://www.facebook.com/c4peace.
Joint Memorial & Nakba Ceremonies
Israel and Palestine have each established a national day of remembrance wherein they mourn the consequences of the decades-long conflict with one another. Historically, and culturally, both communities have elevated this day of national remembrance to one of sacred observance.
Israelis mourn on Yom Hazikaron (Memorial Day) and Palestinians on the Nakba (Day of Catastrophe). The narratives that the Palestinian and Israeli communities hold are vastly different: the two sides interpret the history and the politics in two completely different ways.
By bringing the “other side” to each other’s Memorial or Remembrance Ceremony, Combatants for Peace transforms despair into hope, and we remind ourselves that occupation and war are not inevitable. When we learn to understand and respect each other we become able to forge a just and lasting peace.
Joint Memorial – Tuesday, April 13th 2021, 8:30pm Israel/Palestine time, (1:30pm EST/6:30pm GMT)
Nakba Day Ceremony – Saturday 15th May 2021
If you are interested in hosting an online watch party, or are connected to a community or NGO and would like more information on partnership or sponsorship, please contact Laura.Morris@cfpeace.org
Online-Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe: Literatur im Archiv – Nachlässe an der Israelischen Nationalbibliothek
Vortrag: Stefan Litt (Israelische Nationalbibliothek West-Jerusalem) Kommentar: Thomas Meyer (Ludwig-Maximilians-Universität München) Moderation: Birgit Erdle (Lichtenberg-Kolleg, Georg-August-Universität Göttingen)
Donnerstag 11. März 2021 | 18.00 Uhr Online Bitte registrieren sie sich unter: https://nlisrael.typeform.com/to/k73qy2jm Eine Kooperationsveranstaltung des Centrums für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz, der Israelischen Nationalbibliothek, des Instituts für Germanistik der Karl-Franzens-Universität Graz und des Lichtenberg-Kollegs an der Georg-August-Universität Göttingen.
Berlin setzt Kommission gegen antimuslimischen Rassismus ein
Als erstes Bundesland hat Berlin eine Expert(inn)enkommission zu antimuslimischem Rassismus eingericht und reagiert damit auf die Ereignisse in (u.a.) Hanau. Ziel sei, das Handeln von Politik und Verwaltung auf den Prüfstand zu stellen, betonte der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt: „Antimuslimischer Rassismus ist ein Problem, das wir genauer in den Blick nehmen müssen.“ Es habe sich die Frage gestellt, „ob wir wirklich schon genug gegen antimuslimischem Rassismus tun“, so Behrendt.
Zunächst sei eine Bestandsaufnahme geplant, betonte Behrendt. Danach sollen bis zum Frühjahr 2022 konkrete Empfehlungen erarbeitet werden. Von Ozan Zakariya Keskinkilic, er lehrt an der Alice Salomon Hochschule Berlin, findet sich ein Beitrag in israel & palästina (III/2018, erschienen 2019) zu Antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus im Vergleich, ein Auszug aus seinem Buch die Islamdebatte gehört zu Deutschland.
Weitere Mitglieder sind Zülfukar Cetin von der Evangelischen Hochschule Berlin Sanem Kleff von der Kampagne Schule ohne Rassismus und Yasemin Shooman vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Das Islamforum der Integrationsbeauftragten entsende zudem Lydia Nofal und Mohammed Hajjaj in die Kommission.
Zum sechsten Mal erschien in israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Bildbegleiter für das ganze Jahr. 2016 haben wir auf Andere Visionen geschaut. 2017 Erfahrungen aus der Arbeit der Combatants for Peace zum Thema genommen, 2018 waren es Visual Correspondences, zweier junger Frauen, 2019 waren alte Postkarten als Träger für die unterschiedlichen Narrationen zu sehen. 2020 haben uns Photographien von Felix Koltermann durch die realen und imaginierten Landschaften begleitet.
2021 begleiten Gedichte – jeweils in arabisch, deutsch und hebräisch – uns als Dreiklang durch das Jahr, zusammen mit Photos von Andreas Schröder zu jedem Monat. Der AphorismA Verlag hat noch einige wenige Exemplare lieferbar.
Der März bringt ein Gedicht des israelisch-deutschen Künstlers Mati Shemoelof (Arabische Übersetzung von Marwan Abado, deutsche Fassung von Zehava Khalfa): Die Grenzen der Sprache bröckeln…