Museumsverkäufe – jetzt auch in West-Jerusalem

Es ist nicht das erste Museum, und auch nicht zum ersten Mal sehr kontrovers diskutiert, daß bedeutende Stücke seiner Sammlung veräußert, um ökonomisch zu überleben. Das (private) Museum für Islamische Kunst in West-Jerusalem läßt Ende Oktober in einem Londoner Auktionshaus Teile seiner Sammlung versteigern, um die Zukunft der Stiftung und die laufenden Kosten auf die nächsten Jahre zu sichern, nicht um neue Okjekte anzukaufen. An einen Verkauf an andere gleichartige Museum sei nicht gedacht worden, heißt es in der Presse.

Zu den angebotenen Obekten gehört auch ein Teil einer Uhrensammlung, die aus dem Besitz der Mäzenatenfamilie (der ritischen Philanthropin Vera Bryce Salomons) stammt und die nicht zum eigentlichen namensgebenden Auftrag des Museums gehört.

Die Entscheidung, die scjhon länger vorbereitet wurde, wird zu einer Zeit öffentlich, in der Israel den Beginn neuer Beziehungen zu islamischen Staaten der Region feiert.

Beiträge dazu in Haaretz, Times of Israel und The Art Newspaper

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