Ein Blick auf die US-Politik

Eine Analyse von Steven A. Cook der Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten der beiden aussichtsreichen Kandidierenden für die US-Präsidentenwahl im November auf dem Portal The Liberal Patriot. Auch wenn nur eine Stimme, ist sie doch interessant und scheint hilfreich dabei zu verstehen, warum der amtierende israelische Ministerpräsident in den den letzten Monaten immer wieder (öffentlich) die US-Politik und -Interessen mit seinen Aktionen vorführt / vorführen kann.

Martin Indyk (1951-2024)

Der (zweimalige) US-amerikanische Botschafter in Israel (1995-1997 und 2000-2001) starb im Alter von 73 Jahren. 2013 ernannte in B. Obama zum Sondergesandten für die Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinsern. Er diente auch im Board des New Israel Fund.

Nachruf Times of Israel

Nachruf NIF

Nachruf Haaretz

Nachtrag, 28. Juli 2024

Aus einem Nachruf von Dennis Ross in Haaretz [Premiumausgabe] (28. Juli 2024)

„Martin knew he would not live to see this outcome and in April spoke of what he believed would eventually happen. Like Moses, he said „I’ve seen the Promised Land, I’ve seen what it looks like. I’ve negotiated the details. I know where they end up … And so even though I won’t cross over, I’m still confident that in the end, as all conflicts come to an end, this one will too, and its result will be a two-state solution.“

The Palestinian Authority Is Collapsing

Shira Efron und Michael J. Koplow in einem Beitrag für Foreign Affairs, klingt (leider) ein wenig wie das Pfeifen im Wald …

Medico International: Die Westbank und wir: Gespräch mit Nathan Thrall

Aus dem Rundschreiben 2/2024 von medico international und auch online zu lesen:

Concerned Jewish Faculty Against Antisemitism

Ein offener Brief jüdischer Hochschullehrer:innen aus den USA gegen die Bestrebungen EINE (diejenige der IHRA) Definiton des Antisemitismus zum Gesetz werden zu lassen.

Waffenstillstand – oder nicht?

In so schwierigen Tagen, voller widersprüchlicher Berichte und Nachrichten, emotionalen Gedenken und Historie, die täglich Gegenwart wird …

Eine Hintergrundanalyse zu den aktuellen Verhandlungen mit mancher lesenswerten Einschätzung von Mouin Rabbani, ’non-resident fellow at DAWN

Students 4 Gaza

Students 4 Gaza – A Global Map of Encampments and Demands

Screenshot Students 4 Gaza

Ein Kommentar dazu in Ha’aretz von Esther Solomon, Editor-in-chief, Haaretz English

„Wie andere es sehen …

Eine Besprechung und Gespräch (auf der Website RNS) von Yonat Shimron einer neuen Dissertation in den USA: The Treshold of Dissent“ von Marjoire N. Feld (New York University Press NYU Press).

Screenshot The Threshold of Dissent

Aus der Verlagsankündigung:

„Explores the long history of anti-Zionist and non-Zionist American Jews

Throughout the twentieth century, American Jewish communal leaders projected a unified position of unconditional support for Israel, cementing it as a cornerstone of American Jewish identity. This unwavering position served to marginalize and label dissenters as antisemitic, systematically limiting the threshold of acceptable criticism. In pursuit of this forced consensus, these leaders entered Cold War alliances, distanced themselves from progressive civil rights and anti-colonial movements, and turned a blind eye to human rights abuses in Israel. In The Threshold of Dissent, Marjorie N. Feld instead shows that today’s vociferous arguments among American Jews over Israel and Zionism are but the newest chapter in a fraught history that stretches from the nineteenth century.“

Was geschieht auf den US-Campus‘?

Proteste, Widerstand, „Repression“, – Zensur … viele Begriffe liegen in der Luft, wenn es um die aktuell wachsende Zahl von US-amerikanischen Studierenden geht, die an ihren Universitäten Zeltlager errichten (wollen), um auf die Lage in Gaza aufmerksam zu machen… in einer zunehmend aufgeheizten inländischen Debatte, bei auch jüdische Studierende (fataler und falscher Weise) Ziel von Agression und Angriffen werden – obwohl es um den „Nahostkonflikt“ geht …

Hier ein längerer Bericht auf +972 (und folglich auch nur eine Sichtweise) über die Situation an US-Universitäten:

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Eine andere Sicht hier in einem Beitrag des Forward (Jewish, Independent. Nonprofit – online-Magazin):

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Und eine Reaktion dazu von der US-amerikanischen Sektion von Jewish Voice for Peace.

Aus dem aktuellen Mailing:

Seder in the Streets

Wie unterschiedlich auf der Welt auf die aktuellen Ereignisse reagiert wird, das scheint doch wichtig wahrzunehmen – nicht alles muß man:frau gut finden oder teilen, aber auch nicht die Moral eines Landes setzt die Maßstäbe des Handels und Dürfens ….

Hier ein Bericht von RNS (Religion News Service) aus den USA