Friedenskräfte in Israel und Palästina

veranstaltet vom Jerusalemsverein und dem Dialogweg der Evangelischen Landeskirche in Baden (EKiBa)

Anmeldungüber den Link
Friedenskräfte in Israel und Palästina, Mi. 18.12.2024, 18:30 bis 20:00 Uhr

Friedenskräfte in Israel und Palästina

Die Hoffnung auf Frieden und die Sehnsucht danach begleiten den Konflikt zwischen Palästina und Israel von Anfang an. Auch wenn es noch so aussichtslos erschien, gab es immer Palästinenser und Israelis, die sich für eine friedliche Koexistenz stark gemacht haben – bis heute!

Die Referentin, von der EKD als Pfarrerin nach Jerusalem an die Himmelfahrtkirche auf dem Ölberg entsandt, pflegt die Kontakte zu Friedenswilligen auf beiden Seiten des Konflikts. Sie stellt deren Engagement vor. Krieg, Haß und Feindschaft sind nicht die einzigen Optionen.

Passend verweisen wir noch einmal auf unseren Jahreskalender 2025: Allianz für Frieden im Nahen Osten, ein paar wenige letzte Exemplare sind noich erhältlich:

und auf das Buch Andere Stimmen.

Francesca Albanese im Vortrag

Presentation by Francesca Albanese, the UN Special Rapporteur on the Occupied Palestine Territories, for an international legal and policy analysis of Israel’s military campaign in Gaza since October 8, 2023.

In what numerous international legal scholars conclude constitutes a genocide, the Israeli military has killed over 54,000 Palestinians, injured over 120,000 Palestinians, severely restricted entrance of food aid and medicine causing mass starvation, destroyed every university, destroyed or damaged over 70% of buildings, destroyed or damaged 85% of schools, displaced 90% of the civilian population, and destroyed or severely damaged every hospital in Gaza.

Gegen den Krieg

Ein Beitrag von Edo Konrad und Oren Ziv auf der Plattform +972 (in Zusammenarbeit mit Local CalL) über den Einsatz von Ayala Metzger.

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…. immer eine gute Gelegenheit: +972 unterstützen: https://www.972mag.com/members/?=top_button

Unter dem Radar

Häuserzerstörungen steigen … Bericht von Cody O’Rourke (goodshepherdcollective.org)

Wieder ein historischer Tag im Nahen Osten

Mit dem Sturz von Baschar al-Assad endet eine generationenlange Familiendiktatur. Diese „gute Nachricht“, wie es Kanzler Scholz nannte, wird vieles in der Region verändern, auch verbessern … welche Rolle in einem zukünftigen Syrien die vielen unterschiedlichen, religiösen aber auch ethnischen Gruppen – wie etwa die Kurden – werden übernehmen können – bleibt abzuwarten …

Aljazeera etwa (im Liveblog (So. 8.12./16:00) zeigt den Sturz von Assad-Standbildern ….

Zum Beginn dieses Advents …

In (so) schwierigen Zeiten … mit Hoffnung nach Bethlehem, auch wenn es nicht zu sehen ist, wie Hoffnung werden wird: Die Dormitio Christtagsaktion 2024

29. November 1947

An diesem Tag einen Blick zurück – wohin nach vorne?

Staatsräson – Zur Geschichte eines Missverständnisses

Das Programm der Jahreskonferenz des Dubnow-Instituts gliedert sich in drei zwar miteinander verflochtene, zugleich jedoch eigenständige Veranstaltungen. Den Auftakt bildet die öffentliche Keynote-Lecture von Claus Leggewie „Ein Jahr später. Das europäisch-israelische Verhältnis vor dem Hintergrund globaler Transformationen“ am Abend des 4.12. Das Tagesprogramm am 5.12. ist stärker auf den intensiven wissenschaftlichen Austausch gerichtet und wird einen eher internen Charakter tragen. Den Abschluss bildet am Abend des 5.12. die wiederum öffentliche Podiumsdiskussion Staatsräson auf dem Prüfstand. Deutschland, Israel und der 7. Oktober im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig

Palästina zwischen den Weltkriegen

Während des Ersten Weltkriegs trafen im Nahen Osten sehr gegensätzliche Interessen aufeinander: die kriegführenden europäischen Großmächte, das späte Osmanische Reich, arabische Bevölkerung und bald eine immer größere Gruppe von jüdischen Zuwanderern. Unklare Versprechen, große Erwartungen und enttäuschte Hoffnungen prägen die Jahre zwischen den Weltkriegen. In ihnen liegen die Wurzeln des Nahostkonflikts (Rainer Volk | BR 2024) || BR-Podcast

Lebensmelodien-Konzert: „Melodic Memories”

Am 9. November 2024 erklingen in der Apostel-Paulus-Kirche Melodien, die in Zeiten der Verfolgung zwischen 1933 und 1945 entstanden sind. Das Projekt Lebensmelodien bringt diese Kompositionen zurück und vermittelt sie an junge Menschen, die aktiv am Projekt mitgewirkt haben.

Lebensmelodien – in den unmenschlichsten Situationen der Verfolgung und Ermordung sind diese Melodien zwischen 1933 und 1945 entstanden. Die Nationalsozialisten versuchten, den jüdischen Teil der deutschen Kultur auszulöschen. Das interreligiöse Konzert- und Bildungsprojekt Lebensmelodien trägt die Kompositionen und Lebensgeschichten zurück in die deutsche Geschichte und vermittelt sie an die nächste Generation junger Menschen in diesem Land. Und die haben sich an diesem Konzert aktiv beteiligt: Die Recherche über einen Komponisten, der 1939 als junger Mann aus Ulm fliehen und seine schwerkranken Eltern zurücklassen mußte, wurde von Schülerinnen und Schülern der Stadt Ulm übernommen! Seine Kompositionen erklingen zusammen mit Melodic Memories aus Frankfurt und Berlin am 9. November – dem Tag, an dem unser Komponist 1938 erkannte, daß er sein Heimatland verlassen muß, um zu überleben.

Samstag, 9. November 2024 – 19 Uhr (Einlaß ab 17.30 Uhr), Apostel-Paulus-Kirche, Grunewaldstraße 77a, 10823 Berlin-Schöneberg, U7 Eisenacher Straße