Freiheit klingt …

„Make Freedom Ring“ is organizing an international classical concert series that draws attention to the current humanitarian catastrophe in Gaza and collects donations for various aid organizations. 

These concerts has been produced by a loose collective of musicians and culture workers across London, Berlin, Lisbon, and Barcelona. You can find us on Instagram @makefreedomring2024 and at makefreedomring.co.uk.

Tickets: 18. März 2025 Berlin | 7. April 2025 München – [Oxfam]

NSU-Mord in Hamburg

„Spezifische Organisationskulturen bei Polizei und Verfassungsschutz können zu stereotypen Vorstellungen von Tatverdächtigen führen“, sagt Professorin Dr. Daniela Hunold. Die Expertin für Polizeisoziologie von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) ist Mitglied eines Forschungsteams, das im Auftrag der Hamburgischen Bürgerschaft die Geschehnisse und Ermittlungen rund um den Mord an Süleyman Taşköprü am 27. Juni 2001 in Hamburg untersucht. Die Ergebnisse werden in einem unabhängigen, umfassenden Gutachten zusammengefaßt.

Die Taten des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) zählen zu den erschreckendsten Terroranschlägen in der jüngeren deutschen Geschichte. Ihr Entstehungskontext konnte nie vollständig aufgeklärt werden. Auch nach bislang 15 politischen Untersuchungsausschüssen und dem Abschluß des „NSU-Strafverfahrens“ sind noch viele Fragen offen.

Systematische Ursachen und gesellschaftliche Wechselwirkung im Fokus
Im Zentrum des Forschungsprojekts steht die Untersuchung der systemischen Aspekte, die zum Versagen bei der Aufklärung und Strafverfolgung des Mordes führten. Besonders im Blick sind dabei die Wechselwirkungen zwischen behördlichem Handeln und den spezifischen gesellschaftlichen, sicherheitspolitischen Bedingungen in Hamburg zur Tatzeit. „Staatliche Behörden agieren niemals im luftleeren Raum“, so Professorin Dr. Daniela Hunold. „Wir wollen untersuchen, wie das öffentliche Meinungsklima und sicherheitspolitische Programmatiken die Ermittlungsarbeit beeinflußten und zu Pfadabhängigkeiten führten.“ Die breite Unterstützung durch die Hamburger Bürgerschaft sowie den beteiligten Behörden und die besondere Interdisziplinarität des Projektteams seien hervorragende Voraussetzung für eine gelungene wissenschaftliche Aufarbeitung des NSU-Mordes in Hamburg, stellt die Berliner Polizeiforscherin heraus.

Interdisziplinarität als Erfolgsfaktor der Forschung
Die Professorinnen Dr. Daniela Hunold (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin), Dr. Constantin Goschler (Ruhr-Universität Bochum), Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy (Universität Bielefeld) und Dr. Wolfgang Seibel (Universität Konstanz) werden im Rahmen einer interdisziplinären Untersuchung den komplexen Ursachen und Folgen des organisatorischen wie gesellschaftlichen Versagens bei der Aufklärung und Strafverfolgung des Hamburger NSU-Mords nachgehen. Im Fokus stehen vor allem die systemischen Aspekte, die zu den folgenreichen Terroranschlägen führten. Zugleich untersuchen die Wissenschaftlerinnen Wechselwirkungen und Resonanzen der Ermittlungen mit der Hamburger Stadtgesellschaft. Sie nehmen dafür auch die Zeit vor dem eigentlichen Mordfall in den Blick, um die Entstehung von Wahrnehmungs- und Handlungsmustern im Umgang mit rechter Gewalt analysieren zu können. Das Spannungsfeld von Rassismus und systemischen Dynamiken wird in die Analyse eingeschlossen. Die Forschenden erhalten vollumfängliche Akteneinsicht in die Unterlagen von Polizei, Staatsschutz und Justiz und werden im Rahmen von Interviews die Aussagen von Zeug:innen und professionellen Verfahrensbeteiligten in ihre wissenschaftliche Aufarbeitung einbeziehen.

NSU-Mord in Hamburg: Ein interdisziplinäres Forschungsteam untersucht Ermittlungsfehler und systemische Ursachen: (v.l.n.r.): Prof. Dr. Wolfgang Seibel, Prof. Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy, Prof. Dr. Daniela Hunold, Prof. Dr. Constantin Goschler Photo: Michael Zapf / Hamburgische Bürgerschaft/Michael Zapf – https://idw-online.de/de/news847691

SaytheirNames | 19. Februar 2020

Die Namen der Opfer nie vergessen!

In Gedenken an

Said Nesar Hashemi,
Hamza Kenan Kurtović,
Ferhat Unvar,
Sedat Gürbüz,
Fatih Saraçoğlu,
Gökhan Gültekin,
Vili Viorel Păun,
Mercedes Kierpacz und
Kaloyan Velkov.

Das sind die Namen der neun Menschen, die der Attentäter von Hanau aus rassistischen Motiven getötet hat. Es sind die Namen der jungen Menschen deren Tod Menschen weit über Hanau hinaus bewegt.

Diese Namen sollen den Namen des Attentäters überschatten. Aus diesem Grund werden in den sozialen Medien die Namen und Fotos der Ermordeten geteilt.

Schon am Morgen nach dem rechtsterroristischen Anschlag posteten die ersten Hanauer:innen bei Facebook und Instagram Photos der Frau und der acht Männer, die in der Nacht ermordet worden waren.

UNRWA and the Palestinian Refugees at a Crossroads

Dr Lex Takkenberg will be speaking on a webinar hosted by the Balfour Project entitled: UNRWA and the Palestinian Refugees at a Crossroads on Thursday 20th February at 3pm UK time.

A Dutch National, Dr Takkenberg is Senior Advisor on the Question of Palestine at ARDD. From 1989 until 2019, he worked in various field and headquarters positions with UNRWA, the UN agency for Palestinian refugees, most recently at its Amman headquarters as the agency’s first Chief Ethics Officer.

He was previously UNRWA’s General Counsel, Director of Operations, and (Deputy) Field Director in Gaza and Syria.

Before joining UNRWA, he was the Legal Officer of the Dutch Refugee Council, from 1983 until 1989. A law graduate from the University of Amsterdam, where he also worked as an Academic Assistant from 1987-1989, he obtained a Doctorate in International Law from the University of Nijmegen, the Netherlands, in 1997 after having successfully defended his doctoral dissertation entitled The Status of Palestinian Refugees in International Law. Oxford University Press (OUP) published a commercial edition of the dissertation in 1998; an integral Arabic translation was published by the Institute for Palestine Studies in 2003. A new version of the book – co-authored with Francesca Albanese – was published, also with OUP, in 2020.

The webinar takes place on Thursday 20th February at 3pm UK time
Register here:

https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_YfoSUveZQOur6vr5eK4Uuw#/registration

Bildstörungen

Der antisemitismuskritische Podcast

In ihrem Podcast gehen Karoline Ritter und Katharina von Kellenbach von unserem Projekt Bildstörungen den christlich-theologischen Traditionslinien hinter modernen antisemitischen Stereotypen nach. Und sie fragen nach den Hintergründen aktueller Erscheinungsformen des Antisemitismus.

Schriftzug "Bildstörungen" mit Porträts der Podcast-Macherinnen Karoline Ritter und Katharina von Kellenbach
© EAzB

A complete end to this war…

Today we hung banners with our message from Tel Aviv to Haifa to Jerusalem to make it clear that we won’t settle for less than a complete end to this war. Everyone must return home. (…)

We will not allow extremists to derail the deal. Now is the time to insist that our leaders end the war, withdraw from Gaza, and return every single hostage home. We are doubling down on our public pressure campaign, and we have a simple message: Complete ceasefire deal and nothing less.

Niemals wieder für niemand

Aus einem Essay von Erica Fischer in der taz

„Die Nibelungentreue der deutschen Regierung angesichts des Unrechts, das Israel an der palästinensischen Bevölkerung verübt, seit dem Waffenstillstand nun verstärkt in der Westbank, und die Selbstgerechtigkeit, mit der heute jede Kritik an Israel in Deutschland als Antisemitismus ­desavouiert wird, hätte meine Mutter zur Weißglut getrieben.“

Dr. Mahdi Abdul Hadi (1944-2025) r.i.p.

Schon am 15. Januar ist „Dr. Mahdi“ gestorben, eine Stimme Jerusalems, eine Stimme der palästinensischen Sache – eine Institution in sich selbst und untrennbar mit PASSIA verbunden … sein Büro in Wadi Joz war ein Anlaufpunkt für Information, für Analyse, für Kontakte, für Dialog und Gespräch …

Khalil Assali hat ihn in wunderbarerweise gewürdigt.

Der Nachruf von PASSIA, auch das Photo oben stammt von (c) PASSIA

Auf daß jetzt alle gewinnen …

Wenigstens etwas, nach all dem Leid …

Die ersten drei israelischen Geiseln sind frei (Haaretz):

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Und hier etwas zu den Palästinenser:innen, die freigelassen werden, einmal cnn, einmal eine türkische Agentur (Anadolu Ajansı).