Die Weihrauchstraße in Dhofar

Das Stöbern ‚lohnt‘ immer mal wieder in der ARD-Mediathek

Das aromatische Harz des boswellia sacra Baumes zählte zu den begehrtesten Handelsgütern der antiken Welt. In Ägypten wurde Weihrauch ebenso verbrannt wie an den Höfen indischer Maharadschas. Von der Blütezeit des Weihrauchhandels künden indes nur noch Ruinenstädte: Häfen wie Samharam und al-Balid verdienten am Seehandel, Oasen wie Wubar wurden als Karawanenstationen reich und mächtig – Stationen an der omanischen Weihrauchstraße, die nun zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

Doch schon mal nach Bethlehem

Vielleicht öffnen sich die (Flughafen)Grenzen ja am 22. Dezember, aber da wird es für die meisten zu spät sein, noch einen Besuch in Bethlehem zu planen, jedenfalls einen analogen.

Deshalb hier die Einladung Dr. Georg Röwekamp vom DVHL am 15. Dezember zu begleiten und mit einer Einführung in die Mosaiken der Geburtskirche schon mal „vor Ort“ zu sein …

„Beginn ist am Mittwoch dem 15. Dezember um 19:00 Uhr, zu dem Youtube-Livestream gelangen Sie hier…. Zudem wird im Anschluß der Veranstaltung ein Mönch der Dormitio Abtei ‚live‘ vom Vorplatz der Geburtskirche einen Adventssegen erteilen.“

Weihrauchstraße und Wüstenstädte im Negev

Zu finden in der ARD Mediathek


(An diesem Sonntag Gaudete schon ein kleiner Vorgeschmack, das Wort Vorduft kennt die deutsche Sprache ja nicht…)

Bei diesem Kulturdenkmal handelt es sich um die nabatäischen Wüstenstädte im Negev: Haluza, Mamshit, Avdat, Shivta. Früher lag dort das Reich der Nabatäer, Herrscher über die Handelswege, über die das kostbare Gut Weihrauch vom südlichen Arabien in die Metropolen Europas gebracht wurde.

Glaubensinsel auf dem Sinai

Aus der ARD-Mediathek zum 2. Advent

„Die Begebenheit, die im Alten Testament erzählt wird, gehört zu den Grundlagen des christlichen Glaubens und Welt-Philosophie. Moses erhielt, so die Legende, die zehn Gebote. Seitdem gehört der Berg Sinai, der Berg Moses, Djebel Mosa, zu den heiligsten Stätten der christlichen Glaubenswelt. An seinem Fuß liegt das Kloster St Katherina, ein griechisch-orthodoxes Zentrum, das seit dem 6. Jahrhundert besteht. Mohammed, arabische Kalifen, türkische Sultane und Napoleon, die ägyptischen Könige und die heutigen Staatspräsidenten, alle stellen das Kloster unter ihren Schutz und bewahren es so vor Plünderung und Zerstörung.“

Kalender Dezember 2021

Zum sechsten Mal erschien in israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Bildbegleiter für das ganze Jahr. 2016 haben wir auf Andere Visionen geschaut. 2017 Erfahrungen aus der Arbeit der Combatants for Peace zum Thema genommen, 2018 waren es Visual Correspondences, zweier junger Frauen, 2019 waren alte Postkarten als Träger für die unterschiedlichen Narrationen zu sehen. 2020 haben uns Photographien von Felix Koltermann durch die realen und imaginierten Landschaften begleitet.

2021 begleiten Gedichte – jeweils in arabisch, deutsch und hebräisch – uns als Dreiklang durch das Jahr, zusammen mit Photos von Andreas Schröder zu jedem Monat. Beim AphorismA Verlag sind noch drei Exemplare verfügbar.

Der Dezember wird vom Magnificat (…und stürzt die Mächtigen vom Thron …) begeleitet.

Abraham Joshua Heschel (1907-1972)

Jewish Lives | Podcast: Episode 27

Civil Rights leader. Anti-Vietnam War activist. Rabbi. How did Abraham Joshua Heschel, a Hasidic rabbi from Warsaw, become a progressive Jewish icon?

Join us as we explore why Heschel remains a symbol of the fight to make progressive Jewish values relevant in the secular world with Julian Zelizer, author of the new Jewish Lives biography Abraham Joshua Heschel: A Life of Radical Amazement.

Israel – Palästina

Leitgedanken und erläuternde Thesen

Ein Gesprächsimpuls aus den fünf evangelischen Landeskirchen Baden, Hessen und Nassau, Pfalz, Rheinland sowie Westfalen

„Die ersten Entwürfe entstanden im Frühjahr 2019 in Baden. Sie wurden ausgelöst von
einer sich polarisierenden Debatte über den wachsenden Antisemitismus in Deutschland
und die Lage in Israel-Palästina, aber auch durch die Frage, wie sich die gastgebenden
deutschen Kirchen bei der Vollversammlung des ÖRK 2022 in Karlsruhe im Blick auf
dieses Konfliktfeld so einbringen können, dass gute, konstruktive Gespräche (und Be-
schlüsse) möglich werden. Die zuständigen Fachabteilungen in den fünf Landeskirchen
haben die Texte vielfach bearbeitet, um „jenseits festgefahrener Zuschreibungen und
Positionierungen im gesellschaftlichen wie auch im kirchlichen Raum eine so weit wie
möglich konsentierte Sprache im Diskurs über eines der schwierigsten Konfliktfelder,
das Verhältnis zwischen Israel und Palästina sowie unser Verhältnis zu beiden“ zu fin-
den. Außerdem wurden erste informelle Reaktionen aus jüdisch-israelischer, palästinen-
sischer, ökumenischer, friedensethischer Perspektive sowie aus dem Bereich der Kon-
fliktforschung eingeholt und in der Bearbeitung aufgenommen. Über die Thesen und ihre
Begründungen hinaus benennen Kommentare in den Fußnoten einige der neuralgischen
Punkte in der Debatte.
Nachdem sich die Kirchenleitungen bzw. Kollegien der fünf beteiligten Kirchen die The-
sen inzwischen zu eigen gemacht haben, sind sie nun dem freien Diskurs übergeben.
Wir hoffen, dass sie mehr sein können als eine zusätzliche Positionierung im Konfliktfeld;
vielleicht eine Orientierungs- und Sprachhilfe in den weiteren Debatten sowohl innerhalb
der EKD als auch in den internationalen ökumenischen Beziehungen, durch die etwas
von dem versöhnenden und einheitsstiftenden Geist spürbar wird, von dem das Motto
der kommenden Weltversammlung spricht.“

Theologie als ein konsequent dialogisches Unterfangen – ein visionäres Experiment

Ein spannender Beitrag von Hannah Judith über ein neues Netzwerk von jüdischen und christlichen Wissenschaftler*innen an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Salzburg. In verschiedenen wissenschaftlichen Kollegs und Diskursplattformen arbeiten hier jüdische und christliche Wissenschaftler*innen gemeinsam an ihren im Dialog verorteten Projekten. Eingebettet ist das Vorhaben als ein Beitrag der theologischen Grundlagenforschung in den größeren Förderkontext „Interreligious Dialogue“ der Porticus-Stiftung („C&A“).

Hier die Website des Projekts.

(Hoffen wir, daß der Schritt nicht mehr allzu weit ist, mit gleicher Intensität alle drei Zweige der Familie einzubinden!)

Was der Boden alles noch verbirgt …

Großartige Funde aus byzantinischer Zeit (4./5. Jahrhundert) bei Ashdod endeckt

Die Überreste zeigen nicht zuletzt eine lebendige weibliche Tradition in der alten Kirche.

Ein ausführlicher Magazin-Bericht von Ariel David mit zahleichen Bildern in Haaretz

Zur Zukunft der Taufstelle…

Jordanien ernennt Experten-Kommission

Entwicklung zwischen religiösem Respekt, historischer Verantwortung und einem attraktiven Profil für Tourist:innen und deren Geld… Öffentliche Präsentation in Jordanien sogar in Anwesenheit des Königs.
Auch Israel will auf der palästinensischen Seite des Jordans investieren…

Jordan has announced plans to develop the site along the Jordan River – where John is believed to have baptized Jesus – into a destination for Christian pilgrims from around the world.
King Abdullah himself attended a ceremony last week to officially appoint the board which was formed last year to provide a strategic vision to develop the site. The plan includes improving the infrastructure to accommodate more pilgrims and establishing a village with hotels and hospitality, an area for religious ceremonies, as well as agricultural parks and gardens.
“The board will oversee the development of these areas, while ensuring the protection of the Baptism Site as a UNESCO World Heritage Site,” according to the Royal Hashemite website. “The advisory board groups areexperts from around the world in development, tourism, cultural heritage and hospitality, among other key fields.”

Bericht in AllArabNews | Vatikan News