Weihrauchstraße und Wüstenstädte im Negev

Zu finden in der ARD Mediathek


(An diesem Sonntag Gaudete schon ein kleiner Vorgeschmack, das Wort Vorduft kennt die deutsche Sprache ja nicht…)

Bei diesem Kulturdenkmal handelt es sich um die nabatäischen Wüstenstädte im Negev: Haluza, Mamshit, Avdat, Shivta. Früher lag dort das Reich der Nabatäer, Herrscher über die Handelswege, über die das kostbare Gut Weihrauch vom südlichen Arabien in die Metropolen Europas gebracht wurde.

Zoom Konferenz: Art and Citizenship

Dar al-Kalima University cordially invites you to attend our 23rd International Conference entitled „Art and Citizenship“ Conference on Wednesday and Thursday, December 15th and 16th, 2021 from 10:00AM to 19:30PM via this zoom link; where you can choose between Arabic and English languages.

Simultaneously with the Conference – held in Bethlehem – and as part of the Conference, three sessions shall be held in Lebanon, Gaza, and Amman, according to the following schedule:
15.12.2021 In Amman in cooperation with the Royal Institute of Religious Studies
16.12.2021 In Gaza, at the headquarters of Dar Al-Kalima University.
16.12.2021 In Beirut: in cooperation with the Dar Al-Kalima Association for Arts and Culture.

Please note that all the times are based on Jerusalem time (GMT+2). 

To Check the Program, please click the link below:

https://www.daralkalima.edu.ps/uploads/files/Program%20in%20english.pdf


For more information or inquiries please contact: conference23@daralkalima.edu.ps

Zeitzeugen im Gespräch

Der ehemalige israelische Diplomat Avi Primor

Eine Sendung des Deutschlandfunks vom 25. November 2021 | Link: Deutschlandfunk

„Die Nahost-Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist aus Sicht des früheren israelischen Botschafters in Deutschland, Avi Primor, stark von ihrer DDR-Vergangenheit geprägt gewesen. Merkel habe ihm erklärt, daß sie sich nie gegen israelische Interessen wenden würde, sagte Primor im Deutschlandfunk. Zentraler Grund dafür neben der Shoa sei ihre Erfahrung in der DDR gewesen. Die Regierung in Ost-Berlin habe nicht nur Propaganda gegen Israel geführt, so Primor. Sie habe palästinensischen Terror unterstützt und Terroristen ausgebildet. Dies habe Merkel weder vergessen noch verziehen.“

Glaubensinsel auf dem Sinai

Aus der ARD-Mediathek zum 2. Advent

„Die Begebenheit, die im Alten Testament erzählt wird, gehört zu den Grundlagen des christlichen Glaubens und Welt-Philosophie. Moses erhielt, so die Legende, die zehn Gebote. Seitdem gehört der Berg Sinai, der Berg Moses, Djebel Mosa, zu den heiligsten Stätten der christlichen Glaubenswelt. An seinem Fuß liegt das Kloster St Katherina, ein griechisch-orthodoxes Zentrum, das seit dem 6. Jahrhundert besteht. Mohammed, arabische Kalifen, türkische Sultane und Napoleon, die ägyptischen Könige und die heutigen Staatspräsidenten, alle stellen das Kloster unter ihren Schutz und bewahren es so vor Plünderung und Zerstörung.“

Israel und Rußland

30 Jahre seit dem Neubeginn der diplomatischen Beziehungen

Anläßlich der (letzten) dreißig Jahre der diplomatischen Beziehungen zwischen Rußland und Israel führt das israelische Institut für Strategische Studien in Tel Aviv (INSS) am 8. und 9. Dezember 2021 eine öffentliche Konferenz durch. Teilnehmende sind neben internationalen Diplomat:innen auch Mitarbeiter:innen des Instituts. Nach Anmeldung können sich Interessierte im Zoom zuschalten.

Registrierung – [Donnerstags findet die Konferenz auf Englisch statt, mittwochs auf Hebräisch]

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In diesem Zusammenhang sei auch auf einen Artikel in der Modern Diplomacy verwiesen, in der das Verhältnis der Sowjetunion und Rußlands zu Israel betrachtet wird.

Auf Qantara findet sich aktuell eine Analyse von Markus Bickel: Russland und Israel im Syrien-Konflikt Irans Einfluss begrenzen – Russland und Israel verfolgen in Syrien gemeinsame Interessen: Sie wollen der iranischen Expansionspolitik Grenzen setzen.

 

Israel – Palästina

Leitgedanken und erläuternde Thesen

Ein Gesprächsimpuls aus den fünf evangelischen Landeskirchen Baden, Hessen und Nassau, Pfalz, Rheinland sowie Westfalen

„Die ersten Entwürfe entstanden im Frühjahr 2019 in Baden. Sie wurden ausgelöst von
einer sich polarisierenden Debatte über den wachsenden Antisemitismus in Deutschland
und die Lage in Israel-Palästina, aber auch durch die Frage, wie sich die gastgebenden
deutschen Kirchen bei der Vollversammlung des ÖRK 2022 in Karlsruhe im Blick auf
dieses Konfliktfeld so einbringen können, dass gute, konstruktive Gespräche (und Be-
schlüsse) möglich werden. Die zuständigen Fachabteilungen in den fünf Landeskirchen
haben die Texte vielfach bearbeitet, um „jenseits festgefahrener Zuschreibungen und
Positionierungen im gesellschaftlichen wie auch im kirchlichen Raum eine so weit wie
möglich konsentierte Sprache im Diskurs über eines der schwierigsten Konfliktfelder,
das Verhältnis zwischen Israel und Palästina sowie unser Verhältnis zu beiden“ zu fin-
den. Außerdem wurden erste informelle Reaktionen aus jüdisch-israelischer, palästinen-
sischer, ökumenischer, friedensethischer Perspektive sowie aus dem Bereich der Kon-
fliktforschung eingeholt und in der Bearbeitung aufgenommen. Über die Thesen und ihre
Begründungen hinaus benennen Kommentare in den Fußnoten einige der neuralgischen
Punkte in der Debatte.
Nachdem sich die Kirchenleitungen bzw. Kollegien der fünf beteiligten Kirchen die The-
sen inzwischen zu eigen gemacht haben, sind sie nun dem freien Diskurs übergeben.
Wir hoffen, dass sie mehr sein können als eine zusätzliche Positionierung im Konfliktfeld;
vielleicht eine Orientierungs- und Sprachhilfe in den weiteren Debatten sowohl innerhalb
der EKD als auch in den internationalen ökumenischen Beziehungen, durch die etwas
von dem versöhnenden und einheitsstiftenden Geist spürbar wird, von dem das Motto
der kommenden Weltversammlung spricht.“

1947 | 2021 – 29. November

MESSAGE ON THE INTERNATIONAL DAY OF SOLIDARITY WITH THE PALESTINIAN PEOPLE

Erklärung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen zum heutigen Tag

On this International Day of Solidarity with the Palestinian People, the situation in the Occupied Palestinian Territory — including East Jerusalem — continues to pose a significant challenge to international peace and security.  Persistent violations of the rights of Palestinians along with the expansion of settlements risk eroding the prospect of a two-State solution.  

The overall goal remains two states living side-by-side in peace and security, fulfilling the legitimate national aspirations of both peoples, with borders based on the 1967 lines and Jerusalem as the capital of both states.

I commend the generous donors who support UNRWA and call for Member States to provide timely and predictable funding to allow the Agency to conduct its vital work.

Together, let us reaffirm our unwavering commitment to the Palestinian people in their quest to achieve their inalienable rights and build a future of peace, justice, security, and dignity for both Palestinians and Israelis.

Hier die Arabische Fassung

Der Truman Institut Atlas des jüdisch-arabischen Konflikts

Verfasser: Dr. Shaul Arieli

Wenn auch unter einem sehr diskussionswürdigen Titel ist am Harry S. Truman Forschungsinstitut für Frieden an der Hebräischen Universität in Jerusalem ein gelungener illustrierter Atlas erschienen, der – mit Unterstützung der Böll Stiftung (Tel Aviv) – auch frei herunterladbar ist (Englisch und Deutsch).

The Truman Institute Atlas of the Jewish–Arab Conflict

The Israeli-Palestinian conflict has already raged for a century, and will probably continue to be the chief concern of the two peoples that live in Israel/Palestine for many years to come. This atlas offers a clear and concise explanation of the development of the conflict in its various aspects, focusing particularly on territorial, demographic, and diplomatic aspects. It begins with the start of modern Jewish immigration to the country and ends at the present day.

Dozens of colored maps present a wealth of information in an accessible form, providing a clear graphic illustration of the historical course of the confl­ict. Concise accompanying texts enhance the maps and create a credible and informative historical narrative.

Daran festhalten wollen: Zwei-Staaten-Regelung

Ein passendes Datum - 74 Jahre danach ... Webinar: Montag, 29.11.2021, 19:00 Uhr (Deutsche Zeit/MEZ)

American Friends of Peace Now im Gespräch mit dem US-Kongreßabgeordneten Andy Levin, der im September 2021 einen Gesetzentwurf zur ‚Rettung‘ der Zwei-Staaten-Regelung in das US-Repräsentantenhaus eingebracht hat.

Zoom-Anmeldung | Hier der Hinweis zum Gesetzesvorhaben: Two State Solution Act

60 Jahre Orient Institut in Beirut

Ein Blick in den Libanon

Key Visual zur Jubiläumsfeier am Orient-Institut Beirut“

Vom 2. bis 4. Dezember 2021 feiert das Orient-Institut Beirut sein 60-jähriges Bestehen mit einem 2-tägigen akademischen Festprogramm. Neben Workshops und Podiumsdiskussionen zu historischen und aktuellen Themen der Arabistik und Islamwissenschaft, die auch die Bibliothek des Orient-Instituts zur Geltung bringen, wird es Ehrungen langjähriger Weggenossen und eine Foto-Ausstellung zu den Gründungsjahren des Instituts unter der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft geben.

In diesem Jahr feiert das Orient-Institut Beirut sein 60-jähriges Bestehen. „Gerade im Angesicht der mannigfachen Krisen, die unser Gastland Libanon in der letzten Zeit erschüttert haben und noch erschüttern, und nach der Explosion im letzten Jahr in Beirut, die das Institut schwer beschädigt hat, wollen wir dieses Jubiläum besonders festlich begehen“, sagt Institutsdirektorin Birgit Schäbler. „Wir möchten damit vor allem ein Zeichen der Verbundenheit setzen, indem wir Persönlichkeiten ehren, die das Institut seit seiner Gründung loyal begleitet und es durch ihre Forschungen und Veröffentlichungen mit geprägt haben. Das Orient-Institut folgt seit seiner Gründung und avant la lettre dem aktuellen Motto des Bildungs- und Forschungsministeriums ‚forschen mit, nicht forschen über‘, und nichts zeigt dies deutlicher als unser wissenschaftliches Programm und unsere Buchreihen mit ihren vielfältigen Forschungstraditionen, in denen die Kolleginnen und Kollegen vertreten sind.“

Eine Photo- und Buchausstellung widmet sich den Anfangsjahren des Instituts, in denen das ikonische Wörterbuch von Hans Wehr eines der ersten Werke der Forschungsbibliothek war, die ihm einen Workshop widmet. Eine Podiumsdiskussion über den „Mehrwert der Koranwissenschaft“, und eine Podiumsdiskussion zum aktuellen Verhältnis von Islamwissenschaft und Islamischer Theologie, die mit dem gegenwärtigen Forschungsschwerpunkt des Instituts „Relations“ verknüpft ist, runden das akademische Programm ab.

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier:
https://www.orient-institut.org/fileadmin/user_upload/60_Years_Program_2.pdf

Das Orient-Institut Beirut wurde 1961 durch die Deutsche Morgenländische Gesellschaft gegründet. Es betreibt und fördert Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit Bezug auf die arabische Welt und den weiteren Mittleren Osten.
Das Orient-Institut Beirut wurde 1961 durch die Deutsche Morgenländische Gesellschaft gegründet. Es betreibt und fördert Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit Bezug auf die arabische Welt und den weiteren Mittleren Osten.