Today is the day we have been working towards. Today is the day we have been shouting, crying, calling for in all means available to us. Today, we welcome the announcement of a ceasefire deal that allows us to let out a deep breath, but with mixed emotions. There is joy that this nightmare is seemingly coming to an end. There is cynicism that it has taken so long to reach this point. Nevertheless, today, we breathe a sigh of relief with the people of Gaza, with the hostage families, with everyone in the land who has been suffering the consequences of this war.
But we know that our work is far from over. We know the road to reconciliation is long and requires patience. The scars of this war, on bodies, on hearts, on the land itself, will not heal quickly. But we are more committed than ever.
Today, we breathe, and tomorrow we continue to act. We act against injustice, violence, and occupation. We act in support of a just and peaceful solution.
Today is a historical day and an important first step on the road towards achieving true safety, freedom, and equality for all.
Viel Erleichterung, viel an großen Worten und Gesten, nicht alle kommen zu Wort … aber ein kleines bißchen Hoffnung bleibt …
An einem Tag wie diesem also ein Hinweis auf eine Neuerscheinung:
In diesem neuen Sammelband kommen Menschen zu Wort, die sich für Aussöhnung und eine solidarische Gesellschaft jenseits von Nationalismus, Herrschaft und Gewalt einsetzen. Sie stellen sich sowohl gegen den Terror der islamistischen Hamas als auch gegen den der extrem rechten Netanjahu-Regierung. … Die Kriegslogik durchbrechen!
Bernd Drücke (Hg.):Die Kriegslogik durchbrechen! – Graswurzelrevolutionäre Stimmen zum Gaza-Krieg. Mit einem Geleitwort von Moshe Zuckermann – 128 S. | 24 farbige Abb. | 14,90 € | ISBN 978-3-939045-59-5
After two unbearable years, we can finally celebrate the deal that will put an end to the killing and destruction in Gaza and the suffering of the Israeli hostages. We’re full of hope and anticipation for the ceasefire to come into effect and to watch the hostages reunite with their families. The joy in the streets in Gaza and Israel last night was incredible. This moment couldn’t have come soon enough.
Now, we must fight for the only thing that can give all of us freedom, safety, and independence: Israeli-Palestinian peace. Peace means an end to the occupation, an independent Palestinian state alongside Israel, and a comprehensive agreement. We simply have to end this dark chapter and move forward toward justice for all of us.
Wer schreibt was warum und warum nicht: Information(spolitik) ist längst zu einem Mittel der Kriegsführung geworden (wahrscheinlich schon immer gewesen), hier zwei lesenswerte Beiträge zu diesem Themenbereich:
Eigentlich ist es ein Tag wie jeder andere, an dem Menschen leiden, leiden, weil ihre Verwandten, ihre Freund:innen noch in Geiselhaft sind, weil die Kinder hungern und die Besatzungsarmee (noch) immer in Gaza und anderenorts zugange ist … .
Und doch ist es ein besonderer Tag, weil wir Menschen in solchen Zyklen wie Jahrestagen denken und fühlen und auch weil es seit langem etwas, etwas Hoffnung gibt auf eine Ende der Gewalt.
Deshalb heute einmal vier Meldungen, die die Komplexität der Wirklichkeit spiegeln sollen, an einem Tag, nicht wie sonst jeden Tag („nur“) eine:
Das Gedenkprojekt der Israelischen Nationalbibliothek:
Zur Lage der Paästinenser:innen weltweitl: Al-Shabaka: The Palestinian Policy Network … Global Solidarity with Palestine
Eine Reflexion von Aiman Mazyek auf zenith.me über eine inklusive Erinnerungskultur
Von Mitte September bis Mitte Dezember 2026 können Pfarrerinnen und Pfarrer an einer Fortbildung zur Qualifizierung im christlich-islamischen Dialog teilnehmen. Das Studium ist eingebettet in das erste Semester des Studienprogramms „Studium im Mittleren Osten“ an der NEST. Das Programm besteht aus Seminaren, Begegnungen und Exkursionen. Es werden grundlegende Kenntnisse zum Islam und zu den christlichen Kirchen des Nahen Ostens sowohl auf theologischer als auch auf praktischer Ebene vermittelt. Unterrichtssprache ist Englisch.
Das Angebot richtet sich vor allem an Pfarrerinnen und Pfarrer, die Anspruch auf einen dreimonatigen Studienurlaub haben. Ob ein Anspruch besteht, ist vor der Bewerbung für das Studienprogramm mit dem zuständigen Referat für Fortbildung/Studienzeit in der jeweiligen Landeskirche zu klären, eine schriftliche Bestätigung von dort ist der Bewerbung beizufügen. Im Einzelfall kann die Teilnahme auch Pfarrerinnen und Pfarrern ermöglicht werden, für deren Aufgabengebiet eine Qualifizierung im interreligiösen Dialog notwendig ist. Eine Prüfung ist jedoch erforderlich. An dem Programm können auch Pfarrerinnen und Pfarrer aus anderen Landeskirchen im Bereich der EKD teilnehmen.
Die NEST liegt in einem gemischten, sehr sicheren Stadtviertel Beiruts nahe der amerikanischen Universität und der deutschen Gemeinde. Sie ist die kirchliche Hochschule, ein kleiner Campus, in dem Theologinnen und Theologen für die evangelischen Kirchen des Nahen und Mittleren Ostens ausgebildet werden. Die Teilnehmenden werden in Zimmern der NEST untergebracht sein und dort auch an den Lehrveranstaltungen teilnehmen (zusammen mit den Studierenden des Studienprogramms „Studium im Mittleren Osten“). Das gemeinsame Leben an der Hochschule verbindet Theologie und Spiritualität, eröffnet die Möglichkeit, unterschiedliche geistliche Traditionen und Kulturen zu erleben und sich darüber auszutauschen. Unterbringung, selbst gestaltete Andachten, Sportmöglichkeiten und Verpflegung sind Teil des Programms.
Das Studiensemester bietet die einmalige Chance, nicht nur den Libanon, das wunderschöne „Land der Zedern“, aus nächster Nähe wahrzunehmen, sondern auch den Islam aus einer Mehrheitsperspektive kennenzulernen sowie viel über den konfessionellen Reichtum und die aktuelle Situation christlicher Kirchen im Nahen und Mittleren Osten zu erfahren. Vor allem ist es anregend, von den Christinnen und Christen, die seit Jahrhunderten mit und unter dem Islam leben, mehr von ihrem Lebensalltag zu erfahren. Spannend sind ihre Wege, mit Musliminnen und Muslimen so ins Gespräch zu kommen, dass sie die christlichen Überzeugungen besser nachvollziehen können. Inspirierend wird es sein, nach Perspektiven für einen jüdisch-christlich-islamischen Dialog unter den derzeitigen Bedingungen zu fragen und auch danach, wie eine gemeinsame Zukunft in der Region Gestalt gewinnen könnte. Die religiöse Vielgestaltigkeit des Landes gibt so Gelegenheit, die Chancen und Grenzen des Miteinanders der Religionen zu erleben und zu reflektieren.
Das Ziel dieses Studienangebots ist die Befähigung, als Multiplikator bzw. Multiplikatorin im interkonfessionellen sowie interreligiösen Dialog mitzuarbeiten. Zum Studienprogramm gehören ein Vorbereitungstreffen sowie ein Auswertungstag.
Das Zentrum Oekumene bereitet mit den Teilnehmenden den Aufenthalt durch Bildungs- und Begleitprogramme intensiv vor und nach und steht für Fragen auch bei kritischen Situationen verläßlich mit Beratung und Alternativen zur Verfügung.
Die Eigenbeteiligung liegt bei ca. 2.000.- €. Die Fahrtkosten zu den Vor- und Nachbereitungstreffen sind von den Teilnehmenden zu tragen. Bewerbungen können bis zum 15. November 2025 erfolgen.
Nähere Informationen erhalten Sie bei Pfr. Dr. Andreas Goetze, Referent für den interreligiösen Dialog – Schwerpunkt Islam und Christ*innen im Mittleren Osten – im Zentrum Oekumene der EKHN und der EKKW, E-Mail: goetze@zentrum-oekumene.de – Telephon: 069 / 976518-69.
Die Bewerbungen bitte auf dem Dienstweg an das Zentrum Oekumene der EKHN und der EKKW, z.Hd. OKRin Christina Schnepel, Praunheimer Landstraße 206, 60 488 Frankfurt/Main
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Auch für das „Studium im Mittleren Osten“ (SiMO) für Studierende nach der Zwischenprüfung fassen die Organisazoren eine Entsendung ab 2026 wieder ins Auge. Dies betrifft in erster Linie ebenfalls den regulären Entsendungstermin im September 2026 für das Studienjahr 2026/27. Unter Umständen (!) wären jedoch auch besondere Absprachen über einen kürzeren Studienaufenthalt an der NEST (z.B. „SiMO+“) bereits im Sommersemester 2026 möglich. Das Sommersemester beginnt im Libanon bereits in der zweiten Januarhälfte und geht bis Ende Mai.
Da ein Neustart nach einer langen kriegs- und krisenbedingten Unterbrechung immer auch einen gewissen Verlust eingespielter Routinen bedeutet, wird aktuell zunächst auf die üblichen Bewerbungsfristen (normalerweise: 10. Dezember für das im darauffolgenden September beginnende Studienjahr) verzichtet. Alle Interessierten werden jedoch gebeten, so schnell wie möglich das persönliche Gespräch oder Kontakt mit einem Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses des SiMO-Programms (Dr. Claudia Rammelt als Vorsitzende, Dr. Sara Binay und Johannes Mieth) zu suchen.
The question of Palestine took centre stage in late September as world leaders convened in New York for the UN General Assembly’s 80th session. With France and Saudi Arabia chairing a conference on the two-state solution on 22 September, nine new countries confirmed that they had formally recognised the State of Palestine. A tenth, Belgium, has pledged to put its recognition into effect once certain political conditions are met. The announcements mean that 156 of 193 UN member states have officially crossed the recognition threshold.
In this Q&A, Crisis Group Senior Analyst for Israel/Palestine Amjad Iraqi explains the pluses and minuses of this momentum and suggests how it might be channelled into more effective action.