Ein Kommentar zur Situation aus der International Crisis Group
The League of Arab States welcomed President Bashar al-Assad to its May summit, reinstating Syria’s membership, which it had suspended in 2011. The regime may look to have shrugged off the international opprobrium it earned for its brutality in repressing its opponents. But has it?
The online catalog of the Open Jerusalem project is for researchers, students, professionals and members of the public interested in late modern history of Jerusalem. The catalog contains summary descriptions, transcripts or digitized documents of thousand of records from numerous archives.
New archival and bibliographic records are added to the catalog on a regular basis and the development of the catalog is ongoing. Find out more about how to use the Open Jerusalem Catalog: please read the Help with your research page.
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Eine Umfrage in Jordanien, beauftragt von einem US-Institut, zeigt wie weit „Normalisierung“ noch entfernt ist …
„In a new public opinion poll, commissioned by the Washington Institute and conducted in March/April by an independent regional firm, Jordanian citizens demonstrate a strong aversion toward Israel but remain in favor of regional de-escalation…“ (Policy Analysis Fikra Forum, Juni 2023)
Vom 23. bis 25. Juni 2023 findet in der Schweiz, im Wallis, das Internationale Literaturfestival Leukerbad statt: Unter den Mitwirkenden sind auch Chaza Charafeddine („Beirut für wilde Mädchen“) und Stefan Weidner („1001 Buch. Die Literaturen des Orients“) mit ihren in der Edition Converso erschienenen Büchern.
Diskussionsforum des Deutschen Orient-Instituts – Persönliche oder digitale Teilnahme
15. Juni 2023, 17:00 – 19:00 Uhr – NUMOV-Konferenz-Zentrum, Berlin – in Kooperation mit der Friedrich Naumann-Stiftung
Der syrische Präsident Assad war am 19. Mai 2023 zum ersten Mal seit Beginn der Revolution wieder zum Gipfel der Arabischen Liga anwesend. Eingeladen hat ihn der saudische König. Die dortige Wiederaufnahme der Vollmitgliedschaft Syriens in die Arabischen Liga stellt einen entscheidenden Wendepunkt dar und symbolisiert die Wiederherstellung der Position Syriens unter seinen regionalen Partner:innen.
Was hat dieses an geopolitischen Konsequenzen für die Region des Nahen und Mittleren Ostens? Welche Auswirkungen und Reaktionen sind globalpolitisch zu erwarten, insbesondere aus den USA, Rußland und China? Wie könnten sich Deutschland und die EU mit Blick auf diese Veränderungen positionieren?
Moderation
Dr. Andreas Reinicke Botschafter in Syrien (2008-2012); Direktor, Deutsches Orient-Institut (DOI)
Begrüßung
Ralf Erbel Leiter des Länderbüros MENA & Afrika, Friedrich-Naumann-Stiftung
Diskussionsrunde
Alexander Graf Lambsdorff, MdB Mitglied des Deutschen Bundestages; Stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion Stefan Schneck Sondergesandter für Syrien; Referatsleiter Irak, Libanon, Syrien im Auswärtigen Amt Noura Chalati Wiss. Mitarbeiterin & Doktorandin, Leibniz-Zentrum Moderner Orient
Der in New York beheimatete, einflußreiche US-amerikanische „think-tank“ Council on Foreign Relations CFR) hat aus aktuellem Anlaß ein lesenswertes Dossier („Backgrounder“) zur Arabischen Liga online.
Tagung am Herder-Institut, Marburg – 21.-23. Juni 2023
In Verbindung mit dem Erstarken autoritärer populistischer Bewegungen im Nahen Osten und Osteuropa sind in den letzten Jahren Tendenzen erkennbar, Demokratisierungsprozesse rückgängig zu machen.
Der erfolgreiche Versuch, bedeutende Teile der Öffentlichkeit zu mobilisieren, resultiert aus einer gesellschaftlichen Polarisierung im Zuge empfundener Krisen. Der Rechtspopulismus befaßt sich im Allgemeinen mit dem Drang, das „authentische Selbst“ der Nation wiederherzustellen. Gerade Feminismus und ‚gender‚ sind als Feindbilder in diesem Prozeß wirksam geworden. Daher stehen Autoritarismus sowie Antifeminismus und anti-gender Politiken in einer engen Wechselwirkung.
Ausgehend von diesen Befunden haben das Herder-Institut für Historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft sowie das Centrum für Nah- und Mitteloststudien und das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Philipps-Universität Marburg international Wissenschaftler:innen eingeladen, die antifeministische Politik autoritärer Regime im Nahen und Mittleren Osten sowie in Osteuropa in vergleichender Perspektive zu diskutieren.
Die von der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung geförderte Konferenz führt zwei Forschungsstränge zusammen: die Untersuchung von Antifeminismus und geschlechterfeindlicher Politik und die Untersuchung von autoritärem Populismus. Sie konzentriert sich auf zwei Regionen, in denen gegenwärtig antifeministische und anti-gender Politiken deutlich erkennbar sind und die bisher aus einer vergleichenden Perspektive zu wenig erforscht wurden. Die Vortragenden werden einen besonderen Fokus auf die Rolle des jeweiligen Staates und der organisierten Religionen in diesen Prozessen ebenso legen wie auf die gegenhegemonialen Strategien der feministischen Frauenrechtsbewegungen.
Besondere Höhepunkte werden die Keynotevorträge von Nadje Al-Ali (Brown University) und von dem Mitglied des UN Committee on the Elimination of Discrimination against Women Dalia Leinartė (Vilnius) darstellen.