Mehr ‚Peacebuilding‘ der Zivilgesellschaft

Bis in die Schlußerklärung des G7 Gipfels hat es der Appell „Call to Action“ geschafft, jetzt gilt es der Politik!

„We affirm our commitment to working together – and with other international partners – to closely coordinate and institutionalize our support for civil society peacebuilding efforts, ensuring that they are part of a larger strategy to build the foundation necessary for a negotiated and lasting Israeli-Palestinian peace.“

ALLMEP has spent the last month leading a global coalition united in calling for this new approach from the G7. 37 UK Parliamentarians, 22 Members of the European Parliament, and His Holiness Pope Francis – who attended the summit today– all added their support to the campaign, standing in solidarity with the ALLMEP community and recognizing the critical role that grassroots organizations have to play in any long term, sustainable peace process. The letter was signed by more than 160 Israeli and Palestinian peacebuilding NGOs, and over 200 civil society organizations from around the world, including from places like Northern Ireland, South Africa, Colombia, and Kashmir, where communities know only too well the pain of entrenched conflict and the importance of civil society in breaking cycles of violence and injustice. 

Hier noch einmal der Call to Action from Over 350 Organizations to the G7, den auch der diAk unterschrieben hat.

Zum Thema auch ein Beitrag im britischen Prospect-Magazin:

Auf der Suche nach Palästina

In Le Monde Diplomatique begibt sich Charlotte Wiedemann auf die Suche, auf die Suche nach Einem Land für alle, nach Lebensrealitäten und Erinnerungen, nach inklusiven Narrationen, nach wechselseitigem Respekt für die Traumata, die auf beiden Seiten so prägend sind: Shoa und Nakba – das war schon vor dem 7. Oktober und diesem Gaza-Krieg schwierig, jetzt erst recht und doch noch nötiger als je.

Was wird aus der PLO? (II)

Fathi Nimer schreibt auf der Seite von Al-Shabaka -The Palestinian Policy Network über palästinensische Politik und Politik mit den Palästinenser:innen – eine scharfe und gänzlich andere Sicht der Dinge, als im Beitrag I zum Thema.

Was wird aus der PLO?

Was ist aus der PLO geworden?

Jonas Roth beschreibt es in der NZZ als die „Chronologie eines Scheiterns“
[…andere Stimmen sollen an dieser Stelle folgen]

Geht das – Bi-national?

Michael Hesse schreibt in der Frankfurter Rundschau unter dem Titel: Binationaler Staat in Nahost: Eine unmögliche Idee? eine Annäherung an die Überlegungen von Omri Boehm und geht dabei auch noch einmal auf den Brit Shalom, besonders auf den Kreis des ‚Prager Zionismus‘ ein – lesenswert und heute umso mehr bedenkenswert, was einmal alles „denkbar“ war …

Kunst in/aus der arabischen Welt

Die Plattform universes.art macht einen Blick in den Pavillon der Vereinigten Arabischen Emirate auf der 60. Internationalen Kunstausstellung, La Biennale di Venezia möglich – auch für die, die es nicht in die Lagunenstadt schaffen…

    6 Minuten Originalton

    Interview mit dem Chefankläger Karim Khan des ICC zu seinem Vorgehen

    Krieg und Frieden

    Sechs Episoden – Es ist der 7. Oktober 2023: Radikalislamische Hamas-Terroristen ermorden in Israel 1.200 Jüdinnen und Juden. Ein Massaker, das sich – zumindest für große Teile der Weltöffentlichkeit – nicht angekündigt hat und in einem blutigen Krieg enden sollte. In einem Krieg, der, wenn auch nicht auf europäischem Boden, doch auch mitten in den europäischen Gesellschaften ausgetragen wird. Haß, Hetze und Antisemitismus inklusive. In den Folgen des Podcasts „Krieg und Frieden“ stehen wieder ethische und völkerrechtliche Themen im Fokus.

    Mit ihren Gesprächspartnerinnen und -partnern versucht Susanne Krischke in dieser Staffel, konkrete Antworten auf konkrete Fragen zum Nahost-Konflikt zu finden.

    Frauenbewegungen in Nahost setzen Zeichen

    Positive Geschichten aus Nahost sind rar. Diese ist eine. Sie handelt von Israelinnen und Palästinenserinnen, die sich verbündet haben, weil sie eine bessere Zukunft wollen. Für ihre Kinder und ihr Land. Deshalb muss eine Verhandlungslösung her, fordern Women Wage Peace und Women of the Sun. 

    Frieden in Nahost scheint unmöglich, doch trotzdem engagieren sich Israelinnen und Palästinenserinnen für eine bessere Zukunft 

    Ein Beitrag von Inge Günter für die Frankfurter Rundschau

    Egypt’s Gaza Dilemmas

    Für die einen nur ein Kollateralschaden, für andere die Gefährdung einer zentralen Säule einer Friedensarchitektur für den Nahen Osten: Ägypten und insbesondere seine Beziehungen zu Israel. Ein Dossier der International Crisis Group.