Where Olive Trees Weep

Where Olive Trees Weep offers a searing window into the struggles and resilience of the Palestinian people under Israeli occupation. It explores themes of loss, trauma, and the quest for justice.

We follow, among others, Palestinian journalist and therapist Ashira Darwish, grassroots activist Ahed Tamimi, and Israeli journalist Amira Hass. We also witness Dr. Gabor Maté offer trauma-healing work to a group of women who were tortured in Israeli prisons.

Ancient landscapes bear deep scars, having witnessed the brutal reality of ancestral land confiscation, expulsions, imprisonment, home demolitions, water deprivation, and denial of basic human rights. Yet, through the veil of oppression, we catch a glimpse of resilience—deep roots that have carried the Palestinian people through decades of darkness and shattered lives.

This emotional journey bares the humanity of the oppressed while grappling with the question: what makes the oppressor so ruthlessly blind to its own cruelty?

„We refuse to sit helpless and wait on this war“

„For days now, millions of us in Israel are sitting at home, and waiting for the response attack following the assassinations in Tehran and Beirut last week. Right now, we are at the closest point in our recent history to reaching an all-out regional war.

It is outrageous and can have unprecedented devastating results – the fact that our fascist leaders are playing with our fate while they are safe in their bomb shelters, while the majority of families in Israel do not have one. Meanwhile, civilians in Gaza are still enduring heavy bombardments by the Israeli army, which took the lives of over 25 people just yesterday, in an attack on two schools and a hospital complex. 

However – we refuse to sit helpless and wait on this war.

Yesterday, we launched a new campaign to provide aid for people in Gaza, with the help of a Gaza-based international organization. Our aim is to directly transfer aid into the Gaza Strip. Over the next 2 weeks, we will move from one Palestinian town in Israel to another, opening collecting centers there. We need your help to finance the trucks which will carry the aid into Gaza.

It was inspiring to see hundreds of Palestinian citizens from Sakhnin gather enough aid and food to fill 3 trucks for Gaza. We hope to see this campaign flourish in other Palestinian towns and cities in Israel, providing for innocent men, women, and children who have been suffering for the past 10 months from malnutrition, starvation, and disease.“ (aus dem Mailing vom 5. August 2024)

https://www.standing-together.org/en

Erklärung des Ökumenischen Rates der Kirchen

zur jüngsten Eskalation der Gewalt im Nahen Osten.

Und auch wenn Worte nicht mehr viel Bedeutung haben und besonders wer hört in der Region auf den ÖRK ….: Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) äußert sich tief besorgt über die jüngste Eskalation der Gewalt im Nahen Osten.

Nach dem Angriff auf die Golanhöhen, dem darauf folgenden Vergeltungsschlag der Israelis in Beirut und der Tötung des Hamas-Anführers in Teheran am 30. Juli hat sich die Situation zunehmend verschärft. Diese Angriffe haben den Konflikt nicht nur weiter eskalieren lassen, sondern ebenfalls die Souveränität mehrerer Staaten verletzt.

Der ÖRK ist der festen Überzeugung, daß ein dauerhafter Frieden und Gerechtigkeit in der Region nur auf dem Wege des politischen Dialogs und über Verhandlungen zu erreichen sein werden. Die derzeitige Gewaltspirale führt lediglich zu einer noch stärkeren Bedrohung und zu noch mehr Leid für alle Beteiligten. Wir verlangen die sofortige Einstellung aller militärischen Aktionen und fordern alle Parteien nachdrücklich zu vernünftigen Gesprächen auf, um Frieden und Stabilität wiederherzustellen.

Der Nahe Osten ist eine Region, in der es unbedingt Frieden geben muß. Alle Menschen und besonders diejenigen, die am verletzlichsten sind, verdienen ein Leben in Würde und Sicherheit. Die jungen Menschen in der Region, die für die Zukunft stehen, brauchen Hoffnung und Chancen, damit sie ihr volles Potenzial in einem stabilen, sicheren und prosperierenden Umfeld entfalten können.

Angesichts der jüngsten Ereignisse fordert der ÖRK alle beteiligten Parteien auf, folgende Maßnahmen zu ergreifen:

  1. Beendigung aller Angriffe: Sofortiges Ende aller Formen bewaffneter Aggression und militärischer Operationen.
  2. Achtung menschlichen Lebens: Der Schutz der Zivilbevölkerung muss Priorität haben. Alle Maßnahmen müssen dem humanitären Völkerrecht entsprechen. Es ist auf alle Aktionen zu verzichten, die Tod und Leid für unschuldige Menschen und besonders für Frauen, Kinder und schutzbedürftige Personen zur Folge haben.
  3. Einhaltung internationalen Rechts: Internationales Recht und internationale Übereinkommen sind zu respektieren, um die weitere Souveränitäts- und Menschenrechtsverletzungen zu verhindern. Verstöße gegen dieser Gesetze und Übereinkommen sind zu ahnden.
  4. Beginn eines Dialogs: Politischer Dialog und Verhandlungen sind als wichtigste Wege zur Lösung von Konflikten und zur Beseitigung von Mißständen anzuerkennen.

Wir appellieren an die internationale Gemeinschaft, alle Initiativen für Frieden und Gerechtigkeit in der Region zu unterstützen. Es ist zwingend erforderlich, daß alle Anspruchsgruppen gemeinsam an der Förderung eine Umfeldes arbeiten, in dem die Menschenwürde, Rechte und Gerechtigkeit respektiert werden.

Der ÖRK sieht es weiterhin als seine Pflicht an, sich für Frieden und Versöhnung einzusetzen, und ist zur Unterstützung aller Initiativen bereit, die einen Beitrag zum Erreichen dieses Ziels leisten.

Wir beten dafür, daß alle Feindseligkeiten und alle Gewalt in der Region beendet werden und daß die politischen Führungskräfte und andere Interessengruppen zum Wohle aller betroffenen Menschen ins Gespräch kommen.

Pastor Prof. Dr. Jerry Pillay
Generalsekretär – Ökumenischer Rat der Kirchen 

Gazastreifen – neue OCHA-Karte

Das Büro der United Nations for the Coordination of Humanitarian Affairs in the occupied Palestinian territory (oPt) hat eine neue Onlinekarte vorgelegt, die sich auch leicht online für Details vergrößern läßt, hier der Link.

St. Hilarion von Gaza (* 291 † 21. Oktober 371)

Innerpalästinensische Einigung? Nachtrag

26. Juli 2024: Mondoweiss:
Palestinian factions strike a reconciliation deal – will this time be any different?

Von den einen erhofft, von anderen gefürchtet, von dritten nicht gewünscht … in Peking haben sich unter ‚Vermittlung‘ der chinesischen Regierung 14 palästinensische Gruppen auf eine „gemeinsame Politik“ verständigt. Es ist bei weitem nicht der erste Versuch und es ist keineswegs ausgemacht, daß er diesmal zum Erfolg der „Einheit der Nation“ führen wird, auch wenn die palästinensische Seite in ihrer strategischen Schwäche daran interessiert sein muß … Das Abkommen zeigt auch den wachsenden Einfluß der Chinesen in der Region, Ausdruck der eklatanten Schwäche insbesondere der Europäer bzw. der Eu, in der Region „vor ihrer Haustür“ eine eigene, konstruktive und vermittelnde Rolle zu spielen, die über Geld hinausginge…

Analyse im Schwerizer SRF

Deutschlandfunk

Die ZEIT

Text des Abkommens auf Maan (wird nachgereicht, die englische Website ist aktuell nicht erreichbar)

Bericht auf Wafa.ps (mit ausführlicherer Zitation, aber nicht der eigentliche Wortlaut)

Martin Indyk (1951-2024)

Der (zweimalige) US-amerikanische Botschafter in Israel (1995-1997 und 2000-2001) starb im Alter von 73 Jahren. 2013 ernannte in B. Obama zum Sondergesandten für die Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinsern. Er diente auch im Board des New Israel Fund.

Nachruf Times of Israel

Nachruf NIF

Nachruf Haaretz

Nachtrag, 28. Juli 2024

Aus einem Nachruf von Dennis Ross in Haaretz [Premiumausgabe] (28. Juli 2024)

„Martin knew he would not live to see this outcome and in April spoke of what he believed would eventually happen. Like Moses, he said „I’ve seen the Promised Land, I’ve seen what it looks like. I’ve negotiated the details. I know where they end up … And so even though I won’t cross over, I’m still confident that in the end, as all conflicts come to an end, this one will too, and its result will be a two-state solution.“

Innerpalästinensische Einigung?

Von den einen erhofft, von anderen gefürchtet, von dritten nicht gewünscht … in Peking haben sich unter ‚Vermittlung‘ der chinesischen Regierung 14 palästinensische Gruppen auf eine „gemeinsame Politik“ verständigt. Es ist bei weitem nicht der erste Versuch und es ist keineswegs ausgemacht, daß er diesmal zum Erfolg der „Einheit der Nation“ führen wird, auch wenn die palästinensische Seite in ihrer strategischen Schwäche daran interessiert sein muß … Das Abkommen zeigt auch den wachsenden Einfluß der Chinesen in der Region, Ausdruck der eklatanten Schwäche insbesondere der Europäer bzw. der Eu, in der Region „vor ihrer Haustür“ eine eigene, konstruktive und vermittelnde Rolle zu spielen, die über Geld hinausginge…

Analyse im Schwerizer SRF

Deutschlandfunk

Die ZEIT

Text des Abkommens auf Maan (wird nachgereicht, die englische Website ist aktuell nicht erreichbar)

Bericht auf Wafa.ps (mit ausführlicherer Zitation, aber nicht der eigentliche Wortlaut)

Der Kontext ist entscheidend

Der Nahosthistoriker Lorenzo Kamel im Gespräch auf Quantara.de (jetzt neu unter derm Dach des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen, Stuttgart) über die Möglichkeiten der Europäischen Union (EU), die bislang keine nennenswerte Vermittlerrolle im Nahen Osten übernommen hat. Wie könnte sie wirksam zu einer dauerhaften Friedenslösung nach dem Gaza-Konflikt beitragen? Welchen Kurs sollte sie gegenüber autoritären Regimen in der Region einnehmen?

The Palestinian Authority Is Collapsing

Shira Efron und Michael J. Koplow in einem Beitrag für Foreign Affairs, klingt (leider) ein wenig wie das Pfeifen im Wald …